Umsatzplus im Knast
Mittwoch, 31. Januar 2007, 13:17 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Arbeit in den Thüringer Justizvollzugsanstalten lohnt sich immer mehr. Für die Gefangenen, aber auch für den Freistaat. Die nnz mit aktuellen Zahlen.
Die Einnahmen aus der Arbeit von Gefangenen sind im Jahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent angestiegen. Die 31 Eigen- und Unternehmerbetriebe der Thüringer Justizvollzugsanstalten verbuchten einen Umsatz von 3,22 Millionen Euro. Hauptkunden der Eigenbetriebe sind dabei die Landesbehörden. Im Jahr 2006 standen 1391 Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze hinter Gittern zur Verfügung. Das waren 42 mehr als im Vorjahr.
Eine sinnvolle Beschäftigung der Strafgefangenen fördert die Wiedereingliederung in ein normales Leben und kann künftige Straftaten verhindern, so Justizminister Harald Schliemann. Mit der Arbeit der Gefangenen soll und kann kein Gewinn erzielt werden, vielmehr helfen die Einkünfte die Belastungen des Justizhaushalts zu verringern.
Die Erträge der Gefangenenarbeit tragen dazu bei, dass die durchschnittlichen Haftkosten in Thüringen mit 71,17 Euro (2005) niedrig sind. Im Bundesdurchschnitt kostete ein Haftplatz pro Tag 83,43 Euro. Den Löwenanteil des Haftkostensatzes machen die Kosten für das Personal aus.
Aber auch die Verwaltung hat in vielen Bereichen Kostenbewusstsein entwickelt. Durch Maßnahmen zur Energieeinsparung konnten beispielsweise die Nebenkosten gesenkt werden. Durch die zentrale Beschaffung von Gütern und den Einsatz von EDV-Technik entstanden effektive Strukturen.
An den Kosten für den privaten Fernsehempfang im Haftraum, für die Nutzung der Sporträume, für die Teilnahme an angeleiteten Freizeitmaßnahmen und für die Reinigung privater Wäsche in der Anstaltswäscherei werden die Gefangenen mit einem Beitrag beteiligt.
Autor: nnzDie Einnahmen aus der Arbeit von Gefangenen sind im Jahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent angestiegen. Die 31 Eigen- und Unternehmerbetriebe der Thüringer Justizvollzugsanstalten verbuchten einen Umsatz von 3,22 Millionen Euro. Hauptkunden der Eigenbetriebe sind dabei die Landesbehörden. Im Jahr 2006 standen 1391 Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze hinter Gittern zur Verfügung. Das waren 42 mehr als im Vorjahr.
Eine sinnvolle Beschäftigung der Strafgefangenen fördert die Wiedereingliederung in ein normales Leben und kann künftige Straftaten verhindern, so Justizminister Harald Schliemann. Mit der Arbeit der Gefangenen soll und kann kein Gewinn erzielt werden, vielmehr helfen die Einkünfte die Belastungen des Justizhaushalts zu verringern.
Die Erträge der Gefangenenarbeit tragen dazu bei, dass die durchschnittlichen Haftkosten in Thüringen mit 71,17 Euro (2005) niedrig sind. Im Bundesdurchschnitt kostete ein Haftplatz pro Tag 83,43 Euro. Den Löwenanteil des Haftkostensatzes machen die Kosten für das Personal aus.
Aber auch die Verwaltung hat in vielen Bereichen Kostenbewusstsein entwickelt. Durch Maßnahmen zur Energieeinsparung konnten beispielsweise die Nebenkosten gesenkt werden. Durch die zentrale Beschaffung von Gütern und den Einsatz von EDV-Technik entstanden effektive Strukturen.
An den Kosten für den privaten Fernsehempfang im Haftraum, für die Nutzung der Sporträume, für die Teilnahme an angeleiteten Freizeitmaßnahmen und für die Reinigung privater Wäsche in der Anstaltswäscherei werden die Gefangenen mit einem Beitrag beteiligt.
