Von Kyrill profitieren
Freitag, 19. Januar 2007, 11:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Stadtverwaltung Nordhausen hat jetzt eine erste Bilanz der Sturmschäden gezogen. Kurios: Es könnten auch einige Nordhäuser davon profitieren. Mehr dazu mit einem Klick auf MEHR.
"Die Schäden in Wald und Flur sind eher gering im Verhältnis zur Stärke des Sturmes", sagte heute Nordhausens Umweltamtsleiter Steffen Meyer. Es habe rund 25 Großbäume getroffen. Die größten Schäden habe es auf dem Gehegeplatz gegeben, wo eine große Linde auf die Konzert-Muschel gefallen sei und diese beschädigt habe. "Auch im Förstemannpark und im Stadtpark haben wir etliche abgeknickte Bäume. Wir warnen dringend davor, die Waldflächen in der Innenstadt zu betreten, da noch viele Äste und Zweige lose hängen und auch noch einige Bäume umstürzen können. Gehege, Stadtpark, Van-der-Foehr-Damm, Förstemannpark und Alter Friedhof sind gesperrt, bis die Aufräumarbeiten abgeschlossen sind!" Nach dem Ende der Aufräumarbeiten bestehe die Möglichkeit, sich Brucholz von den Flächen zu holen.
Seit dem Morgen liefen auch die Aufräumarbeiten im gesamten Stadtgebiet "und sie werden noch bis in die nächsten Wochen hinein dauern", sagte Meyer. Gleiches gelte für die Reinigung der Stadt. "Wir haben dafür Sonderdienste beauftragt, und beginnen auf den Hauptstraßen, Gehwegen, Plätzen und Treppen der Innenstadt und arbeiten nach außen bis in die Ortsteile", sagte Meyer. Mit Blick auf die übertragene Reinigungspflicht appelliere er auch an die Bürger, die Flächen vor den Grundstücken zu säubern. "Wir sind auch für Hinweise dankbar, die die Sturmschäden auf öffentlichen Flächen im Stadtgebiet betreffen. Ansprechpartner sind Stadtförster Axel Axt, Telefon 696 330 bzw. 0171/8622497 oder der Koordinator für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit, Wolfram Thiele, Telefon 696 218 oder 0160/96930618.
Ab ca. 13:30 Uhr haben auch gestern bei der Berufsfeuerwehr Nordhausen die Einsätze und Hilferufe aufgrund des stärker werdenden Sturms zugenommen. Die Wachschicht II - unter Leitung des Brandoberinspektors Thomas Schinköth mit seinem Diensthabenden in der Einsatzzentrale Oberbrandmeister Reinhold Klement - absolvierte bis heute Morgen 6 Uhr insgesamt 36 Einsätze. Zu ihrer Unterstützung wurden die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Nordhausen-Mitte viermal, die Freiwillige Feuerwehr Herreden dreimal, die FFW Sundhausen zweimal und die FFW Bielen und FFW Hesserode jeweils einmal alarmiert, um Sturmschäden zu beseitigen. Dabei ging es hauptsächlich um Sicherungsmaßnahmen zur Gefahrenbeseitigung. Schwerpunkte bildeten Einsätze in der Löbnitzstraße - wo großflächig Dächer abgedeckt wurden. In der Freiherr-vom-Stein-Straße im Bereich des Raiffeisenmarktes war ein überschweres Metallregal aus dem Gleisbereich der Bahn AG zu bergen. In der Motorenstraße hatte der Sturm ein Dach des Unternehmens Biniok-Siebert abgehoben und in der Grund- und Regelschule Nordhausen-Ost war ebenfalls großflächig die Dacheindeckung weggeflogen.
Dank der guten Vorbereitung und der rechtzeitigen Wetterinformationen hielten sich die Schäden - im Verhältnis zum Unwetter - in Grenzen. Personenschäden sind zurzeit nicht bekannt. Ab 6:00 Uhr des heutigen Tages übernahm die Wachschicht III - unter der Leitung von Brandamtmann Gerd Jung und Oberbrandmeister Frank Neumann in der Einsatzzentrale das Einsatzgeschehen. Mit Tagesanbruch wurde auch die Berufsfeuerwehr wieder verstärkt zu Hilfeleistungen gerufen. Schwerpunkte sind auch hier das Freihalten von Straßen und Einfahrten, die durch abgebrochene Bäume und Äste versperrt sind. Es gilt, lose Dachziegeln abzunehmen und Stromleitungen zu sichern. Auch das Badehaus hat im Dachbereich einige Schäden abbekommen.
Die Feuerwehr bittet die Bürger um Verständnis, dass die Einsätze entsprechend ihrer eingeordneten Schwere abgearbeitet werden, so dass Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen. Gute Unterstützung erfährt die Berufsfeuerwehr durch die Ämter der Stadtverwaltung.
Autor: nnz"Die Schäden in Wald und Flur sind eher gering im Verhältnis zur Stärke des Sturmes", sagte heute Nordhausens Umweltamtsleiter Steffen Meyer. Es habe rund 25 Großbäume getroffen. Die größten Schäden habe es auf dem Gehegeplatz gegeben, wo eine große Linde auf die Konzert-Muschel gefallen sei und diese beschädigt habe. "Auch im Förstemannpark und im Stadtpark haben wir etliche abgeknickte Bäume. Wir warnen dringend davor, die Waldflächen in der Innenstadt zu betreten, da noch viele Äste und Zweige lose hängen und auch noch einige Bäume umstürzen können. Gehege, Stadtpark, Van-der-Foehr-Damm, Förstemannpark und Alter Friedhof sind gesperrt, bis die Aufräumarbeiten abgeschlossen sind!" Nach dem Ende der Aufräumarbeiten bestehe die Möglichkeit, sich Brucholz von den Flächen zu holen.
Seit dem Morgen liefen auch die Aufräumarbeiten im gesamten Stadtgebiet "und sie werden noch bis in die nächsten Wochen hinein dauern", sagte Meyer. Gleiches gelte für die Reinigung der Stadt. "Wir haben dafür Sonderdienste beauftragt, und beginnen auf den Hauptstraßen, Gehwegen, Plätzen und Treppen der Innenstadt und arbeiten nach außen bis in die Ortsteile", sagte Meyer. Mit Blick auf die übertragene Reinigungspflicht appelliere er auch an die Bürger, die Flächen vor den Grundstücken zu säubern. "Wir sind auch für Hinweise dankbar, die die Sturmschäden auf öffentlichen Flächen im Stadtgebiet betreffen. Ansprechpartner sind Stadtförster Axel Axt, Telefon 696 330 bzw. 0171/8622497 oder der Koordinator für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit, Wolfram Thiele, Telefon 696 218 oder 0160/96930618.
Ab ca. 13:30 Uhr haben auch gestern bei der Berufsfeuerwehr Nordhausen die Einsätze und Hilferufe aufgrund des stärker werdenden Sturms zugenommen. Die Wachschicht II - unter Leitung des Brandoberinspektors Thomas Schinköth mit seinem Diensthabenden in der Einsatzzentrale Oberbrandmeister Reinhold Klement - absolvierte bis heute Morgen 6 Uhr insgesamt 36 Einsätze. Zu ihrer Unterstützung wurden die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Nordhausen-Mitte viermal, die Freiwillige Feuerwehr Herreden dreimal, die FFW Sundhausen zweimal und die FFW Bielen und FFW Hesserode jeweils einmal alarmiert, um Sturmschäden zu beseitigen. Dabei ging es hauptsächlich um Sicherungsmaßnahmen zur Gefahrenbeseitigung. Schwerpunkte bildeten Einsätze in der Löbnitzstraße - wo großflächig Dächer abgedeckt wurden. In der Freiherr-vom-Stein-Straße im Bereich des Raiffeisenmarktes war ein überschweres Metallregal aus dem Gleisbereich der Bahn AG zu bergen. In der Motorenstraße hatte der Sturm ein Dach des Unternehmens Biniok-Siebert abgehoben und in der Grund- und Regelschule Nordhausen-Ost war ebenfalls großflächig die Dacheindeckung weggeflogen.
Dank der guten Vorbereitung und der rechtzeitigen Wetterinformationen hielten sich die Schäden - im Verhältnis zum Unwetter - in Grenzen. Personenschäden sind zurzeit nicht bekannt. Ab 6:00 Uhr des heutigen Tages übernahm die Wachschicht III - unter der Leitung von Brandamtmann Gerd Jung und Oberbrandmeister Frank Neumann in der Einsatzzentrale das Einsatzgeschehen. Mit Tagesanbruch wurde auch die Berufsfeuerwehr wieder verstärkt zu Hilfeleistungen gerufen. Schwerpunkte sind auch hier das Freihalten von Straßen und Einfahrten, die durch abgebrochene Bäume und Äste versperrt sind. Es gilt, lose Dachziegeln abzunehmen und Stromleitungen zu sichern. Auch das Badehaus hat im Dachbereich einige Schäden abbekommen.
Die Feuerwehr bittet die Bürger um Verständnis, dass die Einsätze entsprechend ihrer eingeordneten Schwere abgearbeitet werden, so dass Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen. Gute Unterstützung erfährt die Berufsfeuerwehr durch die Ämter der Stadtverwaltung.
