Preiswerte Ausbildung
Mittwoch, 31. Januar 2007, 13:29 Uhr
Nordhausen (nnz). In der nnz hatte die Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag, Dagmar Becker, die Personalpolitik des Landrates kritisiert (siehe nnz vom Dienstag). Jetzt gibt es dazu eine Antwort aus der Kreisverwaltung.
Die Forderung zur Ausbildung eines Sozialpädagogen kam aus dem Geschäftsbereich der 2. Beigeordneten, Loni Grünwald. Die Ausbildung an der Berufsakademie in Gera in der Studienrichtung Soziale Dienste ist bedarfsgerecht entsprechend den Anforderungen des Fachbereiches Jugend/Soziales, Landrat Joachim Claus (CDU). Zur Einrichtung von Ausbildungsstellen im Jahr 2007 erfolgte eine Beschlussfassung in der Dienstberatung des Landrates am 30.11.2007 mit den Beigeordneten, Jutta Krauth (SPD) und Loni Grünwald (Linkspartei). Hier wurde einstimmig entschieden, eine Ausbildungsstelle für das Studium zum Sozialpädagogen und eine Ausbildungsstelle für die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten einzurichten. Beide Ausbildungen dauern jeweils 3 Jahre.
Als Vergütung für das Studium an der Berufsakademie in Gera ist grundsätzlich seitens der Berufsakademie eine Mindestvergütung in Höhe des BAföG-Satzes von derzeit 388,00 € monatlich vorgesehen und zwar durchgängig für die gesamte Zeit der Ausbildung. Zu dem ist für das Studium an der Berufsakademie lediglich ein geringer Semesterbeitrag zu entrichten. Von der Verwaltungsschule werden hingegen für die Ausbildung der Verwaltungsfachangestellten Gebühren für den Berufsersatzschulunterricht und die Dienstbegleitende Unterweisung im erheblichen Umfang erhoben. Dazu kommt der monatliche Betrag für die Auszubildenden, der bereits im ersten Jahr um 2/3 höhere monatliche Ausgaben verursacht, als beim vorgenannten Studium.
Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellte/r für das Landratsamt wesentlich teurer ist.Nicht unbeachtet sollte sein, dass das LRA in den letzten Jahren vielfach Anträge von ehemals ausgebildeten Verwaltungsfachangestellten vorliegen hat, die auf Grund der Tätigkeit im sozialen Bereich eine nebenberufliche Ausbildung zum Sozialpädagogen anstreben. Diese doppelte Ausbildung ist wesentlich teurer.
Zu betonen ist auch, dass das Landratsamt Nordhausen bereits sehr gute Erfahrungen bei der Ausbildung von 2 Diplom-Sozialpädagoginnen an der Berufsakademie in Gera in der Vergangenheit gemacht hat. Auch sollte bedacht werden, dass die bisherige Ausbildung von Verwaltungsfachangestellten schon zum Teil über Bedarf war, was zur Folge hatte, dass die vom Landratsmat Ausgebildeten dann durch Festlegung im Kreisausschuss nicht übernommen wurden. Zur geforderten Vorhaltung von Planstellen für Absolventen der Fachschule Nordhausen wird auf einen Beschluss des Kreistages zum Abbau von 60 Planstellen vom 19.12.2006 verwiesen.
Autor: nnzDie Forderung zur Ausbildung eines Sozialpädagogen kam aus dem Geschäftsbereich der 2. Beigeordneten, Loni Grünwald. Die Ausbildung an der Berufsakademie in Gera in der Studienrichtung Soziale Dienste ist bedarfsgerecht entsprechend den Anforderungen des Fachbereiches Jugend/Soziales, Landrat Joachim Claus (CDU). Zur Einrichtung von Ausbildungsstellen im Jahr 2007 erfolgte eine Beschlussfassung in der Dienstberatung des Landrates am 30.11.2007 mit den Beigeordneten, Jutta Krauth (SPD) und Loni Grünwald (Linkspartei). Hier wurde einstimmig entschieden, eine Ausbildungsstelle für das Studium zum Sozialpädagogen und eine Ausbildungsstelle für die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten einzurichten. Beide Ausbildungen dauern jeweils 3 Jahre.
Als Vergütung für das Studium an der Berufsakademie in Gera ist grundsätzlich seitens der Berufsakademie eine Mindestvergütung in Höhe des BAföG-Satzes von derzeit 388,00 € monatlich vorgesehen und zwar durchgängig für die gesamte Zeit der Ausbildung. Zu dem ist für das Studium an der Berufsakademie lediglich ein geringer Semesterbeitrag zu entrichten. Von der Verwaltungsschule werden hingegen für die Ausbildung der Verwaltungsfachangestellten Gebühren für den Berufsersatzschulunterricht und die Dienstbegleitende Unterweisung im erheblichen Umfang erhoben. Dazu kommt der monatliche Betrag für die Auszubildenden, der bereits im ersten Jahr um 2/3 höhere monatliche Ausgaben verursacht, als beim vorgenannten Studium.
Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellte/r für das Landratsamt wesentlich teurer ist.Nicht unbeachtet sollte sein, dass das LRA in den letzten Jahren vielfach Anträge von ehemals ausgebildeten Verwaltungsfachangestellten vorliegen hat, die auf Grund der Tätigkeit im sozialen Bereich eine nebenberufliche Ausbildung zum Sozialpädagogen anstreben. Diese doppelte Ausbildung ist wesentlich teurer.
Zu betonen ist auch, dass das Landratsamt Nordhausen bereits sehr gute Erfahrungen bei der Ausbildung von 2 Diplom-Sozialpädagoginnen an der Berufsakademie in Gera in der Vergangenheit gemacht hat. Auch sollte bedacht werden, dass die bisherige Ausbildung von Verwaltungsfachangestellten schon zum Teil über Bedarf war, was zur Folge hatte, dass die vom Landratsmat Ausgebildeten dann durch Festlegung im Kreisausschuss nicht übernommen wurden. Zur geforderten Vorhaltung von Planstellen für Absolventen der Fachschule Nordhausen wird auf einen Beschluss des Kreistages zum Abbau von 60 Planstellen vom 19.12.2006 verwiesen.
