Die Faszination des Schönen
Das Wunder von Hohenrode
Freitag, 26. September 2025, 13:30 Uhr
Der Park Hohenrode ist ein Nordhäuser Juwel, das durch die Bürgerschaft vor dem Verfall bewahrt wurde. Anlässlich des runden Geburtstages des Fördervereins blicken Gisela Hartmann und ihre Weggefährten am Sonntag auf zwei bewegte Jahrzehnte zurück und auch darüber hinaus...
Als Gisela Hartmann das erste mal mit Hohenrode in Berührung kam, war sie gerade 14 Jahre alt und besuchte das Institut für Lehrerbildung des Kreises. Gelernt wurde im Lindenhof, untergebracht war man in Hohenrode, Leben war hier wie dort.
Erst mit der Wende begann der Verfall, die alten Eigentümer, Nachkommen der Familie Kneiff, konnten den Park nicht mehr pflegen, wollten das Kleinod aber auch nicht an Stadt oder Kreis abtreten. Alle Verhandlungen blieben vergebens, kaum 15 Jahre reichten aus, um aus dem Juwel eine verwilderte Ruine zu machen.
Und Hohenrode hätte es gut so ergehen können wie dem Lindenhof: zu gewuchert dem Verfall preisgegeben, still und vergessen vor sich hin modernd, bis es zu spät ist. Dass es anders kam hat man 34 mutigen Nordhäuser Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die sich 2005 anschickten, den Park zu retten. Die Stadt hatte sich zur Landesgartenschau auf den Petersberg konzentriert, die Eigentümer waren nur ein oder zwei mal im Jahr da, also mussten wir als Bürger etwas machen, erinnert sich Gisela Hartmann. Sieben Monate lang haben wir nur Schrott aus dem Haus geholt. Wie die Wilden haben wir gearbeitet, unter Bedingungen, die sind kaum vorstellbar. Es sollten arbeitsreiche, aufregende und schöne Jahre folgen.
Welche Überraschungen in der Villa warteten, wie man die Herkulesstaude mit Hundertschaften an Nordhäuser Schülern Herr wurde, wie Kunst und Kultur in den Park kamen, welche kleinen und großen Geschichten Hohenrode in diesen vergangenen zwei Jahrzehnten geschrieben hat, darüber will Gisela Hartmann am kommenden Sonntag, den 28. September, von 16 bis 17 Uhr im Pavillon im Park berichten. Einige Parkfreunde der ersten Stunde werden mit von der Partie sein, eingeladen sind aber natürlich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Zur letzten Runde der Reihe Die Faszination des Schönen hat natürlich auch das Parkcafé an diesem Sonntagnachmittag wieder geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Autor: redAls Gisela Hartmann das erste mal mit Hohenrode in Berührung kam, war sie gerade 14 Jahre alt und besuchte das Institut für Lehrerbildung des Kreises. Gelernt wurde im Lindenhof, untergebracht war man in Hohenrode, Leben war hier wie dort.
Erst mit der Wende begann der Verfall, die alten Eigentümer, Nachkommen der Familie Kneiff, konnten den Park nicht mehr pflegen, wollten das Kleinod aber auch nicht an Stadt oder Kreis abtreten. Alle Verhandlungen blieben vergebens, kaum 15 Jahre reichten aus, um aus dem Juwel eine verwilderte Ruine zu machen.
Und Hohenrode hätte es gut so ergehen können wie dem Lindenhof: zu gewuchert dem Verfall preisgegeben, still und vergessen vor sich hin modernd, bis es zu spät ist. Dass es anders kam hat man 34 mutigen Nordhäuser Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die sich 2005 anschickten, den Park zu retten. Die Stadt hatte sich zur Landesgartenschau auf den Petersberg konzentriert, die Eigentümer waren nur ein oder zwei mal im Jahr da, also mussten wir als Bürger etwas machen, erinnert sich Gisela Hartmann. Sieben Monate lang haben wir nur Schrott aus dem Haus geholt. Wie die Wilden haben wir gearbeitet, unter Bedingungen, die sind kaum vorstellbar. Es sollten arbeitsreiche, aufregende und schöne Jahre folgen.
Welche Überraschungen in der Villa warteten, wie man die Herkulesstaude mit Hundertschaften an Nordhäuser Schülern Herr wurde, wie Kunst und Kultur in den Park kamen, welche kleinen und großen Geschichten Hohenrode in diesen vergangenen zwei Jahrzehnten geschrieben hat, darüber will Gisela Hartmann am kommenden Sonntag, den 28. September, von 16 bis 17 Uhr im Pavillon im Park berichten. Einige Parkfreunde der ersten Stunde werden mit von der Partie sein, eingeladen sind aber natürlich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Zur letzten Runde der Reihe Die Faszination des Schönen hat natürlich auch das Parkcafé an diesem Sonntagnachmittag wieder geöffnet. Der Eintritt ist frei.
