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nnz-Rückspiegel: Vergleich und SPD

Freitag, 09. Februar 2007, 07:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit einer ungewöhnlichen Vergleichsgeschichte kam die nnz vor einem Jahr auf den Markt. Deren Fakten wurden später kopiert. Was noch an jenem 8. Februar 2006 in und um Nordhausen herum los war, das hat die nnz zusammengetragen.


Eine lange Geschichte
Der Landkreis Eichsfeld hat die Eichsfeldwerke als kommunales Unternehmen. Das unternimmt eine ganze Menge und erzielt Jahr für Jahr Überschüsse, die dem Haushalt der Kreisverwaltung zugute kommen. Zwei Millionen Euro sollen es in diesem Jahr sein, wird berichtet. Im Landkreis Nordhausen gibt es auch ein kommunales Unternehmen, die Service-Gesellschaft. Die hat fast eine ebenso lange Geschichte wie die Eichsfeldwerke. Doch statt runde 50 Millionen Euro Umsatzerlöse hat die „Service“ im Jahr 2004 mal gerade 360.000 Euro erlöst. Zieht man davon die Aufwendungen ab, bleiben „stolze“ 4.500 Euro als Gewinn oder Überschuss übrig. Nachzulesen ist das im aktuellen Beteiligungsbericht des Landkreises Nordhausen... ausführlich im nnz-Archiv


Nach vorn blicken
Die SPD hat viele Traditionen in diesem Land aufzuweisen. In Nordhausen setzt sie traditionell den Schlusspunkt unter die Neujahrsempfänge. Im vergangenen Jahr war der damalige Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck, zu Gast. Der heutige hatte es auch in sich. Es war Frank Roßner, der wiedergewählte Landrat des Saale-Orla-Kreises. Der machte den Sozialdemokraten in und um Nordhausen viel Mut, denn der Wahlkampf sei doch eine gute Sache. Er biete abseits vom Tagesgeschäft auch mal die Gelegenheit über das erreichte nicht nur nachzudenken, sondern es auch öffentlich zu artikulieren. Aus der Erfahrung seines Landkreises wisse er, dass ein politisches Lagerdenken in der Kommunalpolitik beiseite gelegt werden müsse. Das Links-Rechts-Denken sei ein Relikt aus der alten Bundesrepublik und sei überholt. Kommunale Politik müsse nach anderen Rezepten gemacht werden. So habe man im Saale-Orla-Kreis zum Beispiel parteiübergreifend die Einzugsgebiete der Schulen aufgehoben und die Schulen budgetiert. Herausgekommen ist zum Beispiel eine Grundschule mit 36 Schülern, die auch finanziell gesichert sei... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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