Probleme angesprochen
Dienstag, 16. Januar 2007, 09:18 Uhr
Nordhausen (nnz). In den vergangenen Monaten wurde in den Medien immer wieder von vernachlässigten Kindern berichtet. Dann kommen Pflegeeltern ins Gespräch. Auch im Landkreis Nordhausen gibt es die...
Wie die nnz erfuhr, kümmern sich im Landkreis Nordhausen 54 Pflegefamilien um 67 Kinder und Jugendliche. Die werden natürlich von staatlicher Seite betreut. Alles ist vor- und festgeschrieben und in Gesetzen sowie Durchführungsbestimmungen geregelt. Und doch haben die Pflegeeltern so ihre Probleme. Einen Katalog voll davon teilten die Pflegeeltern der Kreisverwaltung Ende vergangenen Jahres mit. Dabei ging unter anderem um Angebote der Fortbildung, die Altersversorgung sowie um Versicherungen.
Wie die zweite Beigeordnete der Kreisverwaltung, Loni Grünwald (Linkspartei), gestern im Jugendhilfeausschuss berichtete, habe es bereits erste Gespräche mit Eltern-Vertretern gegeben. In punkto Fortbildung sei das Jugendamt bemüht, kompetente Referenten so beschaffen und entsprechende Seminare anzubieten. Auch bei der Erstattung von Aufwendungen sei in Gesprächen die Rechtslage erklärt worden. Die Kinder und Jugendlichen in den Familien sollen alle ihnen zustehenden Leistungen erhalten, die unter anderem in einem so genannten Annex-Katalog festgeschrieben sind.
Und dieser Katalog war auch bei anderen Punkten der gestrigen Sitzung Gegenstand der Diskussion. Letztlich wurde das Werk mehrheitlich beschlossen. So wurde das Bekleidungsgeld für Kinder betreute Kinder von 20 auf 25 Euro je Monat erhöht. Weihnachtsgeld, im vergangenen Jahr für die Kinder in Heimen gestrichen, wird es auch weiterhin nur für Kinder bei Pflegeeltern geben.
Die Veränderungen im Katalog, so Ausschussvorsitzender Andreas Weigel (SPD), seien nicht aus Sparsamkeitsgründen vorgenommen worden, sondern um einen Ausgleich bei den unterschiedlichen Leistungen zu erreichen. Fakt sei, die Kindern, die Leistungen nach Sozialgesetzbuch II (Hartz IV) erhalten, die seien wesentlich schlechter gestellt als Kinder in staatlicher Betreuung.
Autor: nnzWie die nnz erfuhr, kümmern sich im Landkreis Nordhausen 54 Pflegefamilien um 67 Kinder und Jugendliche. Die werden natürlich von staatlicher Seite betreut. Alles ist vor- und festgeschrieben und in Gesetzen sowie Durchführungsbestimmungen geregelt. Und doch haben die Pflegeeltern so ihre Probleme. Einen Katalog voll davon teilten die Pflegeeltern der Kreisverwaltung Ende vergangenen Jahres mit. Dabei ging unter anderem um Angebote der Fortbildung, die Altersversorgung sowie um Versicherungen.
Wie die zweite Beigeordnete der Kreisverwaltung, Loni Grünwald (Linkspartei), gestern im Jugendhilfeausschuss berichtete, habe es bereits erste Gespräche mit Eltern-Vertretern gegeben. In punkto Fortbildung sei das Jugendamt bemüht, kompetente Referenten so beschaffen und entsprechende Seminare anzubieten. Auch bei der Erstattung von Aufwendungen sei in Gesprächen die Rechtslage erklärt worden. Die Kinder und Jugendlichen in den Familien sollen alle ihnen zustehenden Leistungen erhalten, die unter anderem in einem so genannten Annex-Katalog festgeschrieben sind.
Und dieser Katalog war auch bei anderen Punkten der gestrigen Sitzung Gegenstand der Diskussion. Letztlich wurde das Werk mehrheitlich beschlossen. So wurde das Bekleidungsgeld für Kinder betreute Kinder von 20 auf 25 Euro je Monat erhöht. Weihnachtsgeld, im vergangenen Jahr für die Kinder in Heimen gestrichen, wird es auch weiterhin nur für Kinder bei Pflegeeltern geben.
Die Veränderungen im Katalog, so Ausschussvorsitzender Andreas Weigel (SPD), seien nicht aus Sparsamkeitsgründen vorgenommen worden, sondern um einen Ausgleich bei den unterschiedlichen Leistungen zu erreichen. Fakt sei, die Kindern, die Leistungen nach Sozialgesetzbuch II (Hartz IV) erhalten, die seien wesentlich schlechter gestellt als Kinder in staatlicher Betreuung.
