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nnz-Rückspiegel: Nr. 1 und ein Verdacht

Dienstag, 02. Januar 2007, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Jahresanfänge haben auch für Journalisten gewisse Rituale. So wird zum Beispiel nach den Erstgeborenen gefragt. Wer das vor zu Beginn des Jahres 2006 war, das und mehr erfahren nnz-Leser mit einem einzigen Klick.


Die ersten sind da
Die Schwestern und Ärzte im Nordhäuser Südharz-Krankenhaus mussten sich schon ein wenig gedulden, ehe das erste Kind das Licht dieser Welt im neuen Jahr entdeckte. Es war am ersten Tag des neuen Jahres exakt 16.32 Uhr, da wurde der kleine Dustin von seiner Mutter im Kreißsaal entbunden. Der Kleine ist putzmunter, wog bei seiner Geburt 3.240 Gramm und ist 50 Zentimeter groß. Das erste Mädchen des Jahres 2006 ließ sich noch mehr Zeit. Heute um 7.20 Uhr erblickte Ashlee das Licht dieser Nordhäuser Welt.


Verdacht erhärtet
Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen ist seit einigen Tagen im Besitz des Gutachtens zum schrecklichen Unfall an einem Sollstedter Bahnübergang im August vergangenen Jahres. Der Pressesprecher der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft, Dirk Germerodt, sagte der nnz, dass seine Behörde jetzt weitere Ermittlungen in Richtung des Diensthabenden am Sollstedter Bahnhof anstelle. Nach der Auswertung des Gutachtens habe sich der Anfangsverdacht bestätigt, dass dieses Unglück vom 24 August 2005 durch menschliches Versagen zurückzuführen sei. Damals wurden am Bahnübergang in der Sollstedter Kolonie zwei junge Frauen getötet, eine weitere schwer verletzt. Ihr Auto war vom Regionalexpress 26097 an diesem Bahnübergang erfasst und zertrümmert worden ... ausführlich im nnz-Archiv


Erinnern an Pflicht
Seit heute morgen sind Mitarbeiter der Stadtwerke, des städtischen Amtes für Umwelt und Gründordnung und Nordhäuserinnen und Nordhäuser in Beschäftigungsmaßnahmen unterwegs, um die Straßen und Plätze der Stadt vom gröbsten Abfall der Silvesternacht zu befreien. Nicht allein die öffentliche Hand ist in der Pflicht, für Sauberkeit zu sorgen, sondern auch die privaten Grundstückseigentümer bzw. –besitzer. Gabriela Sennecke, beim Amt für Umwelt und Grünordnung zuständig für die Stadtreinigung: „Es ist unsere Stadt und deshalb sollte es auch Anliegen jedes Einzelnen sein, sie sauber und ordentlich zu halten. Deshalb unsere nachdrückliche Bitte an alle Grundstückseigentümer: Greifen Sie zum Besen und holen sie den Silvesterschmutz von Gehweg und Straße vor ihrem Haus. Es ist eine kleine Mühe, die sich für alle auszahlt“... ausführlich im nnz-Archiv


Einfach umgekippt
Kraftfahrer, die heute in oder um Bleicherode herum zu tun hatten, die staunten nicht schlecht. Im Graben lag ein Lkw. Kurz vor 6 Uhr war es auf die Zubringer zur A 38, für den 64jährigen Fahrer des Sattelschleppers aus Bochum sollte die Fahrt eigentlich bald zu Ende sein. War sie auch, jedoch eher als gedacht. Auf glatter Fahrbahn geriet der Vierzigtonner in Schleudern, rasierte einige Verkehrsschilder ab und landete schließlich im Straßengraben. Im Kesselauflieger des Brummis befindet sich Asche, die heute heute noch umgepumpt werden soll. Dann können die Mannen des Abschleppdienstes Koch das Fahrzeug bergen... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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