nnz-Rückspiegel: Logik, Rettung und Fest
Dienstag, 23. Januar 2007, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Es war schon starker Tobak, den die Mitglieder des Nordhäuser Kreisausschusses vor einem Jahr zu hören bekamen. Was noch am 23. Januar 2006 in und um Nordhausen passierte, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.
Grippale Logistik
Der Nordhäuser Kreisausschuss befasste sich am Nachmittag mit Katastrophen. Das waren keine politischen, sondern eher ungewollte. Trotzdem erschauderten die kommunalen Politiker bei den Zahlen. Kreisärztin Ingrid Francke schilderte im Rahmen ihres Vortrages zum Katastrophenschutz die Auswirkungen einer Grippe-Pandemie auf den Landkreis Nordhausen. Man wisse zwar nicht, wann eine solche Grippe-Welle losgetreten werden, Fakt sei jedoch, sie würden kommen. In den ersten Tagen und Wochen müssten im Landkreis Nordhausen rund 18.000 Menschen ambulant behandelt werden, pro Woche müsse die stationäre Aufnahme von 500 neuen Erkrankten gewährleistet werden. Dazu gebe es einen Plan, es wäre jedoch eine gewaltige Logistik, die zu erledigen sei, so die Ärztin... ausführlich im nnz-Archiv
Die politische Feuerwehr
Die SPD-Fraktion im Nordhäuser Kreistag wollte bereits im November gern einen Beschluß für die Erstellung eines Katastrophen- und Brandschutzplanes herbeiführen. Ihr zur Seite stand die damalige PDS. Nun stellte sich heraus, dass all das überhaupt nicht nötig ist. Es gebe im Landkreis Nordhausen seit 1986 solche Pläne, meinte Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt und rasselte die entsprechenden Zahlen herunter... ausführlich im nnz-Archiv
Reden übers Fest
In diesem Jahr könnte es wieder ein Rolandsfest geben. Die 38. Auflage wird derzeit diskutiert und von einem nicht genehmigten Haushalt bestimmt. 20.000 Euro hat die Nordhäuser Stadtverwaltung in den aktuellen und beschlossenen Haushalt als Zuschuss für das Rolandsfest hineingeschrieben. 17.500 Euro sollen direkt an den Ausrichter des Festes, Studio D4, fließen. Auch das ist exakt die gleiche Summe wie im Jahr zuvor. Nur, die Stadtverwaltung hat noch keinen genehmigten Haushalt und kann das Geld nicht rüberschieben. Das kann wohl aber der Stadtrat. Sollte die Genehmigung der Kommunalaufsicht bis zum 22. Februar nicht da sein, dann soll der Stadtrat die Ausgabe beschließen, teilte die Pressestelle des Rathauses heute mit... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzGrippale Logistik
Der Nordhäuser Kreisausschuss befasste sich am Nachmittag mit Katastrophen. Das waren keine politischen, sondern eher ungewollte. Trotzdem erschauderten die kommunalen Politiker bei den Zahlen. Kreisärztin Ingrid Francke schilderte im Rahmen ihres Vortrages zum Katastrophenschutz die Auswirkungen einer Grippe-Pandemie auf den Landkreis Nordhausen. Man wisse zwar nicht, wann eine solche Grippe-Welle losgetreten werden, Fakt sei jedoch, sie würden kommen. In den ersten Tagen und Wochen müssten im Landkreis Nordhausen rund 18.000 Menschen ambulant behandelt werden, pro Woche müsse die stationäre Aufnahme von 500 neuen Erkrankten gewährleistet werden. Dazu gebe es einen Plan, es wäre jedoch eine gewaltige Logistik, die zu erledigen sei, so die Ärztin... ausführlich im nnz-Archiv
Die politische Feuerwehr
Die SPD-Fraktion im Nordhäuser Kreistag wollte bereits im November gern einen Beschluß für die Erstellung eines Katastrophen- und Brandschutzplanes herbeiführen. Ihr zur Seite stand die damalige PDS. Nun stellte sich heraus, dass all das überhaupt nicht nötig ist. Es gebe im Landkreis Nordhausen seit 1986 solche Pläne, meinte Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt und rasselte die entsprechenden Zahlen herunter... ausführlich im nnz-Archiv
Reden übers Fest
In diesem Jahr könnte es wieder ein Rolandsfest geben. Die 38. Auflage wird derzeit diskutiert und von einem nicht genehmigten Haushalt bestimmt. 20.000 Euro hat die Nordhäuser Stadtverwaltung in den aktuellen und beschlossenen Haushalt als Zuschuss für das Rolandsfest hineingeschrieben. 17.500 Euro sollen direkt an den Ausrichter des Festes, Studio D4, fließen. Auch das ist exakt die gleiche Summe wie im Jahr zuvor. Nur, die Stadtverwaltung hat noch keinen genehmigten Haushalt und kann das Geld nicht rüberschieben. Das kann wohl aber der Stadtrat. Sollte die Genehmigung der Kommunalaufsicht bis zum 22. Februar nicht da sein, dann soll der Stadtrat die Ausgabe beschließen, teilte die Pressestelle des Rathauses heute mit... ausführlich im nnz-Archiv
