Polizeibeamte wurden attackiert
Donnerstag, 24. Januar 2002, 14:50 Uhr
Werther (nnz). Sie sind schon einiges an Kuriositäten gewöhnt, unsere Freunde und Helfer in Uniform. Ein weiteres Stückchen kann der Sammlung allerdings heute hinzugefügt werden. Neu: Tier wurde getötet.
Leicht oder stark alkoholisierte Menschen haben mitunter schon mal den Streifenwagen als Taxi benutzen müssen. Manche waren friedfertig, anderen wieder aggressiv. Je nach Gemütslage der Fahrgäste verfügen die Polizeibeamten über die entsprechende Requisiten zur Ruhigstellung. Was aber mit einem Tier, mit einem Reh machen? Einem solchen begegnete eine Streifenwagenbesatzung zwischen Werther und Wolkramshausen. Das Tier lag regungslos in einer Senke, die Beamten vermuteten einen Wildunfall und wollten nach dem Tier schauen. Plötzlich sprang das Reh und schoß auf die beiden Polizisten zu. Trotz aller Abwehrversuche konnte das sonst eher scheue Reh nicht gebändigt werden. Die Polizisten flüchteten und suchten Schutz in ihrem Auto. Das Reh nahm die Flucht der Beamten mit Genugtuung auf und drehte ab. Völlig ratlos verständigten die Polizisten den zuständigen Jagdpächter. Der erste Verdacht auf Tollwut konnte zum Glück nicht bestätigt werden.
Wie die Polizei nach der nnz-Veröffentlichung mitteilte, wurde das Reh dennoch erschossen. Proben des Gehirns sollen untersucht werden. Ebenso wurden die Polizeibeamten im Nordhäuser Gesundheitsamt untersucht.
Autor: nnzLeicht oder stark alkoholisierte Menschen haben mitunter schon mal den Streifenwagen als Taxi benutzen müssen. Manche waren friedfertig, anderen wieder aggressiv. Je nach Gemütslage der Fahrgäste verfügen die Polizeibeamten über die entsprechende Requisiten zur Ruhigstellung. Was aber mit einem Tier, mit einem Reh machen? Einem solchen begegnete eine Streifenwagenbesatzung zwischen Werther und Wolkramshausen. Das Tier lag regungslos in einer Senke, die Beamten vermuteten einen Wildunfall und wollten nach dem Tier schauen. Plötzlich sprang das Reh und schoß auf die beiden Polizisten zu. Trotz aller Abwehrversuche konnte das sonst eher scheue Reh nicht gebändigt werden. Die Polizisten flüchteten und suchten Schutz in ihrem Auto. Das Reh nahm die Flucht der Beamten mit Genugtuung auf und drehte ab. Völlig ratlos verständigten die Polizisten den zuständigen Jagdpächter. Der erste Verdacht auf Tollwut konnte zum Glück nicht bestätigt werden.
Wie die Polizei nach der nnz-Veröffentlichung mitteilte, wurde das Reh dennoch erschossen. Proben des Gehirns sollen untersucht werden. Ebenso wurden die Polizeibeamten im Nordhäuser Gesundheitsamt untersucht.
