Kommunalaufsicht hat keine Zeit
Donnerstag, 24. Januar 2002, 10:51 Uhr
Nordhausen/Steigerthal (nnz). Die Steigerthaler möchten niedrigere Abwassergebühren und einen neuen Gehweg. Beides hätten sie schon lange haben können, wenn die Kommunalaufsicht des Landratsamtes nicht überlastet wäre.
Weniger Gebühren und den neuen hätten die Bürger des Nordhäuser Ortsteils, wenn sie in Sachen Abwasser vom Stadtentwässerungsbetrieb Nordhausen betreut werden dürften. Das Problem: Die entscheidende Genehmigung der Kommunalaufsicht beim Landratsamt für den Wechsel des Ortsteils vom Abwasserzweckverband Goldene Aue hin zur Stadtentwässerung von Nordhausen fehlt immer noch.
Mit dem Beitritt von Steigerthal zur Stadt Nordhausen wollte der Ortsteil auch mit vom Stadtentwässerungsbetrieb betreut werden. Als selbständige Gemeinde war Steigerthal Mitglied des Verbandes Goldene Aue. Die Gründe der Verweigerung im Landratsamt sind auch Ortsteilbürgermeister Karl Uebner schleierhaft: Der Abwasserzweckverband 'Goldene Aue' hat kein Problem mit dem Wechsel unser Austritt war dort schon im Oktober 2001 beschlossen. Unser Ortschaftstrat hatte schon Anfang 2000 den entsprechenden Beschluss gefasst. Bereits im März 2000 hatten wir die Mitgliedschaft gekündigt. Zumindest zum 1. Januar 2001 hätten wir bei der Stadtentwässerung sein können. Es war aber bereits Dezember 2001, als mir ein Mitarbeiter der Kommunalaufsicht sagt, er habe keine Zeit, den Austritt Steigerthals aus der 'Goldenen Aue' zu genehmigen. Das ist unfassbar. Mit dem Wechsel hätten endlich niedrigere Abwassergebühren und der Bau unseres Gehweges kommen können.
Mit dem Bau des Gehweges haben die Steigerthaler gewartet - die Anlagen für die Entwässerung sollten mit in die Erde. Der Stadtentwässerungsbetrieb, so Uebner, könnte mit den Bauarbeiten praktisch sofort loslegen - wenn die Rechtsgrundlage, da wäre: Und die heißt: Wechsel zum Stadtentwässerungsbetrieb. Das Geld war dort schon für 2001 bereit, die Massnahme ausgeschrieben. Nur, wenn die Kommunalaufsicht jetzt endlich schnell reagiert und uns zur Stadtentwässerung lässt, kann noch dieses Jahr gebaut werden. Wir brauchen den Gehweg dringend - vor allem die Kinder auf dem Weg zum Schulbus. Und dann kann auch die neue Trinkwasserleitung in die Erde
Bei dem Wechsel geht es auch ums Geld: Mehr als 25 Euro pro Jahr kann jeder Haushalt sparen, wenn die Steigerthaler vom Nordhäuser Stadtentwässerungsbetrieb betreut werden.
Autor: nnzWeniger Gebühren und den neuen hätten die Bürger des Nordhäuser Ortsteils, wenn sie in Sachen Abwasser vom Stadtentwässerungsbetrieb Nordhausen betreut werden dürften. Das Problem: Die entscheidende Genehmigung der Kommunalaufsicht beim Landratsamt für den Wechsel des Ortsteils vom Abwasserzweckverband Goldene Aue hin zur Stadtentwässerung von Nordhausen fehlt immer noch.
Mit dem Beitritt von Steigerthal zur Stadt Nordhausen wollte der Ortsteil auch mit vom Stadtentwässerungsbetrieb betreut werden. Als selbständige Gemeinde war Steigerthal Mitglied des Verbandes Goldene Aue. Die Gründe der Verweigerung im Landratsamt sind auch Ortsteilbürgermeister Karl Uebner schleierhaft: Der Abwasserzweckverband 'Goldene Aue' hat kein Problem mit dem Wechsel unser Austritt war dort schon im Oktober 2001 beschlossen. Unser Ortschaftstrat hatte schon Anfang 2000 den entsprechenden Beschluss gefasst. Bereits im März 2000 hatten wir die Mitgliedschaft gekündigt. Zumindest zum 1. Januar 2001 hätten wir bei der Stadtentwässerung sein können. Es war aber bereits Dezember 2001, als mir ein Mitarbeiter der Kommunalaufsicht sagt, er habe keine Zeit, den Austritt Steigerthals aus der 'Goldenen Aue' zu genehmigen. Das ist unfassbar. Mit dem Wechsel hätten endlich niedrigere Abwassergebühren und der Bau unseres Gehweges kommen können.
Mit dem Bau des Gehweges haben die Steigerthaler gewartet - die Anlagen für die Entwässerung sollten mit in die Erde. Der Stadtentwässerungsbetrieb, so Uebner, könnte mit den Bauarbeiten praktisch sofort loslegen - wenn die Rechtsgrundlage, da wäre: Und die heißt: Wechsel zum Stadtentwässerungsbetrieb. Das Geld war dort schon für 2001 bereit, die Massnahme ausgeschrieben. Nur, wenn die Kommunalaufsicht jetzt endlich schnell reagiert und uns zur Stadtentwässerung lässt, kann noch dieses Jahr gebaut werden. Wir brauchen den Gehweg dringend - vor allem die Kinder auf dem Weg zum Schulbus. Und dann kann auch die neue Trinkwasserleitung in die Erde
Bei dem Wechsel geht es auch ums Geld: Mehr als 25 Euro pro Jahr kann jeder Haushalt sparen, wenn die Steigerthaler vom Nordhäuser Stadtentwässerungsbetrieb betreut werden.
