Wölfe nehmen Revanche
Montag, 15. Januar 2007, 12:00 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). Das nennt man erfolgreiche Revanche. Zwei Tage nach der unglücklichen Last-Second-Niederlage in Erfurt haben die Harzer Wölfe den Spieß umgedreht und besiegten die Black Dragons vor heimischer Kulisse mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1). Vor rund 1200 Fans gaben vor allem das effektivere Powerplay und der größere Siegeswille den Ausschlag zugunsten der Wölfe.
Von Beginn an war den Gastgebern anzumerken, das Spiel in Erfurt vergessen zu machen. Zählbares ergab sich zunächst jedoch nicht, da Kai Fischer im Erfurter Kasten sicher zugriff. Da aber auch Roland Schröder im Wölfe-Tor keine Schwächen zeigte, deutete vieles auf einen torlosen Anfangsabschnitt hin. Kurz vor Drittelende nutzten die Wölfe dann aber in eine doppelte Überzahl eiskalt aus. Jozef Potac und Roman Vanek hatten schön Alexander Deibert frei gespielt, der mühelos vollendete.
Mit Beginn des zweiten Drittels dann aber die kalte Dusche für die Wölfe, als Zbynek Marak den Ausgleich markierte (22.). Die Harzer antworteten jedoch prompt. Andreas Schock, der schon in den vergangenen Wochen aufsteigende Tendenz zeigte, war nach einem Konter erfolgreich (27.). Einen zweiten Treffer des schnellen Flügelspielers verhinderte dann aber Fischer (34.). Unrühmlicher Höhepunkt des Mittelabschnitts war allerdings die Schlussphase. Der überforderte Hauptschiedsrichter Fuchs hatte bereits vorher den Unmut der Zuschauer geschürte, kurz vor Drittelende eskalierte die Lage. Nachdem Fuchs Martin Juza nach einem Check mit einer Zehn-Minuten-Strafe belegt hatte, übersah er kurz darauf einen klaren Ellbogencheck gegen Deibert. Um die Gemüter zu beruhigen, zog Fuchs die Drittelpause um einige Sekunden vor. Seine beste Entscheidung des Abends, wie einige Zuschauer süffisant bemerkten.
In Überzahl blieb es nach zwei Minuten im Schlussabschnitt schließlich dem überzeugenden Pavel Vait vorbehalten, das 3:1 zu erzielen. Erfurt verkürzte sechs Minuten vor dem Schluss durch Dusan Halloun, mehr ließen die Wölfe auch dank mehrerer guter Paraden von Schröder nicht mehr zu. Die Mannschaft hat toll gekämpft und sich den Sieg auch verdient, freute sich Wölfe-Coach Jan Furo, der aber auch die kommenden Aufgaben nicht aus dem Blick verlor: Am nächsten Wochenende warten Preussen Berlin und Rostock, die Punkte wollen wir nun auch haben. Am Freitag empfangen die Wölfe zunächst die Berliner, am Sonntag müssen die Harzer an der Ostseeküste antreten.
Robert Koch
Autor: nnzVon Beginn an war den Gastgebern anzumerken, das Spiel in Erfurt vergessen zu machen. Zählbares ergab sich zunächst jedoch nicht, da Kai Fischer im Erfurter Kasten sicher zugriff. Da aber auch Roland Schröder im Wölfe-Tor keine Schwächen zeigte, deutete vieles auf einen torlosen Anfangsabschnitt hin. Kurz vor Drittelende nutzten die Wölfe dann aber in eine doppelte Überzahl eiskalt aus. Jozef Potac und Roman Vanek hatten schön Alexander Deibert frei gespielt, der mühelos vollendete.
Mit Beginn des zweiten Drittels dann aber die kalte Dusche für die Wölfe, als Zbynek Marak den Ausgleich markierte (22.). Die Harzer antworteten jedoch prompt. Andreas Schock, der schon in den vergangenen Wochen aufsteigende Tendenz zeigte, war nach einem Konter erfolgreich (27.). Einen zweiten Treffer des schnellen Flügelspielers verhinderte dann aber Fischer (34.). Unrühmlicher Höhepunkt des Mittelabschnitts war allerdings die Schlussphase. Der überforderte Hauptschiedsrichter Fuchs hatte bereits vorher den Unmut der Zuschauer geschürte, kurz vor Drittelende eskalierte die Lage. Nachdem Fuchs Martin Juza nach einem Check mit einer Zehn-Minuten-Strafe belegt hatte, übersah er kurz darauf einen klaren Ellbogencheck gegen Deibert. Um die Gemüter zu beruhigen, zog Fuchs die Drittelpause um einige Sekunden vor. Seine beste Entscheidung des Abends, wie einige Zuschauer süffisant bemerkten.
In Überzahl blieb es nach zwei Minuten im Schlussabschnitt schließlich dem überzeugenden Pavel Vait vorbehalten, das 3:1 zu erzielen. Erfurt verkürzte sechs Minuten vor dem Schluss durch Dusan Halloun, mehr ließen die Wölfe auch dank mehrerer guter Paraden von Schröder nicht mehr zu. Die Mannschaft hat toll gekämpft und sich den Sieg auch verdient, freute sich Wölfe-Coach Jan Furo, der aber auch die kommenden Aufgaben nicht aus dem Blick verlor: Am nächsten Wochenende warten Preussen Berlin und Rostock, die Punkte wollen wir nun auch haben. Am Freitag empfangen die Wölfe zunächst die Berliner, am Sonntag müssen die Harzer an der Ostseeküste antreten.
Robert Koch
