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Abgelehnt, angenommen, abgelehnt...

Freitag, 25. Januar 2002, 14:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Es war eine umfangreiche Tagesordnung, die in der Sitzung des Rettungsdienstzweckverbandes am Mittag abgehandelt wurde. Und doch ging es mit der Abstimmung recht schnell.


So wollte der JUH-Vertreter zuerst darüber abstimmen lassen, dass Landrat Joachim Claus (CDU) befangen sei. Diese „Nicklichkeiten und Befindlichkeiten“ wollte Gerald Schröder jedoch nicht mehr mitmachen. Dieser Meinung waren wohl auch die anderem Verbandsmitglieder: abgelehnt! Beim zweiten Anlauf sollte der Landesverband Sachsen-Anhalt/Thüringen als Mitglied des Zweckverbandes aufgenommen werden. „Nicht zwingend notwendig“, empfahl Geschäftstellenleiter Günther Uebner, Antonius Pille wollte gar eine entsprechende Vollmacht des JUH-Bundesvorstandes sehen: abgelehnt. Schließlich sollte ein Beschluß aus dem vergangenen Jahr auf Antrag der JUH wegen Formfehlern aufgehoben werden: abgelehnt. Auch mit dem einstigen Misstrauensantrag des Kreisverbandes des DRK gegen die JUH beschäftigte sich ein Tagesordnungspunkt, den die JUH zur Beschlussfassung brachte: abgelehnt. Bleibt nachzutragen, dass jeweils Carsten Wiedenfeldt als Vertreter der Johanniter für die Anträge stimmte.

Angenommen wurde hingegen die „Ermächtigung zum Antrag auf Zulassung einer Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Jena gegen einen Beschluß des Verwaltungsgerichtes Weimar vom 27.12.2001 (siehe nnz-Archiv). Mehrheitlich beschlossen wurde auch die Erbringung eines detaillierten Kosten-Leistungs-Nachweises der Verbandsmitglieder an den Nordthüringer Zweckverband. Damit will dieser „Dach“-Verband im Februar in die neuen Budgetverhandlungen mit den Krankenkassen einsteigen. Bleibt nachzutragen, dass diese beiden Beschlüsse durch die JUH abgelehnt wurden.
Autor: nnz

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