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Drei Monate Bearbeitungszeit

Dienstag, 22. Januar 2002, 10:53 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Bautätigkeit in Nordhausen ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Das geht unter anderem aus der aktuellen Statistik des Bauordnungsamtes der Stadt Nordhausen hervor, die jetzt der nnz vorliegt.


Im Jahr 2001 wurden im Nordhäuser Bauordnungsamt 1.164 Vorgänge bearbeitet. Im Jahr davor waren es noch 1.203. „Deutlich wurde aus den uns vorliegenden Zahlen, dass die Baussummen geringer, die Vorhaben insgesamt kleiner wurden“, schätzt Amtsleiter Andreas-Johannes Czwack gegenüber nnz ein.

Rückgänge sind vor allem bei Bauanträgen und Voranfragen zum Bau von Mehrfamilienhäusern zu verzeichnen. Hier standen im Jahr 2000 insgesamt 58 Bearbeitungen 29 Fälle im Jahr 2001 gegenüber. Bei den Einfamilienhäusern ging der Trend leicht nach oben, von 141 auf 152.

In der Summe wurden im vergangenen Jahr 51 Bauvoranfragen gestellt. Auf den Neubau entfielen 235 Anträge, auf Umbau 146. In 62 Fällen musste ein Bauherrenwiderspruch, 15 Mal ein sogenannter Drittwiderspruch bearbeitet werden. Elf Mal ist ein Bußgeld verhängt worden, weiterhin waren 16 Beschwerden zu bearbeiten.

Die Bearbeitungszeit für Bauanträge steht bei den Bauherren oftmals in der Kritik. Hierzu Czwack: „Mit knapp drei Monaten liegen wir in unserem Amt im Durchschnitt. Oft muß man zum Beispiel Unterlagen nachfordern, oft stimmt die Qualität der Zeichnungen nicht. Es könnte in vielen Fällen deutlich schneller gehen, wenn die Papiere nicht drei- bis viermal hin- und hergehen müssten“. Die umfangreichsten Projekte, die im Jahr 2001 bearbeitet wurden, waren die Abnahme des „Badehauses“ sowie die baurechtliche Sperrung der St. Blasii-Kirche.
Autor: nnz

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