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Geld wurde verteilt

Montag, 15. Januar 2007, 18:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Jugendhilfeausschuss des Nordhäuser Kreistages ist heute die Verteilung der Gelder für die Jugendhilfe beschlossen worden. Wer mehr und wer weniger bekommt, das erfahren interessierte Leser mit einem kleinen Klick.


Der Kuchen war bekannt, da vom Kreistag beschlossen: Rund 277.000 Euro. Die Unbekannte in der Gesamtrechnung ist da noch die Jugendpauschale des Landes. Die wird anhand der statistischen Bevölkerungsentwicklung berechnet, will heißen, es könnte die ähnliche Summe wie im vergangenen Jahr sein. Eigentlich aber hat man in der Kreisverwaltung keine Ahnung.

Und mit dieser nicht vorhandenen Ahnung bei gefühlter Summe sind heute die Gelder verteilt worden. Zwei Möglichkeiten hatte es gegeben: Entweder, man verteilt exakt wie im vergangenen Jahr oder es werden Schwerpunkte gesetzt. Die wollte man zum Beispiel in der finanziellen Aufwertung der jugendpflegerischen Arbeit im Bereich der Hainleite vornehmen. Und so mussten einige Vereine und Institutionen Kürzungen ihrer Zuschüsse hinnehmen. Beim Kreissportbund wurde von 24.500 Euro auf 23.800 Euro gekürzt, der Kreisjugendring muss gar mit 3.800 Euro weniger auskommen. Beim Horizont e.V. sind es 1.900 Euro weniger. Erstmals in der Förderung befindet sich hingegen das Studio 44.

Trotz gleichbleibender Summen, so mahnte Norbert Klodt (CDU) an, wird in den Kassen der Träger weniger Geld bleiben. Energiekosten oder Gehälter würden steigen, während die Einnahmeseite gleich bleibe.

Nun rechnen die Fachleute des Jugendhilfeausschusses fest mit einer Haushaltssperre seitens der Spitze des Landratsamtes. Trotzdem sollte die Auszahlung des Geldes möglich sein. Doch die werden es wohl erst glauben, wenn die Euro auf den Konten eingegangen sind.
Autor: nnz

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