Befristet verantwortlich
Montag, 08. Januar 2007, 10:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Zukunft des heilpädagogischen Kindergartens in Nordhausen ist erst einmal gesichert. Wenn auch befristet. Die nnz mit den Einzelheiten.
Eigentlich hätte der heilpädagogische Kindergarten der Nordthüringer Lebenshilfe längst ein integrativer Kindergarten sein müssen. Ohne Sonderpädagogisches Konzept so zusagen. Dem Träger der Einrichtung, der Lebenshilfe, war seitens der Stadtverwaltung noch im vergangenen Jahr schriftlich mitgeteilt worden, daß die Stadt die Finanzierung übernehmen. Bis Mitte des Jahres soll das andauern, auch ohne entsprechende Verträge. Die Höhe entspreche dem Durchschnitt der anderen Kindergärten in Nordhausen, so Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) gegenüber der nnz.
Vom Landkreis erwartet die Stadtverwaltung immer noch die Unterlagen für die Bedarfsplanung der Kindertagesstätten für das Jahr 2007. Diese hätte eigentlich bereits im vergangenen Jahr vorliegen müssen, schließlich würde die Hälfte der Kinder aus dem Landkreis Nordhausen kommen. Für Jendricke ist der Schuldige an der Misere ausgemacht. Mit der Gleichsetzung der heilpädagogischen Kindergärten in Thüringen mit integrativen Einrichtungen habe das Land Thüringen praktisch eine Kommunalisierung durch die Hintertür betrieben. Und das alles verpackt in die Familienoffensive.
Bis Jahresmitte müsse deshalb ein Finanzierungsmodell für die Einrichtung gefunden werden, an dem sich das Land, der Landkreis, der Träger sowie die Stadt Nordhausen beteiligen.
Autor: nnzEigentlich hätte der heilpädagogische Kindergarten der Nordthüringer Lebenshilfe längst ein integrativer Kindergarten sein müssen. Ohne Sonderpädagogisches Konzept so zusagen. Dem Träger der Einrichtung, der Lebenshilfe, war seitens der Stadtverwaltung noch im vergangenen Jahr schriftlich mitgeteilt worden, daß die Stadt die Finanzierung übernehmen. Bis Mitte des Jahres soll das andauern, auch ohne entsprechende Verträge. Die Höhe entspreche dem Durchschnitt der anderen Kindergärten in Nordhausen, so Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) gegenüber der nnz.
Vom Landkreis erwartet die Stadtverwaltung immer noch die Unterlagen für die Bedarfsplanung der Kindertagesstätten für das Jahr 2007. Diese hätte eigentlich bereits im vergangenen Jahr vorliegen müssen, schließlich würde die Hälfte der Kinder aus dem Landkreis Nordhausen kommen. Für Jendricke ist der Schuldige an der Misere ausgemacht. Mit der Gleichsetzung der heilpädagogischen Kindergärten in Thüringen mit integrativen Einrichtungen habe das Land Thüringen praktisch eine Kommunalisierung durch die Hintertür betrieben. Und das alles verpackt in die Familienoffensive.
Bis Jahresmitte müsse deshalb ein Finanzierungsmodell für die Einrichtung gefunden werden, an dem sich das Land, der Landkreis, der Träger sowie die Stadt Nordhausen beteiligen.
