Belohnung ausgesetzt
Mittwoch, 17. Januar 2007, 16:51 Uhr
Nordhausen (nnz). Noch ist nicht klar, ob der gestrige Polizeieinsatz durch einen üblen Scherz ausgelöst worden war, da will die Stadtverwaltung helfen, den unbekannten Anrufer ausfindig zu machen. Die nnz mit den Einzelheiten.
Für sachdienliche Hinweise, die zu dem unbekannten Anrufer führen, hat die Stadt Nordhausen 500 Euro Belohnung ausgesetzt erklärte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Die Stadt hofft, dass die Polizei durch Hinweise der Bevölkerung den Übeltäter schnappen kann, der gestern mit seinem Drohanruf aus der Telefonzelle am Lutherplatz quasi das öffentliche Leben im Zentrum von Nordhausen zum Erliegen gebracht hat.
Jendricke verwies auch darauf, dass die Stadt mit aller Konsequenz zivilrechtliche Forderungen gegen den Verantwortlichen durchsetzten würde. Die Stadtverwaltung bezifferte allein die Kosten aus dem Arbeitsausfall der betroffenen Mitarbeiter auf rund 10.000 Euro. Zudem kämen ähnlich hohe Kosten für den Schienenersatzverkehr auf den Betroffenen zu, da die Straßenbahn durch die Sperrung der Rautenstraße nicht mehr fahren konnte. Vermutlich würde auch das Land Thüringen dem Übeltäter zu Recht die gesamten Polizeieinsatzkosten in Rechnung stellen. Im Vergleich zu den strafrechtlichen Konsequenzen würden somit die zivilrechtlichen Forderungen vermutlich weit schlimmer für den Betroffenen ausfallen, machte Jendricke auch in Richtung möglicher Nachahmer deutlich.
Der Bürgermeister bedankte sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei den Einsatzkräften der Polizei und dem Leiter der Nordhäuser Polizeiinspektion, Hartmut Wachtel, für das schnelle und professionelle Vorgehen vor Ort. In solchen Ausnahmefällen ist man froh, dass die Profis von der Polizei das Sagen haben, erklärte der Bürgermeister, welcher ansonsten das Hausrecht im Rathaus hat.
Autor: nnzFür sachdienliche Hinweise, die zu dem unbekannten Anrufer führen, hat die Stadt Nordhausen 500 Euro Belohnung ausgesetzt erklärte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Die Stadt hofft, dass die Polizei durch Hinweise der Bevölkerung den Übeltäter schnappen kann, der gestern mit seinem Drohanruf aus der Telefonzelle am Lutherplatz quasi das öffentliche Leben im Zentrum von Nordhausen zum Erliegen gebracht hat.
Jendricke verwies auch darauf, dass die Stadt mit aller Konsequenz zivilrechtliche Forderungen gegen den Verantwortlichen durchsetzten würde. Die Stadtverwaltung bezifferte allein die Kosten aus dem Arbeitsausfall der betroffenen Mitarbeiter auf rund 10.000 Euro. Zudem kämen ähnlich hohe Kosten für den Schienenersatzverkehr auf den Betroffenen zu, da die Straßenbahn durch die Sperrung der Rautenstraße nicht mehr fahren konnte. Vermutlich würde auch das Land Thüringen dem Übeltäter zu Recht die gesamten Polizeieinsatzkosten in Rechnung stellen. Im Vergleich zu den strafrechtlichen Konsequenzen würden somit die zivilrechtlichen Forderungen vermutlich weit schlimmer für den Betroffenen ausfallen, machte Jendricke auch in Richtung möglicher Nachahmer deutlich.
Der Bürgermeister bedankte sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei den Einsatzkräften der Polizei und dem Leiter der Nordhäuser Polizeiinspektion, Hartmut Wachtel, für das schnelle und professionelle Vorgehen vor Ort. In solchen Ausnahmefällen ist man froh, dass die Profis von der Polizei das Sagen haben, erklärte der Bürgermeister, welcher ansonsten das Hausrecht im Rathaus hat.
