Aus Alt mach’ Neu
Mittwoch, 10. Januar 2007, 16:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Es sind die schönen Momente, in denen man sich trifft. Bei vielen Reden, einem Gläschen Sekt. Vor allem zum Beginn eines Jahres füllen sie viele Terminkalender. Wenn zu solch einem Anlaß auch noch ein Bau eingeweiht werden kann, dann besteht doppelter Anlaß zur Freude. Heute war es in Nordhausen soweit.
Wer etwa ein Jahr nicht mehr auf dem Campus der Nordhäuser Fachhochschule war, der glaubt seinen Augen nicht zu trauen. Die einstige historische Struktur der gesamten Anlage erobert sich so zusagen von selbst zurück. Modernisierte Gebäude, Treppenanlagen, die den Campus architektonisch und funktional in einen oberen und einen unteren Bereich trennen, die gleichermaßen auch verbinden. Und hoch oben drüber thront das Auditorium Maximum.
Der ehemalige Kultursaal hatten in den zurückliegenden Monaten einen Gang durch einen Jungbrunnen zurückgelegt, ohne auf seine Schlichtheit verzichten zu müssen. Seine Auferstehung wurde heute Nachmittag gefeiert. Dazu hatte die Bildungseinrichtung viele Menschen eingeladen, die direkt oder indirekt mit der denkmalgerechten Sanierung zu tun hatten. Das Staatsbauamt, Thüringens Bauminister Andreas Trautvetter, Landes- und Kommunalpolitiker.
Für fast 1,9 Millionen Euro hatten die Architekten aus Weimar wirklich gute Arbeit geleistet, so dass hier ein weiterer Stein ins Mosaik eines wachsenden Bildungslandes gelegt werden konnte, dass zusammen mit der Denkfabrik noch von sich reden machen will, wie es Trautvetter ausdrückte.
Für Architektin Antje Osterwold war das jetzige Audimax lediglich das Gebäude 11, jetzt soll daraus eine Begegnungsstätte für die Studenten werden, es soll Ort der wissenschaftlichen Debatte sein und soll ein Signal in die Region ausstrahlen. Es ist der erste Baustein geworden, der in diesem Jahr auf dem Campus gelegt wurde, in dem Jahr, da die Hochschule ihren zehnten Geburtstag feiern will. Im Anschluß an die Reden lud Rektor Prof. Jörg Wagner die Gäste zum Neujahrsempfang ein
Zur Geschichte des Gebäudes
1953 wurde das Gebäude für die Ingenieurschule für Landtechnik als Kultursaal erbaut und bis 1990 genutzt. Danach fanden bis 1996 noch gelegentlich Kultur- und Theaterveranstaltungen statt. Bis zur Sanierung, die am 3. 11. 2005 begann, stand der Saal leer. 1998 stellte man einen Antrag auf Grundsanierung, wobei Auflagen des Denkmalschutzes eingehalten werden mußten. Bis heute wurden 1.840.500 Euro in das Gebäude investiert. Es wird ab sofort als Hörsaal genutzt aber auch für kulturelle Veranstaltungen, Symposien und Tagungen. Dafür wurde moderne Medientechnik in das historische Gebäude der Nachkriegszeit integriert. Wegen der ansteigenden Studentenzahlen benötigt die Fachhochschule neue Räumlichkeiten, besonders für die stark frequentierten Vorlesungen im Grundstudium.
Autor: nnzWer etwa ein Jahr nicht mehr auf dem Campus der Nordhäuser Fachhochschule war, der glaubt seinen Augen nicht zu trauen. Die einstige historische Struktur der gesamten Anlage erobert sich so zusagen von selbst zurück. Modernisierte Gebäude, Treppenanlagen, die den Campus architektonisch und funktional in einen oberen und einen unteren Bereich trennen, die gleichermaßen auch verbinden. Und hoch oben drüber thront das Auditorium Maximum.
Der ehemalige Kultursaal hatten in den zurückliegenden Monaten einen Gang durch einen Jungbrunnen zurückgelegt, ohne auf seine Schlichtheit verzichten zu müssen. Seine Auferstehung wurde heute Nachmittag gefeiert. Dazu hatte die Bildungseinrichtung viele Menschen eingeladen, die direkt oder indirekt mit der denkmalgerechten Sanierung zu tun hatten. Das Staatsbauamt, Thüringens Bauminister Andreas Trautvetter, Landes- und Kommunalpolitiker.
Für fast 1,9 Millionen Euro hatten die Architekten aus Weimar wirklich gute Arbeit geleistet, so dass hier ein weiterer Stein ins Mosaik eines wachsenden Bildungslandes gelegt werden konnte, dass zusammen mit der Denkfabrik noch von sich reden machen will, wie es Trautvetter ausdrückte.
Für Architektin Antje Osterwold war das jetzige Audimax lediglich das Gebäude 11, jetzt soll daraus eine Begegnungsstätte für die Studenten werden, es soll Ort der wissenschaftlichen Debatte sein und soll ein Signal in die Region ausstrahlen. Es ist der erste Baustein geworden, der in diesem Jahr auf dem Campus gelegt wurde, in dem Jahr, da die Hochschule ihren zehnten Geburtstag feiern will. Im Anschluß an die Reden lud Rektor Prof. Jörg Wagner die Gäste zum Neujahrsempfang ein
Zur Geschichte des Gebäudes
1953 wurde das Gebäude für die Ingenieurschule für Landtechnik als Kultursaal erbaut und bis 1990 genutzt. Danach fanden bis 1996 noch gelegentlich Kultur- und Theaterveranstaltungen statt. Bis zur Sanierung, die am 3. 11. 2005 begann, stand der Saal leer. 1998 stellte man einen Antrag auf Grundsanierung, wobei Auflagen des Denkmalschutzes eingehalten werden mußten. Bis heute wurden 1.840.500 Euro in das Gebäude investiert. Es wird ab sofort als Hörsaal genutzt aber auch für kulturelle Veranstaltungen, Symposien und Tagungen. Dafür wurde moderne Medientechnik in das historische Gebäude der Nachkriegszeit integriert. Wegen der ansteigenden Studentenzahlen benötigt die Fachhochschule neue Räumlichkeiten, besonders für die stark frequentierten Vorlesungen im Grundstudium.




