Was ist denn nun eigentlich los?
Mittwoch, 23. Januar 2002, 15:54 Uhr
Bleicherode (nnz). Betriebsrat und Geschäftsführung der Deusa International sind erschüttert. Das, was Vertreter der Gewerkschaft IG BCE gestern äußerten, sei nicht nur falsch, sondern habe was mit Politik zu tun.
Laut Aussage von Deusa-Geschäftsführer Robert Kerl seien die bestehenden Verträge nicht gekündigt worden, vielmehr wurde den Mitarbeitern die von der Gewerkschaft gewünschten Arbeitsplatzgarantie angeboten. Hier sei zum Beispiel die Betriebszugehörigkeit Bestandteil der neuen Verträge, für die Mitarbeiter der Deusa quasi eine Arbeitsplatzgarantie.
Die Vertreter der Gewerkschaft, die gestern in Wipperdorf die Deusa-Beschäftigten informierten, habe Kerl bislang nicht kennen gelernt. Auch verstehe er die aggressive Art und Weise ihres Vorgehens nicht, seien doch all die jetzigen Kriterien im September und Oktober gemeinsam mit der Gewerkschaft besprochen worden. Die in der Öffentlichkeit verbreiteten Unwahrheiten würden dem weiteren Aufbau des jungen Unternehmens schaden. Wir sind gerade dabei, bei unseren Kunden und Lieferanten, aber auch bei den Banken wieder Vertrauen zu gewinnen, beschreibt Robert Kerl die Situation im Unternehmen.
Wie viele andere Unternehmen haben auch die Bleicheröder ein Kostenproblem. Die bislang gezahlten Löhne und Gehälter lagen und liegen 26 Prozent über dem Niveau vergleichbarer Unternehmen in Ostdeutschland. Die Gehälter sollten nicht gekürzt werden, dafür wird für das gleiche Gehalt mehr gearbeitet, so Kerl. Aus seiner Sicht eine vernünftige Variante, die auch die Beteiligung der Belegschaft an künftigen Gewinnen des Unternehmens möglich macht. Bis zu den schwarzen Zahlen sollte nach Ansicht des Geschäftsführers diese Strecke gemeinsam durchschritten werden. Und dabei könnte auch die Gewerkschaft ein Partner sein. Doch da sei mehr Konstruktivität gefragt.
Autor: nnzLaut Aussage von Deusa-Geschäftsführer Robert Kerl seien die bestehenden Verträge nicht gekündigt worden, vielmehr wurde den Mitarbeitern die von der Gewerkschaft gewünschten Arbeitsplatzgarantie angeboten. Hier sei zum Beispiel die Betriebszugehörigkeit Bestandteil der neuen Verträge, für die Mitarbeiter der Deusa quasi eine Arbeitsplatzgarantie.
Die Vertreter der Gewerkschaft, die gestern in Wipperdorf die Deusa-Beschäftigten informierten, habe Kerl bislang nicht kennen gelernt. Auch verstehe er die aggressive Art und Weise ihres Vorgehens nicht, seien doch all die jetzigen Kriterien im September und Oktober gemeinsam mit der Gewerkschaft besprochen worden. Die in der Öffentlichkeit verbreiteten Unwahrheiten würden dem weiteren Aufbau des jungen Unternehmens schaden. Wir sind gerade dabei, bei unseren Kunden und Lieferanten, aber auch bei den Banken wieder Vertrauen zu gewinnen, beschreibt Robert Kerl die Situation im Unternehmen.
Wie viele andere Unternehmen haben auch die Bleicheröder ein Kostenproblem. Die bislang gezahlten Löhne und Gehälter lagen und liegen 26 Prozent über dem Niveau vergleichbarer Unternehmen in Ostdeutschland. Die Gehälter sollten nicht gekürzt werden, dafür wird für das gleiche Gehalt mehr gearbeitet, so Kerl. Aus seiner Sicht eine vernünftige Variante, die auch die Beteiligung der Belegschaft an künftigen Gewinnen des Unternehmens möglich macht. Bis zu den schwarzen Zahlen sollte nach Ansicht des Geschäftsführers diese Strecke gemeinsam durchschritten werden. Und dabei könnte auch die Gewerkschaft ein Partner sein. Doch da sei mehr Konstruktivität gefragt.
