Neuer Wind im Landratsamt
Freitag, 25. Januar 2002, 14:41 Uhr
Nordhausen (nnz). Groß angekündigt und natürlich nur zur Kostenersparnis gedacht, gibt es im Landratsamt einschneidende personelle Veränderungen. nnz informiert Sie über die Zielsetzung in der Behringstraße.
Strukturveränderung und damit Effektivität sind die großen Schlagwörter bei allen 447 Mitarbeitern rund um Landrat Joachim Claus (CDU). Es muss gespart werden um fast jeden Preis. Da kommt es dann auch schon mal vor, dass einige Mitarbeiter freigesetzt werden. Wer jetzt denkt, dass damit Entlassung gemeint ist, der hat sich getäuscht. Unter der berüchtigten Freisetzung hat man nichts anderes zu verstehen, als das sieben Mitarbeiter lediglich aus ihrem ursprünglichen Tätigkeitsbereich herausgenommen werden und andere Aufgaben zugewiesen bekommen. Birgit Henning, Fachbereichsleiter Innerer Service: Wir müssen und wollen die Unflexibilität der Verwaltung nach hinten drängen. Nur so können wir die Strukturen und Aufgaben den Notwendigkeiten anpassen. So wurden zum Beispiel die ehemaligen Fachbereiche Innere Verwaltung, Personalamt und Amt für Liegenschaften zu einem zusammen gefasst. Der neue Bereich Innerer Service wird diese Aufgaben zukünftig übernehmen.
Alles ziemlich kompliziert wird mancher Leser denken, doch für eine Kostenersparnis unumgänglich - zumindest laut des neuen Konzeptes seitens des Landratsamtes. Was hat aber nun der Bürger davon? Wie es früher oft üblich war, konnten die Belange des kleinen Mannes bei Ausfall eines ihm zugeordneten Sachbearbeiters nicht bearbeitet werden. Der Antragsteller wurde darauf verdonnert auf die Rückkehr des Sachbearbeiters zu warten. Viel Zeit ging bis dahin ins Land und der Unmut mancher Bürger war stets hörbar. Dieses Problem wird es ab diesem Jahr nicht mehr geben. Wir arbeiten daran, alle Bereiche, die dem Landrat zugeordnet sind, in einem Haus zu vereinen. Damit ergibt sich eine wesentlich flexiblere Gestaltung sowohl aus organisatorischen Gründen als auch aus fachlichen, so Birgit Henning weiter. Eine steife Brise weht also ab heute im Landratsamt, mit der Hoffnung verbunden, dem Haushalt der Kreisveraltung ein Schnäppchen schlagen zu können.
Autor: vfStrukturveränderung und damit Effektivität sind die großen Schlagwörter bei allen 447 Mitarbeitern rund um Landrat Joachim Claus (CDU). Es muss gespart werden um fast jeden Preis. Da kommt es dann auch schon mal vor, dass einige Mitarbeiter freigesetzt werden. Wer jetzt denkt, dass damit Entlassung gemeint ist, der hat sich getäuscht. Unter der berüchtigten Freisetzung hat man nichts anderes zu verstehen, als das sieben Mitarbeiter lediglich aus ihrem ursprünglichen Tätigkeitsbereich herausgenommen werden und andere Aufgaben zugewiesen bekommen. Birgit Henning, Fachbereichsleiter Innerer Service: Wir müssen und wollen die Unflexibilität der Verwaltung nach hinten drängen. Nur so können wir die Strukturen und Aufgaben den Notwendigkeiten anpassen. So wurden zum Beispiel die ehemaligen Fachbereiche Innere Verwaltung, Personalamt und Amt für Liegenschaften zu einem zusammen gefasst. Der neue Bereich Innerer Service wird diese Aufgaben zukünftig übernehmen.
Alles ziemlich kompliziert wird mancher Leser denken, doch für eine Kostenersparnis unumgänglich - zumindest laut des neuen Konzeptes seitens des Landratsamtes. Was hat aber nun der Bürger davon? Wie es früher oft üblich war, konnten die Belange des kleinen Mannes bei Ausfall eines ihm zugeordneten Sachbearbeiters nicht bearbeitet werden. Der Antragsteller wurde darauf verdonnert auf die Rückkehr des Sachbearbeiters zu warten. Viel Zeit ging bis dahin ins Land und der Unmut mancher Bürger war stets hörbar. Dieses Problem wird es ab diesem Jahr nicht mehr geben. Wir arbeiten daran, alle Bereiche, die dem Landrat zugeordnet sind, in einem Haus zu vereinen. Damit ergibt sich eine wesentlich flexiblere Gestaltung sowohl aus organisatorischen Gründen als auch aus fachlichen, so Birgit Henning weiter. Eine steife Brise weht also ab heute im Landratsamt, mit der Hoffnung verbunden, dem Haushalt der Kreisveraltung ein Schnäppchen schlagen zu können.
