Reemtsma-Betriebsrat: Reaktionen (2)
Montag, 21. Januar 2002, 10:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Zu den Thema Reemtsma-Betriebsrat hat sich jetzt ein Mitarbeiter dieses Gremiums zu Wort gemeldet. Der wiederum greift die Gewerkschaft an.
Glaubt Ihr etwa den Schwachsinn, den die Gewerkschafts-Tussi da verzapft hat. Leider ist nämlich genau das Gegenteil der Fall. Die Gewerkschaft hat sich einen Dreck um uns geschert. Den einzigen Beitrag, den die geleistet haben, ist, uns einen Scharfmacher und eine unfähige Bezirksleiterin auf den Hals zu hetzen, die zu keiner Zeit bereit war, konstruktiv mit uns zusammen zu arbeiten. Unsere Bitte an nahezu alle NGG-Instanzen (incl. Herrn Möllenberg), uns einen anderen Gesprächspartner zur Verfügung zu stellen, wurde abgelehnt bzw. ignoriert.
Ich denke eher, die Gewerkschaft hat uns hier in Nordhausen aus billigem Machtinteresse verkauft. Beispiel: Als der Reemtsma-Vorstand hier in Nordhausen (ca. 250 Arbeitsplätze) Fakten verkündet hat, wurde von der NGG lediglich die o.g. Verwaltungsstellenleiterin Siedentop vorbeigeschickt. Als im Betrieb Berlin (über 700 Arbeitsplätze) auf eine simple Pressemeldung hin (die sich im Nachhinein als Ente herausgestellt hat) eine Betriebsversammlung abgehalten wurde, tauchte dort sofort der NGG-Chef persönlich auf!!!
Als einer der "Erfüllungsgehilfen" kann ich sagen, das ich zum Beispiel keinen Arbeitsplatz in Langenhagen annehmen werde (den übrigens jeder angeboten bekommen hat, nicht nur der Betriebsrat). Wenn sich nämlich alle in den Westen verkrümeln, können wir den Osten hier irgendwann dicht machen. Ich spreche sicherlich nicht nur für mich allein, wenn ich schreibe, das wir es zu einem großen Teil unserem BR-Chef und seinen Mannen zu verdanken haben, das in wirtschaftlich schlechten Zeiten trotzdem ein akzeptabler Sozialplan ausgehandelt wurde.
Noch eine kleine Ergänzung: Bei der sogenannten "Kaffeefahrt" wurden dem Aufsichtsrat und dem Vorstand u.a. die gesammelten Unterschriftslisten übergeben. Dem BR wurde die Gelegenheit gegeben, vor den Aufsichtsräten zu sprechen. Der Aufsichtsrat hat sich dies auch mit der gebotenen Höflichkeit angehört. Lediglich ein Aufsichtsratsmitglied hat unsere Leute mehr oder weniger angepöbelt und gefragt, was sie hier wollten und das doch eh alles
keinen Zweck hätte. Raten Sie mal wer das war: Der Vertreter der NGG im Reemstma-Aufsichtsrat...
Mario Voß, Nordhausen
Glaubt Ihr etwa den Schwachsinn, den die Gewerkschafts-Tussi da verzapft hat. Leider ist nämlich genau das Gegenteil der Fall. Die Gewerkschaft hat sich einen Dreck um uns geschert. Den einzigen Beitrag, den die geleistet haben, ist, uns einen Scharfmacher und eine unfähige Bezirksleiterin auf den Hals zu hetzen, die zu keiner Zeit bereit war, konstruktiv mit uns zusammen zu arbeiten. Unsere Bitte an nahezu alle NGG-Instanzen (incl. Herrn Möllenberg), uns einen anderen Gesprächspartner zur Verfügung zu stellen, wurde abgelehnt bzw. ignoriert.
Ich denke eher, die Gewerkschaft hat uns hier in Nordhausen aus billigem Machtinteresse verkauft. Beispiel: Als der Reemtsma-Vorstand hier in Nordhausen (ca. 250 Arbeitsplätze) Fakten verkündet hat, wurde von der NGG lediglich die o.g. Verwaltungsstellenleiterin Siedentop vorbeigeschickt. Als im Betrieb Berlin (über 700 Arbeitsplätze) auf eine simple Pressemeldung hin (die sich im Nachhinein als Ente herausgestellt hat) eine Betriebsversammlung abgehalten wurde, tauchte dort sofort der NGG-Chef persönlich auf!!!
Als einer der "Erfüllungsgehilfen" kann ich sagen, das ich zum Beispiel keinen Arbeitsplatz in Langenhagen annehmen werde (den übrigens jeder angeboten bekommen hat, nicht nur der Betriebsrat). Wenn sich nämlich alle in den Westen verkrümeln, können wir den Osten hier irgendwann dicht machen. Ich spreche sicherlich nicht nur für mich allein, wenn ich schreibe, das wir es zu einem großen Teil unserem BR-Chef und seinen Mannen zu verdanken haben, das in wirtschaftlich schlechten Zeiten trotzdem ein akzeptabler Sozialplan ausgehandelt wurde.
Noch eine kleine Ergänzung: Bei der sogenannten "Kaffeefahrt" wurden dem Aufsichtsrat und dem Vorstand u.a. die gesammelten Unterschriftslisten übergeben. Dem BR wurde die Gelegenheit gegeben, vor den Aufsichtsräten zu sprechen. Der Aufsichtsrat hat sich dies auch mit der gebotenen Höflichkeit angehört. Lediglich ein Aufsichtsratsmitglied hat unsere Leute mehr oder weniger angepöbelt und gefragt, was sie hier wollten und das doch eh alles
keinen Zweck hätte. Raten Sie mal wer das war: Der Vertreter der NGG im Reemstma-Aufsichtsrat...
Mario Voß, Nordhausen
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die in diesem Beitrag dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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