Gelungener ESC-Einstand
Donnerstag, 04. Januar 2007, 18:08 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). Besser hätte der Einstand für den ESC Harzer Wölfe nicht sein können. Im ersten Spiel des neuen Jahres besiegten die Wölfe den Tabellenzweiten Blue Lions Leipzig mit 2:1 (0:1, 1:0, 1:0). Einmal mehr zeigte sich, dass die Spiele gegen die Blue Lions nichts für schwache Nerven sind. Bis zur letzten Sekunde mussten die rund 1700 Zuschauer um den Sieg zittern.
Nachdem sich vor dem Spiel der neue Vorstand der Harzer Wölfe dem Publikum präsentierte, übernahmen nach Beginn zunächst die Gäste das Kommando. So war die 1:0-Führung der Leipziger nach dem ersten Drittel auch nicht verwunderlich. Hendrik Bärschneider hatte in der 13. Minute getroffen. Davor und danach war es Tobias Bannach im Wölfe-Tor, der einen höheren Rückstand verhinderte. Bannach hatte nach seiner starken Leistung in Leipzig den Vorzug vor Roland Schröder erhalten und dankte es mit einer fehlerlosen Vorstellung.
Im Mitteldrittel nahmen die Harzer deutlich mehr Fahrt auf, während sich Leipzig zu viele Strafen leistete. So kam Torjäger Martin Juza in doppelter Überzahl frei zum Schuss und hämmerte den Puck genau in den Torwinkel. (26.). Auch im Anschluss hatten die Wölfe gute Möglichkeiten, etwa durch Stefan Bilstein, ehe in der Schlussphase des Drittels Leipzig wieder Oberwasser bekam.
Fast ein Spiegelbild des Mitteldrittels war der Schlussabschnitt. In doppelter Überzahl verwandelte Roman Vaneks Treffer zur 2:1-Wölfe-Führung das Stadion in ein Tollhaus (51.). Zuvor und danach hatten die Harzer noch weitere Tore auf dem Schläger, verpassten aber eine mögliche Vorentscheidung. So kam es zu einer dramatischen Schlussphase, in der Leipzig bereits zwei Minuten vor dem Ende den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers opferte.
Auf den Sitzen hielt es kaum noch jemanden, jeder Befreiungsschlag wurde lautstark bejubelt. Zum Turm in der Schlacht wurde schließlich Bannach, der mit starken Paraden den Sieg festhielt. Neben dem Torwart ragte auch Jozef Potac aus einer homogenen Harzer Mannschaft heraus, während sich auf Leipziger Seite Ron Gaudet die Bestnote verdiente.
Ein wichtiger Sieg, diesmal war das Glück auf unserer Seite, freute sich nach Spielschluss Wölfe-Trainer Jan Furo. Sein Gegenüber Zdenek Travnicek haderte mit dem Schiedsrichter, während Leipzigs Mannschaftsleiter Thomas Meyer sogar von Absicht sprach und eine ständige Benachteiligung seiner Mannschaft monierte.
Autor: nnzNachdem sich vor dem Spiel der neue Vorstand der Harzer Wölfe dem Publikum präsentierte, übernahmen nach Beginn zunächst die Gäste das Kommando. So war die 1:0-Führung der Leipziger nach dem ersten Drittel auch nicht verwunderlich. Hendrik Bärschneider hatte in der 13. Minute getroffen. Davor und danach war es Tobias Bannach im Wölfe-Tor, der einen höheren Rückstand verhinderte. Bannach hatte nach seiner starken Leistung in Leipzig den Vorzug vor Roland Schröder erhalten und dankte es mit einer fehlerlosen Vorstellung.
Im Mitteldrittel nahmen die Harzer deutlich mehr Fahrt auf, während sich Leipzig zu viele Strafen leistete. So kam Torjäger Martin Juza in doppelter Überzahl frei zum Schuss und hämmerte den Puck genau in den Torwinkel. (26.). Auch im Anschluss hatten die Wölfe gute Möglichkeiten, etwa durch Stefan Bilstein, ehe in der Schlussphase des Drittels Leipzig wieder Oberwasser bekam.
Fast ein Spiegelbild des Mitteldrittels war der Schlussabschnitt. In doppelter Überzahl verwandelte Roman Vaneks Treffer zur 2:1-Wölfe-Führung das Stadion in ein Tollhaus (51.). Zuvor und danach hatten die Harzer noch weitere Tore auf dem Schläger, verpassten aber eine mögliche Vorentscheidung. So kam es zu einer dramatischen Schlussphase, in der Leipzig bereits zwei Minuten vor dem Ende den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers opferte.
Auf den Sitzen hielt es kaum noch jemanden, jeder Befreiungsschlag wurde lautstark bejubelt. Zum Turm in der Schlacht wurde schließlich Bannach, der mit starken Paraden den Sieg festhielt. Neben dem Torwart ragte auch Jozef Potac aus einer homogenen Harzer Mannschaft heraus, während sich auf Leipziger Seite Ron Gaudet die Bestnote verdiente.
Ein wichtiger Sieg, diesmal war das Glück auf unserer Seite, freute sich nach Spielschluss Wölfe-Trainer Jan Furo. Sein Gegenüber Zdenek Travnicek haderte mit dem Schiedsrichter, während Leipzigs Mannschaftsleiter Thomas Meyer sogar von Absicht sprach und eine ständige Benachteiligung seiner Mannschaft monierte.
