Drei Rettungswachen sind zuviel
Freitag, 25. Januar 2002, 10:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Gestern tagte in Nordhausen der Bereichsbeirat des Rettungsdienstzweckverbandes. nnz berichtete bereits darüber. Auf der Tagesordnung stand auch die Zukunft einer Rettungswache im Landkreis Nordhausen. Um welche es da geht, das hat die nnz erfahren.
Nicht nur am Nordhäuser Krankenhaus gibt es eine solche Institution, sondern zum Beispiel auch in Ellrich, Bleicherode, Sundhausen und Sollstedt. Mit der in Sollstedt wird sich nach nnz-Informationen demnächst der Rettungsdienstzweckverband (RDZV) Nordthüringen beschäftigen. Der tritt immer dann auf den Plan, wenn es um Angelegenheiten im Rettungsdienst geht, deren Auswirkungen nicht auf den eigentlichen Landkreis beschränkt bleiben.
So gibt es im Bereich der Kreisgrenze zum Eichsfeld mittlerweile drei Rettungswachen: Bleicherode, Sollstedt und Deuna. Nach Ansicht des Geschäftsführers des RDZV Nordthüringen muß in den kommenden Wochen exakt abgewogen werden, welche der drei Rettungswachen in Zukunft Bestand haben wird. Michael Wickmann geht davon aus, dass der Standort Deuna nicht aufgegeben werden kann. Lange Zeit fungierte Sollstedt nur als Standort für einen Rettungswagen und sei sukzessive zur Rettungswache ausgebaut worden. Die letzten Verhandlungen mit den Krankenkassen, so Wickmann, datieren zu diesem Thema aus dem Jahr 1999, jetzt müsse die Situation aktuell eingeschätzt werden.
Wie Wickmann, so schauen auch die Vertreter der Krankenkassen auf die Landkarte. Und da sprechen mehr Gründe für Deuna als für Sollstedt, zumal in Bleicherode eine leistungsstarke Wache vorhanden sei, die noch in diesem Jahr in neue Räume umziehen werde. Der Mann aus dem Landkreis Eichsfeld geht letztlich davon aus, dass es auf einer der nächsten Sitzungen des Nordthüringer Verbandes eine Entscheidung geben muß. Wie die Krankenkassen würde auch ich den Standort Deuna favorisieren, so Wickmann.
Autor: nnzNicht nur am Nordhäuser Krankenhaus gibt es eine solche Institution, sondern zum Beispiel auch in Ellrich, Bleicherode, Sundhausen und Sollstedt. Mit der in Sollstedt wird sich nach nnz-Informationen demnächst der Rettungsdienstzweckverband (RDZV) Nordthüringen beschäftigen. Der tritt immer dann auf den Plan, wenn es um Angelegenheiten im Rettungsdienst geht, deren Auswirkungen nicht auf den eigentlichen Landkreis beschränkt bleiben.
So gibt es im Bereich der Kreisgrenze zum Eichsfeld mittlerweile drei Rettungswachen: Bleicherode, Sollstedt und Deuna. Nach Ansicht des Geschäftsführers des RDZV Nordthüringen muß in den kommenden Wochen exakt abgewogen werden, welche der drei Rettungswachen in Zukunft Bestand haben wird. Michael Wickmann geht davon aus, dass der Standort Deuna nicht aufgegeben werden kann. Lange Zeit fungierte Sollstedt nur als Standort für einen Rettungswagen und sei sukzessive zur Rettungswache ausgebaut worden. Die letzten Verhandlungen mit den Krankenkassen, so Wickmann, datieren zu diesem Thema aus dem Jahr 1999, jetzt müsse die Situation aktuell eingeschätzt werden.
Wie Wickmann, so schauen auch die Vertreter der Krankenkassen auf die Landkarte. Und da sprechen mehr Gründe für Deuna als für Sollstedt, zumal in Bleicherode eine leistungsstarke Wache vorhanden sei, die noch in diesem Jahr in neue Räume umziehen werde. Der Mann aus dem Landkreis Eichsfeld geht letztlich davon aus, dass es auf einer der nächsten Sitzungen des Nordthüringer Verbandes eine Entscheidung geben muß. Wie die Krankenkassen würde auch ich den Standort Deuna favorisieren, so Wickmann.
