Suche geht weiter
Dienstag, 16. Januar 2007, 18:41 Uhr
Nordhausen (nnz). Noch immer sind Beamte des Thüringer SEK vor Ort und durchsuchen die Rathausräume. Die nnz mit einer ersten Zusammenfassung des Geschehens.
Der Anruf bei der Nordhäuser Polizei soll 14.15 Uhr eingegangen sein. Ein männlicher Anrufer berichtete, dass er zwei Männer beobachtet habe, die bewaffnet durch die Glastür zum Neuen Rathaus gegangen seien. Sie hätten eine Pistole und eine Schrotflinte bei sich gehabt. Nach nnz-Informationen soll der Anruf aus der Telefonzelle am Lutherplatz erfolgt sein.
Kurz darauf riegelte die Polizei das Areal um den Rathausplatz weiträumig ab. Die Rautenstraße wurde in Richtung Rathaus bereits am Kreisel Neustadtstraße gesperrt, am Kornmarktkreisel war ebenfalls alles dicht. Parallel dazu wurden die Verwaltungsmitarbeiter aus dem Neuen Rathaus evakuiert, im alten Rathaus durfte hingegen weitergearbeitet werden.
Anschließend wurden die Räume von SEK-Beamten systematisch durchsucht. Mit Stand 18 Uhr erfuhr die nnz, dass das Neue Rathaus durchsucht war, lediglich wenige Zimmer in einem Flügel seien noch dran. Während dessen wurde die Suche dann im alten Rathaus fortgesetzt. In beiden Gebäuden erwies sich die Absuche relativ schwer, da einige Büros schon verschlossen waren, die Türen aber nicht mit Gewalt geöffnet werden sollten.
Hinter der Absperrung standen viele Schaulustige, unter ihnen die Mitglieder des Sozial- und Kulturauschusses des Stadtrates. Die wollten eigentlich um 17 Uhr im Rathaus tagen, mussten aber unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) traf gegen 16.45 Uhr am Ort des Geschehens ein. Sie kam aus Erfurt, wo die Theater-Finanzierungsverträge unterzeichnet worden waren. Auf der Fahrt von Erfurt nach Nordhausen wurde Rinkes Auto von vielen Einsatzfahrzeugen der Polizei mit Blaulicht überholt.
Die Polizei ist zur Stunde immer noch mit einem Großaufgebot in Nordhausen vor Ort. Die nnz wird weiter berichten.
Autor: nnzDer Anruf bei der Nordhäuser Polizei soll 14.15 Uhr eingegangen sein. Ein männlicher Anrufer berichtete, dass er zwei Männer beobachtet habe, die bewaffnet durch die Glastür zum Neuen Rathaus gegangen seien. Sie hätten eine Pistole und eine Schrotflinte bei sich gehabt. Nach nnz-Informationen soll der Anruf aus der Telefonzelle am Lutherplatz erfolgt sein.
Kurz darauf riegelte die Polizei das Areal um den Rathausplatz weiträumig ab. Die Rautenstraße wurde in Richtung Rathaus bereits am Kreisel Neustadtstraße gesperrt, am Kornmarktkreisel war ebenfalls alles dicht. Parallel dazu wurden die Verwaltungsmitarbeiter aus dem Neuen Rathaus evakuiert, im alten Rathaus durfte hingegen weitergearbeitet werden.
Anschließend wurden die Räume von SEK-Beamten systematisch durchsucht. Mit Stand 18 Uhr erfuhr die nnz, dass das Neue Rathaus durchsucht war, lediglich wenige Zimmer in einem Flügel seien noch dran. Während dessen wurde die Suche dann im alten Rathaus fortgesetzt. In beiden Gebäuden erwies sich die Absuche relativ schwer, da einige Büros schon verschlossen waren, die Türen aber nicht mit Gewalt geöffnet werden sollten.
Hinter der Absperrung standen viele Schaulustige, unter ihnen die Mitglieder des Sozial- und Kulturauschusses des Stadtrates. Die wollten eigentlich um 17 Uhr im Rathaus tagen, mussten aber unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) traf gegen 16.45 Uhr am Ort des Geschehens ein. Sie kam aus Erfurt, wo die Theater-Finanzierungsverträge unterzeichnet worden waren. Auf der Fahrt von Erfurt nach Nordhausen wurde Rinkes Auto von vielen Einsatzfahrzeugen der Polizei mit Blaulicht überholt.
Die Polizei ist zur Stunde immer noch mit einem Großaufgebot in Nordhausen vor Ort. Die nnz wird weiter berichten.

