Willi Frohwein kommt nach Nordhausen
Freitag, 25. Januar 2002, 09:07 Uhr
Nordhausen (nnz). Willi Frohwein hat den Holocaust überlebt - in Auschwitz, in Mittelbau-Dora und in Bergen-Belsen. Am Sonntag kehrt Frohwein an die einstige Stätte des erlebten Schreckens zurück.
Der Mann, der jetzt in Berlin-Spandau lebt, hat sich mit seiner Lebensgeschichte lange zurückgehalten. Seit einiger Zeit ist er ein gefragter Gesprächspartner, vor allem für junge Menschen. Er kann ihnen nicht nur seine schrecklichen Erlebnisse erzählen, er will vor allem erreichen, dass sie sich niemals wiederholen. Am Sonntag wird Willi Frohwein auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte bei Nordhausen reden, neben Landtagspräsidentin Christine Lieberknecht und Ministerpräsident Bernhard Vogel. Frohwein ist Gast der Thüringer Landesregierung und nimmt an der offiziellen Gedenkstunde aus Anlaß des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus teil.
Auf Einladung des Freistaates Thüringen werden sechs ehemalige Häftlinge des Konzentrationslager vor den Toren der Rolandstadt an der Gedenkstunde teilnehmen. Sie kommen aus Deutschland und den Niederlanden, sie alle verbindet die Hölle. Frohwein ist 1943 nach Auschwitz deportiert und Januar 1945 im offenen Kohlenwagen nach Mittelbau-Dora verlegt worden. Im April 1945 wurde er im KZ Bergen-Belsen von der britischen Armee befreit. Nach Jahrzehnten des Schweigens hat Willi Frohwein sich aus Zeitzeuge zur Verfügung gestellt und unter anderem an einem Video-Erinnerungsprojekt des Moses-Mendelssohn-Zentrums in Potsdam mitgewirkt.
Autor: nnz
Der Mann, der jetzt in Berlin-Spandau lebt, hat sich mit seiner Lebensgeschichte lange zurückgehalten. Seit einiger Zeit ist er ein gefragter Gesprächspartner, vor allem für junge Menschen. Er kann ihnen nicht nur seine schrecklichen Erlebnisse erzählen, er will vor allem erreichen, dass sie sich niemals wiederholen. Am Sonntag wird Willi Frohwein auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte bei Nordhausen reden, neben Landtagspräsidentin Christine Lieberknecht und Ministerpräsident Bernhard Vogel. Frohwein ist Gast der Thüringer Landesregierung und nimmt an der offiziellen Gedenkstunde aus Anlaß des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus teil.Auf Einladung des Freistaates Thüringen werden sechs ehemalige Häftlinge des Konzentrationslager vor den Toren der Rolandstadt an der Gedenkstunde teilnehmen. Sie kommen aus Deutschland und den Niederlanden, sie alle verbindet die Hölle. Frohwein ist 1943 nach Auschwitz deportiert und Januar 1945 im offenen Kohlenwagen nach Mittelbau-Dora verlegt worden. Im April 1945 wurde er im KZ Bergen-Belsen von der britischen Armee befreit. Nach Jahrzehnten des Schweigens hat Willi Frohwein sich aus Zeitzeuge zur Verfügung gestellt und unter anderem an einem Video-Erinnerungsprojekt des Moses-Mendelssohn-Zentrums in Potsdam mitgewirkt.
