Nordhäuser mit guten Chancen
Mittwoch, 17. Januar 2007, 07:59 Uhr
Nordhausen (nnz). In Thüringen sind gegenwärtig so genannte Mehrgenerationenhäuser absolut in. Wer für die Errichtung im Landkreis Nordhausen gute Chancen hat, das erfahren Sie mit einem einzigen Klick.
Mit der anstehenden Entscheidung über die zweite Ausschreibungsphase für die Mehrgenerationenhäuser soll in jedem Landkreis Deutschlands mindestens ein Projekt realisiert werden. Auch Nordhausen findet damit Berücksichtigung.
Vier Mehrgenerationenhäuser sind in Thüringen am Start. Fünf weitere können jetzt hinzukommen. Aus dem Landkreis Nordhausen liegt mit dem Projekt MEGEHA von der LIFT gGmbH eine aussichtsreiche Bewerbung vor, sagte Bundestagsabgeordneter Manfred Grund (CDU) gestern in Berlin. In Kürze fällt die Entscheidung.
Mehrgenerationenhäuser sollen Räume eröffnen, die den Zusammenhalt der Generationen festigen. Unter diesem Ziel hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen seit 2006 die Förderung von Mehrgenerationehäusern voran gebracht. Denn mit sich stark ändernden Familienstrukturen verschwinde die Weitergabe von Erziehungswissen zwischen Alt und Jung und Alltagskompetenzen gehen verloren. Leider bleiben außerhalb traditioneller Familienstrukturen die Hilfen der Älteren für die mittlere und jüngere Generation oft ungenutzt, begründet die Ministerin ihr Engagement.
Mehrgenerationenhäuser in ganz Deutschland sollen entstehen, die zu Drehscheiben für Dienstleistungen, die Menschen verschiedenen Alters wirklich brauchen, werden: Angefangen vom Wäscheservice oder Computerkurs für Internetbanking über die Leih-Oma bis hin zum Mittagstisch für Schulkinder und die Krabbelgruppe.
Ein Projekt mit Bürger- und Nachbarschaftszentrum und einen Raum für die Kirchgemeinde hat die LIFT gemeinnützige Gesellschaft zur sozialen Integration und Arbeitsförderung mbH eingereicht. In die abschließende Entscheidungsrunde geht das Familienministerium mit einer Empfehlung für die Förderung des Nordhäuser Projektes.
Wie wichtig diese Zusage sein wird, misst Abgeordneter Manfred Grund auch an der Konkurrenz: Manch guter Antrag muss bei der Vielzahl der Bewerber eine Absage erhalten. Ein Netz aus Mehrgenerationenhäusern zunächst eines in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt baut modellhaft auf eine Entwicklung, von der auch die anderen Vereine profitieren können. Diese sollen sich weiter qualifizieren und für die nächste Ausschreibungsphase im März/April 2007 erneut bewerben.
Das Familienministerium plant zudem, Mehrgenerationenhäuser im Sinne des Europäischen Sozialfonds zu qualifizieren und so neue Förderoptionen zu eröffnen, teilte Manfred Grund mit.
Autor: nnzMit der anstehenden Entscheidung über die zweite Ausschreibungsphase für die Mehrgenerationenhäuser soll in jedem Landkreis Deutschlands mindestens ein Projekt realisiert werden. Auch Nordhausen findet damit Berücksichtigung.
Vier Mehrgenerationenhäuser sind in Thüringen am Start. Fünf weitere können jetzt hinzukommen. Aus dem Landkreis Nordhausen liegt mit dem Projekt MEGEHA von der LIFT gGmbH eine aussichtsreiche Bewerbung vor, sagte Bundestagsabgeordneter Manfred Grund (CDU) gestern in Berlin. In Kürze fällt die Entscheidung.
Mehrgenerationenhäuser sollen Räume eröffnen, die den Zusammenhalt der Generationen festigen. Unter diesem Ziel hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen seit 2006 die Förderung von Mehrgenerationehäusern voran gebracht. Denn mit sich stark ändernden Familienstrukturen verschwinde die Weitergabe von Erziehungswissen zwischen Alt und Jung und Alltagskompetenzen gehen verloren. Leider bleiben außerhalb traditioneller Familienstrukturen die Hilfen der Älteren für die mittlere und jüngere Generation oft ungenutzt, begründet die Ministerin ihr Engagement.
Mehrgenerationenhäuser in ganz Deutschland sollen entstehen, die zu Drehscheiben für Dienstleistungen, die Menschen verschiedenen Alters wirklich brauchen, werden: Angefangen vom Wäscheservice oder Computerkurs für Internetbanking über die Leih-Oma bis hin zum Mittagstisch für Schulkinder und die Krabbelgruppe.
Ein Projekt mit Bürger- und Nachbarschaftszentrum und einen Raum für die Kirchgemeinde hat die LIFT gemeinnützige Gesellschaft zur sozialen Integration und Arbeitsförderung mbH eingereicht. In die abschließende Entscheidungsrunde geht das Familienministerium mit einer Empfehlung für die Förderung des Nordhäuser Projektes.
Wie wichtig diese Zusage sein wird, misst Abgeordneter Manfred Grund auch an der Konkurrenz: Manch guter Antrag muss bei der Vielzahl der Bewerber eine Absage erhalten. Ein Netz aus Mehrgenerationenhäusern zunächst eines in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt baut modellhaft auf eine Entwicklung, von der auch die anderen Vereine profitieren können. Diese sollen sich weiter qualifizieren und für die nächste Ausschreibungsphase im März/April 2007 erneut bewerben.
Das Familienministerium plant zudem, Mehrgenerationenhäuser im Sinne des Europäischen Sozialfonds zu qualifizieren und so neue Förderoptionen zu eröffnen, teilte Manfred Grund mit.
