Reservisten zu Besuch in Mittelbau-Dora
Gedenkstätte mit Wirkung
Sonntag, 16. November 2025, 08:00 Uhr
Am Freitag dieser Woche führte die Reservistenkameradschaft Mühlhausen eine besondere Veranstaltung zur Politischen Bildung durch – unterstützt von Kameraden der RK Wiesbachtal, RK Bad Frankenhausen und auch der RK Nordthüringen...
Besichtigung der Gedenkstätte Mittelbau Dora (Foto: A. Grunwald)
Einsatzort war die Gedenkstätte Mittelbau-Dora bei Nordhausen, ein geschichtsträchtiger Ort, der während des Zweiten Weltkriegs traurige Bekanntheit erlangte. Zunächst fungierte Dora bis 1944 als Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald, danach wurde das KZ eigenständig geführt.
Nach einer informativen Einweisung begann die Begehung der unterirdischen Stollenanlage, in der während des Krieges unter unmenschlichen Bedingungen Rüstungsgüter produziert wurden. Die geführte Tour vermittelte den Teilnehmern eindrücklich, welch schwere Schicksale sich dort abgespielt haben.
Anschließend erfolgte ein Besuch des Krematoriums und der vorgelagerten Gedenkstätte, wobei ein Gesteck zu Ehren der Opfer niedergelegt wurde. Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig es ist, die Lehren aus der Geschichte zu verstehen und weiterzutragen – gerade für Menschen, die in Uniform Verantwortung tragen.
Besuch der Gedenkstätte Mittelbau Dora (Foto: A. Grunwald)
Die Veranstaltung verlief diszipliniert und kameradschaftlich. Sie stärkte nicht nur das historische Bewusstsein, sondern auch den Zusammenhalt zwischen den Kameraden. Ein besonderer Dank gilt der Gedenkstätte Mittelbau-Dora für die fachkundige Führung und die eindrucksvolle Vermittlung der historischen Hintergründe.
Fazit: Ein lehrreicher Tag, der noch lange in Erinnerung bleibt – und der zeigt, dass politische Bildung nicht nur Pflicht, sondern Herzenssache im Selbstverständnis der Reserve ist.
Andreas Grunwald
Autor: psg
Besichtigung der Gedenkstätte Mittelbau Dora (Foto: A. Grunwald)
Einsatzort war die Gedenkstätte Mittelbau-Dora bei Nordhausen, ein geschichtsträchtiger Ort, der während des Zweiten Weltkriegs traurige Bekanntheit erlangte. Zunächst fungierte Dora bis 1944 als Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald, danach wurde das KZ eigenständig geführt.
Nach einer informativen Einweisung begann die Begehung der unterirdischen Stollenanlage, in der während des Krieges unter unmenschlichen Bedingungen Rüstungsgüter produziert wurden. Die geführte Tour vermittelte den Teilnehmern eindrücklich, welch schwere Schicksale sich dort abgespielt haben.
Anschließend erfolgte ein Besuch des Krematoriums und der vorgelagerten Gedenkstätte, wobei ein Gesteck zu Ehren der Opfer niedergelegt wurde. Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig es ist, die Lehren aus der Geschichte zu verstehen und weiterzutragen – gerade für Menschen, die in Uniform Verantwortung tragen.
Besuch der Gedenkstätte Mittelbau Dora (Foto: A. Grunwald)
Die Veranstaltung verlief diszipliniert und kameradschaftlich. Sie stärkte nicht nur das historische Bewusstsein, sondern auch den Zusammenhalt zwischen den Kameraden. Ein besonderer Dank gilt der Gedenkstätte Mittelbau-Dora für die fachkundige Führung und die eindrucksvolle Vermittlung der historischen Hintergründe.
Fazit: Ein lehrreicher Tag, der noch lange in Erinnerung bleibt – und der zeigt, dass politische Bildung nicht nur Pflicht, sondern Herzenssache im Selbstverständnis der Reserve ist.
Andreas Grunwald
