Faust und Wacker
Sonntag, 31. Dezember 2006, 08:20 Uhr
Nordhausen (nnz). Jeder Fußball-Fan kennt die Sätze von Sportreportern wie Der Ball ist rund oder "Das Spiel ist erst nach 90 Minuten zu Ende. nnz-leser und Wacker-Fan Klaus Verkouter hat sich hingegen der Klassik angenommen und sie in Verbindung mit Wacker gebracht. Was dabei herausgekommen ist, das erfahren Sie, liebe nnz-Leser, mit einem amüsanten Klick auf MEHR.
Zum Augenblicke dürft ich sagen, verweile doch, du bist so schön.
(Wackerfans beim Blick auf den ersten Tabellenplatz nach dem 5:1-Sieg über Niederpöllnitz)
Gebt Acht! Ein Liedchen vom neusten Schnitt! Und singt den Rundreim kräftig mit.
(Aufforderung von G. M. Fähnrich und den Hagazussen an die Zuschauer zur neuen Wacker-Vereinshymne)
Mein Leipzig lob’ ich mir.
(Einstimmige Meinung des Vizepräsidenten Olaf Schulze und der Hellmund-Zwillinge nach ihrem Vereinswechsel)
Flieh! Auf! Hinaus ins weite Land!
(Rat an den Wacker-Scout zur Spielersuche)
Ich mag nicht hin, mir graut es vor dem Ort.
(Spieler vor der Fahrt nach Sonneberg, wo Wacker noch nie gewann)
Der Menschheit ganzer Jammer fasst mich an.
(Mitreisender Fan beim Spiel in Ilmenau)
Da steh’ ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor.
(Uwe Etzrodt bei der letzten Pressekonferenz nach dem Eintracht-Spiel)
Seht! Wie sie in gedrängter Schar naiv zusammen scherzen. Am Ende sagen sie noch gar, sie hätten gute Herzen.
(Freudige Sondershäuser nach dem Sieg über Wacker)
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
(Fans über die im Programmheft abgedruckten sportlichen Ziele fast aller Spieler)
O glücklich, wer noch hoffen kann.
(Optimistische Fangemeinde mit Blick auf die nahe Zukunft)
Bedenk es wohl, wir werden ’s nicht vergessen.
(Zuhörer von Sandras Fußballmagazin zum Versprechen von Sven Pistorius über die Verbesserung der Auswärtsbilanz)
Ihr bringt mit Euch die Bilder froher Tage.
(Nostalgiker nach jedem Auftritt der Wacker-Oldies)
Sie toben, wie vom bösen Geist besessen und nennen ’s Freude, nennen es Gesang.
(Gästetrainer über einige Fans auf der Stehplatztribüne)
Es irrt der Mensch, solang er strebt.
(Urteil über fast alle Schiedsrichter im AKS)
Hier stock ich schon! Wer hilft mir fort?
(Wacker-Stürmer bei Annäherung an den gegnerischen Strafraum)
Dürft ich wohl diesmal mich entfernen?
(Torsten Klaus kurz vor dem nächsten Platzverweis)
Weh mir, ich bin verloren.
(Christian Finsterbuschs Ausruf nach Abwehrschnitzern seiner Vorderleute)
Bist du ein Mensch, so fühle meine Not.
(Flehender Wacker-Anhänger nach einer Niederlage)
Ich bin der Geist, der stets verneint.
(Wacker-Kritiker, der in jeder Suppe ein Haar findet)
Welch ein Gefühl musst Du, o großer Mann, bei der Verehrung dieser Menge haben?
(Frage des Fanbeauftragten an einen Spieler, der nicht an den Zuschauern vorbeigeht)
Ach Gott! Die Kunst ist lang! Und kurz ist unser Leben.
(Intendant Lars Tietje auf die Frage, warum sich Theater und Wacker verbunden fühlen)
Autor: nnzZum Augenblicke dürft ich sagen, verweile doch, du bist so schön.
(Wackerfans beim Blick auf den ersten Tabellenplatz nach dem 5:1-Sieg über Niederpöllnitz)
Gebt Acht! Ein Liedchen vom neusten Schnitt! Und singt den Rundreim kräftig mit.
(Aufforderung von G. M. Fähnrich und den Hagazussen an die Zuschauer zur neuen Wacker-Vereinshymne)
Mein Leipzig lob’ ich mir.
(Einstimmige Meinung des Vizepräsidenten Olaf Schulze und der Hellmund-Zwillinge nach ihrem Vereinswechsel)
Flieh! Auf! Hinaus ins weite Land!
(Rat an den Wacker-Scout zur Spielersuche)
Ich mag nicht hin, mir graut es vor dem Ort.
(Spieler vor der Fahrt nach Sonneberg, wo Wacker noch nie gewann)
Der Menschheit ganzer Jammer fasst mich an.
(Mitreisender Fan beim Spiel in Ilmenau)
Da steh’ ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor.
(Uwe Etzrodt bei der letzten Pressekonferenz nach dem Eintracht-Spiel)
Seht! Wie sie in gedrängter Schar naiv zusammen scherzen. Am Ende sagen sie noch gar, sie hätten gute Herzen.
(Freudige Sondershäuser nach dem Sieg über Wacker)
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
(Fans über die im Programmheft abgedruckten sportlichen Ziele fast aller Spieler)
O glücklich, wer noch hoffen kann.
(Optimistische Fangemeinde mit Blick auf die nahe Zukunft)
Bedenk es wohl, wir werden ’s nicht vergessen.
(Zuhörer von Sandras Fußballmagazin zum Versprechen von Sven Pistorius über die Verbesserung der Auswärtsbilanz)
Ihr bringt mit Euch die Bilder froher Tage.
(Nostalgiker nach jedem Auftritt der Wacker-Oldies)
Sie toben, wie vom bösen Geist besessen und nennen ’s Freude, nennen es Gesang.
(Gästetrainer über einige Fans auf der Stehplatztribüne)
Es irrt der Mensch, solang er strebt.
(Urteil über fast alle Schiedsrichter im AKS)
Hier stock ich schon! Wer hilft mir fort?
(Wacker-Stürmer bei Annäherung an den gegnerischen Strafraum)
Dürft ich wohl diesmal mich entfernen?
(Torsten Klaus kurz vor dem nächsten Platzverweis)
Weh mir, ich bin verloren.
(Christian Finsterbuschs Ausruf nach Abwehrschnitzern seiner Vorderleute)
Bist du ein Mensch, so fühle meine Not.
(Flehender Wacker-Anhänger nach einer Niederlage)
Ich bin der Geist, der stets verneint.
(Wacker-Kritiker, der in jeder Suppe ein Haar findet)
Welch ein Gefühl musst Du, o großer Mann, bei der Verehrung dieser Menge haben?
(Frage des Fanbeauftragten an einen Spieler, der nicht an den Zuschauern vorbeigeht)
Ach Gott! Die Kunst ist lang! Und kurz ist unser Leben.
(Intendant Lars Tietje auf die Frage, warum sich Theater und Wacker verbunden fühlen)
