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Wann wird geredet?

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 14:49 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Stadträte haben per Beschluss die Stadtverwaltung beauftragt, Gespräche mit dem Landkreis zu führen. Deren Ziel soll eine Aufgaben- und damit Kostenentlastung des Landkreises sein. Wann aber soll geredet werden, fragen politische Kreise in Richtung Landratsamt.


Für eine Reihe von Verwaltungsaufgaben könnte es in der Zukunft für alle Bürgerinnen und Bürger nur noch eine zuständige Verwaltungsstelle geben, so Andreas Wieninger. Dazu zählen nach Angaben des SPD-Fraktionschefs im Stadtrat unter anderem Aufgaben in den Bereichen untere Bauaufsichtsbehörde, untere Verkehrsbehörde, untere Gewerbebehörde, untere Denkmalschutzbehörde, Datenschutz- und Arbeitsschutzbehörde. Denkbar wäre auch eine Eingliederung der Berufsfeuerwehr in den Rettungsdienstzweckverband.

Personalpolitik im Landkreis ist Chefsache! Dies hat der Landrat erst kürzlich in einem Interview mit der nnz erklärt. „Nimmt er dies ernst, so gehen wir davon aus, dass er in kurzer Zeit Gespräche mit der Spitze der Stadtverwaltung avisieren wird. Im Ergebnis könnte so der Bürgerservice gestärkt, die Finanzen des Kreises geschont, aber auch die Kreisumlage im Rahmen gehalten sowie Entlassungen in der Verwaltung vermieden werden“, so Wieninger abschließend.
Autor: nnz

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