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Kita-Schließungen nicht vor 2028
Donnerstag, 20. November 2025, 19:01 Uhr
Im Ratssaal hatte die Stadtverwaltung am Donnerstag zur Einwohnerversammlung. Auf der Agenda: die Kindergärten, die Baustellen und das Konzept für die Kiesseen. Die nnz ist mit dabei...
17.07 Uhr
Die Stadt hat zur Einwohnerversammlung geladen, gerade wegen dem Thema Kindergartenbedarfsplanung sind viele Gäste gekommen aber es ist nicht ganz so voll wie zuletzt
17.08 Uhr
Oberbürgermeister Kai Buchmann beginnt mit einem Blick in die Statistik - genauer auf die Bevölkerungsentwicklung. Die sieht die Zahl der Einwohner bis 2045 auf rund 32.000 sinken. Zum Vergleich: 1995 lag man noch etwas unter 48.000 Einwohnern
17.10 Uhr
Damit liege man im Thüringer Mittel, sagt der OB, mit den Folgen hätten alle zu kämpfen. Weniger Menschen bedeutet auch weniger Geld vom Freistaat und damit weniger Mittel für die Dinge, die man Abseits der Pflicht zu erfüllen hat. "Es wird richtig viel schlechter", so Buchmanns Zukunftsprognose, schlechter aber nicht schlimm, man werde gute Lösungen finden, auch für die Kindergärten.
17.11 Uhr
Damit weiter zum Kernthema das Abends: die Bedarfsplanung für die Kindergärten. Die sieht die Schließung von drei Einrichtungen vor, die Debatte der letzten Wochen stieß sich dabei weniger am "ob" als vielmehr am "wie" und am "wem".
17.12 Uhr
Das Thema habe man gesehen, die Vorlage werde aber nicht in den nächsten Stadtrat kommen, was bisher ausgearbeitet wurde sei nicht beschlussreif. Man werde in den nächsten Wochen und Monaten noch einmal über die Bewertung nachdenken und den Prozess besser kommunizieren, verspricht der OB.
17.13 Uhr
Änderungen in der Kita-Landschaft werde es 2028 geben, so Buchmann weiter, bisher waren die ersten, gravierenden Einschnitte für Ende 2026 vorgesehen. Ausführungen im Detail übernimmt die Bürgermeisterin.
17.14 Uhr
Die ersten Punkte sind bekannt, 21 Kindergärten gibt es, sieben Träger und 1.974 verfügbare Betreuungsplätze.
17.17 Uhr
Die Bürgermeisterin erläutert die Kostendeckung der Nordhäuser Kindergärten. Die Eingangs erläuterten demographischen Probleme schlagen hier durch. Bis 2045 wird die Zahl der 0 bis 6jährigen um rund ein Viertel im Vergleich zu heute sinken, legt Bürgermeisterin Rieger dar.
18.00 Uhr
Es geht weiter mit dem nächsten Thema, das Konzept für die Kiesseen soll vorgestellt werden. Doch erst einmal leert sich der Saal.
18.02 Uhr
Auch das sei ein Zukunftsthema, sagt Martin Juckeland, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung. Einen Entwurf gab es schon 2006. Seitdem habe sich viel geändert - von Feuer powertrain bis zum "Seelano".
18.04 Uhr
Leicht ist das Thema nicht, man hat herausgearbeitet, wo die Stadt Handlungsmöglichkeiten habe und dabei die Runde um die Seen gemacht. sagt Juckeland. Bearbeitet wurde der Plan auch durch ein Architekturbüro, dass auch Maßnahmen zur Entwicklung vorgeschlagen hat.
18.04 Uhr
Eine detaillerte Übersicht zur Vorstellung gibt es bereits auf der Webseite der Stadt. Zu finden ist die Übersicht hier.
18.06 Uhr
Die Architektin geht erst einmal auf Zeitreise in das Jahr 1999 und zum Bergbau, der für die Kiesseen maßgeblich ist. Die Grundzüge zur Folgenutzung habe man damals bereits umrissen.
18.08 Uhr
Tauchersee, Forellensee und Möwensee sind damals für den Naturschutz vorgesehen, die anderen drei Gewässer kommen auch zur Freizeitnutzung in Betracht.
18.10 Uhr
Vor Ort wird auch heute noch Kies gewonnen, die Betreiber des Abbaus haben inzwischen aber gewechselt. Am Bielener See wurde das Hauptwerk 2024 abgebrochen, im südlichen Teil des Gewässers ist aber noch kein Abschlussbetrieb in Sicht. Abschlüsse gab es für den Sundhäuser See und den Forellensee, hier gilt kein Bergrecht mehr, in vollem Abbau befindet sich der Auesee.
18.12 Uhr
Eine weiterentwicklung im Sinne von Naherholung und Tourismus sieht auch das Stadtentwicklungskonzept aus dem Jahr 2016 aus. Hinzu komme die geplante naturnahe Gewässerentwicklung an der Zorge. Hier ergeben sich Investitionsmöglichkeiten die sich koordinieren ließen.
18.13 Uhr
Wünschenswert wäre zudem eine bessere Anbindung an das regionale Radwegenetzwerk.
18.15 Uhr
Eine Übersicht zu möglichen Maßnahmen gibt es hier:
18.17 Uhr
Mit Tauchsporzentrum, Triathlon und Scheunenhof ist der Sundhäuser See schon gut belegt. Den Schwerpunkt würde das Architekturbüro daher auf den Bielener See richten und auf dessen Nordseite eine Landschaftspark einrichten.
18.20 Uhr
Auf 1,5 Kilometern Länge könnte ein multifunktionaler, überwiegend barrierefreier Naherholungsbereich entstehen, für alle Generationen und ganzjährig nutzbar. Revitalisierend könne das für die Gastronomie sein und man könnte den lang gehegten Wunsch nach einem Campingplatz umsetzen.
18.21 Uhr
Teil des Parks wären "extensive Grünflächen" mit moderatem Pflegeaufwand und freiem Zugang zum See. Da wo heute schon wild gebadet wird, wäre der Einstieg ins Nass dann deutlich leichter und angenehmer.
18.22 Uhr
Einen Parkplatz mit 340 Stellplätzen könnte am Seebad ausgebaut werden, der Rest des Weges wäre Rad- und Fußweg.
18.23 Uhr
Weiter zum Möwensee. Hier wäre die Ausrichtung eine ganz andere, da das Areal für den Naturschutz vorgesehen ist. Seit 2014 läuft hier der Abschlussbetriebsplan, bis 2030 könnte das Gewässer aus dem Bergrecht entlassen werden.
18.24 Uhr
Der Termin für 2030 sei noch optimistisch, gerade die Uferlinie sei noch nicht in dem Zustand, in dem sie für ein naturnahes Biotop sein müsste.
18.25 Uhr
In den Seen gibt es diverse geschützte Arten, Schätze dies es zu erhalten gelte, sagt die Architektin. Am "Naturgebiet Möwensee" soll es deswegen deutlich ruhiger zugehen, als am Bielener See.
18.26 Uhr
Soweit die Ausführungen der Architektin, der OB ist wieder dran. Man könne das Konzept als Beschlussvorlage "ruhigen Gewissens" in den nächsten Stadtrat bringen, die Stadt habe lange darauf gewartet.
18.27 Uhr
Eine Frage hat Jens Eisenschmidt, Geschäftsführer des Badehauses und damit Betreiber des Strandbades. Es sei erfreulich, dass es voran gehe, er habe aber Fragen. Wie sollen die zum Teil schwierigen Eigentumsfragen am See geklärt werden?
18.29 Uhr
Herr Juckeland antwortet und bestätigt, die Eigentumslage gerade an der Nordseite des Bielener Sees sei vielschichtig. Man stehe in Kontakt mit vielen Besitzern, komme auch voran, sei aber noch nicht am Ende der Lösungfindung und Kompromisse. Eine Flurneuordnung sei ebenfalls im Gespräch, eventuell in Zusammenarbeit mit der Gewässerunterhaltung an der Zorge, also dem zuständigen Ministerium in Erfurt.
18.31 Uhr
Zweite Frage von Jens Eisenschmidt, nun zum Campingplatz. Wurden bei der Erarbeitung der Konzeption auch betriebswirtschaftliche Kennzahlen diesbezüglich in Betracht gezogen und kann sich die Stadt das leisten?
18.32 Uhr
Juckeland: im Konzept steht nicht, dass die Stadt den Platz betreiben würde, lediglich dass die Stadt eine entsprechende Ansiedlung wünscht. Um ähnliche Bestrebungen am Sundhäuser See wisse man, man wolle hier zeigen, wo so eine Entwicklung aus Sicht der Stadt möglich sei. Unverrückbar sei der Standort nicht, wenn sich am Sundhäuser See etwas ergebe, könne man sich der Entwicklung auch anpassen.
18.35 Uhr
Der nächste Punkt auf der Tagesordnung: die Baustellen an der Blasii-Kirche und der Wallrothstraße. Zum Blasii-Kirchplatz erläutert Herr Manolow aus der Stadtverwaltung die Details.
18.36 Uhr
Die Planung kommt nicht noch einmal komplett auf das Tableau, es geht mehr um einen Ausblick. Das Gesamtprojekt umfasst dabei nicht nur den Platz selber, auch die Kranichstraße und der Bereich Engelsburg haben dazu gehört. Mit dem Kirchplatz liegt man nun im letzten Abschnitt.
18.38 Uhr
Fünf Millionen kostet der dritte Bauabschnitt, eine Million davon entfällt auf die Stadt. Der Abschnitt hat drei weitere Teilbereiche. Den ersten Schritt an der Nordseite der Kirche wurde jüngst fertig gestellt. Nun ist die Südseite dran, eine Vergabe fand diese Woche statt, die Firma Granitbau aus Nordhausen soll nach dem Winter mit dem Bau beginnen. Der dritte Abschnitt umfasst den letzten Teil der Kranichstraße, hier soll es 2027 zügig losgehen.
18.40 Uhr
Eine besondere Herausforderung sei dabei der Bereich des historischen "Pferdebrunnens" sowie der Erhalt der Bäume an der Blasii-Kirche. Man will die Bäume während der Bauphase über den Dachabfluss der Kirche bewässern, erklärt Manolow.
18.41 Uhr
Im ersten Bauabschnitt hat sich unter der Oberfläche viel getan, sowohl was die Erneuerung von Versorgungsmedien angeht, als auch in Sachen Archäologie.
18.43 Uhr
Manolow zeigt ein paar Bilder zum aktuellen Stand, wer einen Eindruck bekommen will, kann auf der Nordseite erahnen, wie es am Ende auch an der Südseite aussehen soll.
18.46 Uhr
Weiter zur Wallrothstraße, die Bauherren im Rathaus haben das Wort. Zweispurig inklusive Radweg soll die Straße repariert und ausgebaut werden. Der erste Bauabschnitt wird im Moment abgearbeitet.
18.47 Uhr
Zunächst gibt es einen Blick auf die Historie ab 2021, als die Straße gesperrt werden musste. Priorität hat die Baustelle seit Februar 2022, seitdem mahlen die bürokratischen Verfahrensmühlen.
18.49 Uhr
Der erste Bauabschnitt reicht vom Beethovenring bis zur Bingerhof-Treppe und ist rund 405 Meter lang. Die Dauer der Gesamtmaßnahme soll rund 1,5 Jahre betragen. Für den zweiten Abschnitt hat man noch keine Fördermittel bekommen können, stattdessen bekam man grünes Licht für die Brücke in Sundhausen.
18.50 Uhr
Der Weg in die Förderprogramme habe sich schwierig gestaltet, aber man wolle die Sache möglichst am Stück fertig bekommen, auch wenn andere Projekte dafür geschoben werden müssten.
18.52 Uhr
Das Bauende für den ersten Abschnitt ist für das Ende kommenden Jahres geplant. Gezeigt werden diverse Bauzeichnungen und -pläne.
18.53 Uhr
Am Beethovenring wäre die Einrichtung eines Kreisverkehrs wünschenswert, das könnte aber wenn überhaupt der vierte Bauabschnitt werden.
18.55 Uhr
Mit dem Ende des 1. Abschnitts sollte die Straße auch erst einmal wieder befahrbar sein, bei einer Fahrbahnbreite von 6,5 Metern plus Radweg.
18.58 Uhr
Die Hänge des Geheges wurden mit 100 Winkelstützen abgefangen.
19.01 Uhr
Der zweite Bauabschnitt werde komplizierter und mehr Geld kosten, erläutern die Planer zum Abschluss, knapp acht Millionen Euro werde man noch brauchen. Soweit die Einwohnerversammlung, wir verabschieden uns aus dem Ratssaal.
Autor: red17.07 Uhr
Die Stadt hat zur Einwohnerversammlung geladen, gerade wegen dem Thema Kindergartenbedarfsplanung sind viele Gäste gekommen aber es ist nicht ganz so voll wie zuletzt
17.08 Uhr
Oberbürgermeister Kai Buchmann beginnt mit einem Blick in die Statistik - genauer auf die Bevölkerungsentwicklung. Die sieht die Zahl der Einwohner bis 2045 auf rund 32.000 sinken. Zum Vergleich: 1995 lag man noch etwas unter 48.000 Einwohnern
17.10 Uhr
Damit liege man im Thüringer Mittel, sagt der OB, mit den Folgen hätten alle zu kämpfen. Weniger Menschen bedeutet auch weniger Geld vom Freistaat und damit weniger Mittel für die Dinge, die man Abseits der Pflicht zu erfüllen hat. "Es wird richtig viel schlechter", so Buchmanns Zukunftsprognose, schlechter aber nicht schlimm, man werde gute Lösungen finden, auch für die Kindergärten.
17.11 Uhr
Damit weiter zum Kernthema das Abends: die Bedarfsplanung für die Kindergärten. Die sieht die Schließung von drei Einrichtungen vor, die Debatte der letzten Wochen stieß sich dabei weniger am "ob" als vielmehr am "wie" und am "wem".
17.12 Uhr
Das Thema habe man gesehen, die Vorlage werde aber nicht in den nächsten Stadtrat kommen, was bisher ausgearbeitet wurde sei nicht beschlussreif. Man werde in den nächsten Wochen und Monaten noch einmal über die Bewertung nachdenken und den Prozess besser kommunizieren, verspricht der OB.
17.13 Uhr
Änderungen in der Kita-Landschaft werde es 2028 geben, so Buchmann weiter, bisher waren die ersten, gravierenden Einschnitte für Ende 2026 vorgesehen. Ausführungen im Detail übernimmt die Bürgermeisterin.
17.14 Uhr
Die ersten Punkte sind bekannt, 21 Kindergärten gibt es, sieben Träger und 1.974 verfügbare Betreuungsplätze.
17.17 Uhr
Die Bürgermeisterin erläutert die Kostendeckung der Nordhäuser Kindergärten. Die Eingangs erläuterten demographischen Probleme schlagen hier durch. Bis 2045 wird die Zahl der 0 bis 6jährigen um rund ein Viertel im Vergleich zu heute sinken, legt Bürgermeisterin Rieger dar.
18.00 Uhr
Es geht weiter mit dem nächsten Thema, das Konzept für die Kiesseen soll vorgestellt werden. Doch erst einmal leert sich der Saal.
18.02 Uhr
Auch das sei ein Zukunftsthema, sagt Martin Juckeland, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung. Einen Entwurf gab es schon 2006. Seitdem habe sich viel geändert - von Feuer powertrain bis zum "Seelano".
18.04 Uhr
Leicht ist das Thema nicht, man hat herausgearbeitet, wo die Stadt Handlungsmöglichkeiten habe und dabei die Runde um die Seen gemacht. sagt Juckeland. Bearbeitet wurde der Plan auch durch ein Architekturbüro, dass auch Maßnahmen zur Entwicklung vorgeschlagen hat.
18.04 Uhr
Eine detaillerte Übersicht zur Vorstellung gibt es bereits auf der Webseite der Stadt. Zu finden ist die Übersicht hier.
18.06 Uhr
Die Architektin geht erst einmal auf Zeitreise in das Jahr 1999 und zum Bergbau, der für die Kiesseen maßgeblich ist. Die Grundzüge zur Folgenutzung habe man damals bereits umrissen.
18.08 Uhr
Tauchersee, Forellensee und Möwensee sind damals für den Naturschutz vorgesehen, die anderen drei Gewässer kommen auch zur Freizeitnutzung in Betracht.
18.10 Uhr
Vor Ort wird auch heute noch Kies gewonnen, die Betreiber des Abbaus haben inzwischen aber gewechselt. Am Bielener See wurde das Hauptwerk 2024 abgebrochen, im südlichen Teil des Gewässers ist aber noch kein Abschlussbetrieb in Sicht. Abschlüsse gab es für den Sundhäuser See und den Forellensee, hier gilt kein Bergrecht mehr, in vollem Abbau befindet sich der Auesee.
18.12 Uhr
Eine weiterentwicklung im Sinne von Naherholung und Tourismus sieht auch das Stadtentwicklungskonzept aus dem Jahr 2016 aus. Hinzu komme die geplante naturnahe Gewässerentwicklung an der Zorge. Hier ergeben sich Investitionsmöglichkeiten die sich koordinieren ließen.
18.13 Uhr
Wünschenswert wäre zudem eine bessere Anbindung an das regionale Radwegenetzwerk.
18.15 Uhr
Eine Übersicht zu möglichen Maßnahmen gibt es hier:
18.17 Uhr
Mit Tauchsporzentrum, Triathlon und Scheunenhof ist der Sundhäuser See schon gut belegt. Den Schwerpunkt würde das Architekturbüro daher auf den Bielener See richten und auf dessen Nordseite eine Landschaftspark einrichten.
18.20 Uhr
Auf 1,5 Kilometern Länge könnte ein multifunktionaler, überwiegend barrierefreier Naherholungsbereich entstehen, für alle Generationen und ganzjährig nutzbar. Revitalisierend könne das für die Gastronomie sein und man könnte den lang gehegten Wunsch nach einem Campingplatz umsetzen.
18.21 Uhr
Teil des Parks wären "extensive Grünflächen" mit moderatem Pflegeaufwand und freiem Zugang zum See. Da wo heute schon wild gebadet wird, wäre der Einstieg ins Nass dann deutlich leichter und angenehmer.
18.22 Uhr
Einen Parkplatz mit 340 Stellplätzen könnte am Seebad ausgebaut werden, der Rest des Weges wäre Rad- und Fußweg.
18.23 Uhr
Weiter zum Möwensee. Hier wäre die Ausrichtung eine ganz andere, da das Areal für den Naturschutz vorgesehen ist. Seit 2014 läuft hier der Abschlussbetriebsplan, bis 2030 könnte das Gewässer aus dem Bergrecht entlassen werden.
18.24 Uhr
Der Termin für 2030 sei noch optimistisch, gerade die Uferlinie sei noch nicht in dem Zustand, in dem sie für ein naturnahes Biotop sein müsste.
18.25 Uhr
In den Seen gibt es diverse geschützte Arten, Schätze dies es zu erhalten gelte, sagt die Architektin. Am "Naturgebiet Möwensee" soll es deswegen deutlich ruhiger zugehen, als am Bielener See.
18.26 Uhr
Soweit die Ausführungen der Architektin, der OB ist wieder dran. Man könne das Konzept als Beschlussvorlage "ruhigen Gewissens" in den nächsten Stadtrat bringen, die Stadt habe lange darauf gewartet.
18.27 Uhr
Eine Frage hat Jens Eisenschmidt, Geschäftsführer des Badehauses und damit Betreiber des Strandbades. Es sei erfreulich, dass es voran gehe, er habe aber Fragen. Wie sollen die zum Teil schwierigen Eigentumsfragen am See geklärt werden?
18.29 Uhr
Herr Juckeland antwortet und bestätigt, die Eigentumslage gerade an der Nordseite des Bielener Sees sei vielschichtig. Man stehe in Kontakt mit vielen Besitzern, komme auch voran, sei aber noch nicht am Ende der Lösungfindung und Kompromisse. Eine Flurneuordnung sei ebenfalls im Gespräch, eventuell in Zusammenarbeit mit der Gewässerunterhaltung an der Zorge, also dem zuständigen Ministerium in Erfurt.
18.31 Uhr
Zweite Frage von Jens Eisenschmidt, nun zum Campingplatz. Wurden bei der Erarbeitung der Konzeption auch betriebswirtschaftliche Kennzahlen diesbezüglich in Betracht gezogen und kann sich die Stadt das leisten?
18.32 Uhr
Juckeland: im Konzept steht nicht, dass die Stadt den Platz betreiben würde, lediglich dass die Stadt eine entsprechende Ansiedlung wünscht. Um ähnliche Bestrebungen am Sundhäuser See wisse man, man wolle hier zeigen, wo so eine Entwicklung aus Sicht der Stadt möglich sei. Unverrückbar sei der Standort nicht, wenn sich am Sundhäuser See etwas ergebe, könne man sich der Entwicklung auch anpassen.
18.35 Uhr
Der nächste Punkt auf der Tagesordnung: die Baustellen an der Blasii-Kirche und der Wallrothstraße. Zum Blasii-Kirchplatz erläutert Herr Manolow aus der Stadtverwaltung die Details.
18.36 Uhr
Die Planung kommt nicht noch einmal komplett auf das Tableau, es geht mehr um einen Ausblick. Das Gesamtprojekt umfasst dabei nicht nur den Platz selber, auch die Kranichstraße und der Bereich Engelsburg haben dazu gehört. Mit dem Kirchplatz liegt man nun im letzten Abschnitt.
18.38 Uhr
Fünf Millionen kostet der dritte Bauabschnitt, eine Million davon entfällt auf die Stadt. Der Abschnitt hat drei weitere Teilbereiche. Den ersten Schritt an der Nordseite der Kirche wurde jüngst fertig gestellt. Nun ist die Südseite dran, eine Vergabe fand diese Woche statt, die Firma Granitbau aus Nordhausen soll nach dem Winter mit dem Bau beginnen. Der dritte Abschnitt umfasst den letzten Teil der Kranichstraße, hier soll es 2027 zügig losgehen.
18.40 Uhr
Eine besondere Herausforderung sei dabei der Bereich des historischen "Pferdebrunnens" sowie der Erhalt der Bäume an der Blasii-Kirche. Man will die Bäume während der Bauphase über den Dachabfluss der Kirche bewässern, erklärt Manolow.
18.41 Uhr
Im ersten Bauabschnitt hat sich unter der Oberfläche viel getan, sowohl was die Erneuerung von Versorgungsmedien angeht, als auch in Sachen Archäologie.
18.43 Uhr
Manolow zeigt ein paar Bilder zum aktuellen Stand, wer einen Eindruck bekommen will, kann auf der Nordseite erahnen, wie es am Ende auch an der Südseite aussehen soll.
18.46 Uhr
Weiter zur Wallrothstraße, die Bauherren im Rathaus haben das Wort. Zweispurig inklusive Radweg soll die Straße repariert und ausgebaut werden. Der erste Bauabschnitt wird im Moment abgearbeitet.
18.47 Uhr
Zunächst gibt es einen Blick auf die Historie ab 2021, als die Straße gesperrt werden musste. Priorität hat die Baustelle seit Februar 2022, seitdem mahlen die bürokratischen Verfahrensmühlen.
18.49 Uhr
Der erste Bauabschnitt reicht vom Beethovenring bis zur Bingerhof-Treppe und ist rund 405 Meter lang. Die Dauer der Gesamtmaßnahme soll rund 1,5 Jahre betragen. Für den zweiten Abschnitt hat man noch keine Fördermittel bekommen können, stattdessen bekam man grünes Licht für die Brücke in Sundhausen.
18.50 Uhr
Der Weg in die Förderprogramme habe sich schwierig gestaltet, aber man wolle die Sache möglichst am Stück fertig bekommen, auch wenn andere Projekte dafür geschoben werden müssten.
18.52 Uhr
Das Bauende für den ersten Abschnitt ist für das Ende kommenden Jahres geplant. Gezeigt werden diverse Bauzeichnungen und -pläne.
18.53 Uhr
Am Beethovenring wäre die Einrichtung eines Kreisverkehrs wünschenswert, das könnte aber wenn überhaupt der vierte Bauabschnitt werden.
18.55 Uhr
Mit dem Ende des 1. Abschnitts sollte die Straße auch erst einmal wieder befahrbar sein, bei einer Fahrbahnbreite von 6,5 Metern plus Radweg.
18.58 Uhr
Die Hänge des Geheges wurden mit 100 Winkelstützen abgefangen.
19.01 Uhr
Der zweite Bauabschnitt werde komplizierter und mehr Geld kosten, erläutern die Planer zum Abschluss, knapp acht Millionen Euro werde man noch brauchen. Soweit die Einwohnerversammlung, wir verabschieden uns aus dem Ratssaal.


