Zappenduster in Nordhausen
Mittwoch, 10. Januar 2007, 08:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Mehrere Tausend Haushalte in Nordhausen hatten gestern Abend keinen Strom. Auch das Krankenhaus war betroffen. Was da passiert war, das hat die nnz heute erfahren.
Wir hatten gegen 21.40 Uhr einen Mittelspannungsschaden, konstatiert der technische Geschäftsführer der Energieversorgung Nordhausen (EVN), Rolf Göppel, gegenüber der nnz. Der Schaden war innerhalb des Stadtnetzes entstanden und konnte auf eine Trafostation in der Straße der Genossenschaften lokalisiert werden. In der Station, die zu einem ansässigen Unternehmen gehört, sei eine Meßzelle ausgebrannt. Bereits Minuten nach der Störung wurde mit deren Beseitigung begonnen. Erst einmal waren jedoch rund 3.000 Kunden betroffen, darunter auch das Südharzkrankenhaus.
Dort reagierte nach Aussagen von Geschäftsführer Antonius Pille sofort die Notstromversorgung, alle lebenserhaltenden Geräte waren von dem Ausfall nicht betroffen. Auch die EDV-Anlage des Krankenhauses überstand den Ausfall der Klimaanlage unbeschadet.
Die medizinische Einrichtung konnte um 22.24 Uhr als erste wieder mit Energie versorgt werden, sukzessive dann weitere Bereiche in Salza, am Zuckerweg, in der Hardenbergstraße und entlang der Bochumer Straße. Gegen 3 Uhr waren die letzten Haushalte und gewerblichen Kunden wieder am Netz. Heute wird weiterhin an der Störungsbeseitigung gearbeitet, bis dahin erfolgt die Versorgung zum Teil aus dem Niederspannungsnetz.
Autor: nnzWir hatten gegen 21.40 Uhr einen Mittelspannungsschaden, konstatiert der technische Geschäftsführer der Energieversorgung Nordhausen (EVN), Rolf Göppel, gegenüber der nnz. Der Schaden war innerhalb des Stadtnetzes entstanden und konnte auf eine Trafostation in der Straße der Genossenschaften lokalisiert werden. In der Station, die zu einem ansässigen Unternehmen gehört, sei eine Meßzelle ausgebrannt. Bereits Minuten nach der Störung wurde mit deren Beseitigung begonnen. Erst einmal waren jedoch rund 3.000 Kunden betroffen, darunter auch das Südharzkrankenhaus.
Dort reagierte nach Aussagen von Geschäftsführer Antonius Pille sofort die Notstromversorgung, alle lebenserhaltenden Geräte waren von dem Ausfall nicht betroffen. Auch die EDV-Anlage des Krankenhauses überstand den Ausfall der Klimaanlage unbeschadet.
Die medizinische Einrichtung konnte um 22.24 Uhr als erste wieder mit Energie versorgt werden, sukzessive dann weitere Bereiche in Salza, am Zuckerweg, in der Hardenbergstraße und entlang der Bochumer Straße. Gegen 3 Uhr waren die letzten Haushalte und gewerblichen Kunden wieder am Netz. Heute wird weiterhin an der Störungsbeseitigung gearbeitet, bis dahin erfolgt die Versorgung zum Teil aus dem Niederspannungsnetz.
