nnz on tour: Alpen Spezial 2006 (7)
Freitag, 29. Dezember 2006, 11:15 Uhr
Nordhausen (nnz) Es begann alles sehr früh. 5.45 Uhr war Schluss mit schlafen. Frühstück gab es bereits 6.15 Uhr. Das frühe Essen sollte aber kein frühes Wegkommen garantieren.
Refugio Graffer – Riva
7.16 Uhr begann René zum dritten Mal seinen Reifen zu flicken. Sein Vorderrad hatte über Nacht Luft verloren.
Nach dieser kleinen Verzögerung verbrachten wir die nächsten 40 Minuten damit, den richtigen Pfad nach unten zu suchen. Der Weg war nicht zu erkennen und das GPS half uns irgendwie auch nicht weiter. Nach längerem Suchen fanden wir den schmalen Pfad nach Vallesinella hinter einem kleinen Hügel.
Der steinige Singletrail führe und nach unten. Auch hier war an vielen Stellen schieben angesagt. Unsere Versuche, an vielen Stellen zu fahren, führten bei Mike zu zwei leichten Stürzen. Zu seiner Ehrenrettung muss man allerdings sagen, dass die anderen beiden es an vielen Stellen gar nicht erst versuchten, Mike sich aber tapfer auf dem Fahrrad hielt.
Wir hatten uns entschlossen, die Route am letzten Tag zu ändern und so schnell wie möglich nach Riva zu fahren, um noch etwas Zeit in der Stadt zu verbringen. Konkret bedeutete das ab Vallesinella fahren nach GPS und Gefühl. Leider blieben wir hierbei von einigen Irrtümern nicht verschont. Der Versuch, nicht nur Straße, sondern auch Fahrradwege zu fahren, endete links neben einem See vor einem Gitter mit der Aufschrift »vietato l´accesso alle personoe non autorizzate«, was so so viel bedeutete wie »no way«. Wir fuhren vier Kilometer zurück, um wieder auf die Straße zu kommen. Damit waren die Experimente für diesen Tag beendet und wir beließen es beim Straßefahren.
Den einzigen wirklichen Anstieg des Tages bildete der Passo del Ballino. Dieser kam uns seltsam bekannt vor. Große Teile des Berges hatten wir von zwei Jahren schon mal bezwungen.
Ein erster Blick auf den Gardasee fiel gegen 13.30 Uhr. Nach kurzem Fotoshooting ging es eine halbe Stunde bergab auf 100 Meter Höhe. Riva war erreicht und wir »feierten« den Sieg über die Berge im Hafen von Riva mit einem Kaffee bzw. Tee, so wie das alle guten Alpenüberquerer tun. Die Innenstadt und besonders die Hafenpromenade waren überfüllt von Fahrradfahrern.
Unser Hotel lag drei Seitenstraßen vom Hafen entfernt. Ab 16 Uhr hatten wir noch etwas Zeit für eine Stadtbummel. Besonders Renè war hierbei wie immer »hoch motiviert«.
Primäre Erkenntnis des Tages: René mag keine Zitrone.
Distanz: 88,7 km
Höchster Punkt: 2261 m
Höhe
nach oben: 529 m
nach unten: 2699 m
Steigung
durchschnittlich: 6%
maximal: 15%
Gefälle
durchschnittlich: 10%
maximal: 36%
Autor: vgfRefugio Graffer – Riva
7.16 Uhr begann René zum dritten Mal seinen Reifen zu flicken. Sein Vorderrad hatte über Nacht Luft verloren.
Nach dieser kleinen Verzögerung verbrachten wir die nächsten 40 Minuten damit, den richtigen Pfad nach unten zu suchen. Der Weg war nicht zu erkennen und das GPS half uns irgendwie auch nicht weiter. Nach längerem Suchen fanden wir den schmalen Pfad nach Vallesinella hinter einem kleinen Hügel.
Der steinige Singletrail führe und nach unten. Auch hier war an vielen Stellen schieben angesagt. Unsere Versuche, an vielen Stellen zu fahren, führten bei Mike zu zwei leichten Stürzen. Zu seiner Ehrenrettung muss man allerdings sagen, dass die anderen beiden es an vielen Stellen gar nicht erst versuchten, Mike sich aber tapfer auf dem Fahrrad hielt.
Wir hatten uns entschlossen, die Route am letzten Tag zu ändern und so schnell wie möglich nach Riva zu fahren, um noch etwas Zeit in der Stadt zu verbringen. Konkret bedeutete das ab Vallesinella fahren nach GPS und Gefühl. Leider blieben wir hierbei von einigen Irrtümern nicht verschont. Der Versuch, nicht nur Straße, sondern auch Fahrradwege zu fahren, endete links neben einem See vor einem Gitter mit der Aufschrift »vietato l´accesso alle personoe non autorizzate«, was so so viel bedeutete wie »no way«. Wir fuhren vier Kilometer zurück, um wieder auf die Straße zu kommen. Damit waren die Experimente für diesen Tag beendet und wir beließen es beim Straßefahren.
Den einzigen wirklichen Anstieg des Tages bildete der Passo del Ballino. Dieser kam uns seltsam bekannt vor. Große Teile des Berges hatten wir von zwei Jahren schon mal bezwungen.
Ein erster Blick auf den Gardasee fiel gegen 13.30 Uhr. Nach kurzem Fotoshooting ging es eine halbe Stunde bergab auf 100 Meter Höhe. Riva war erreicht und wir »feierten« den Sieg über die Berge im Hafen von Riva mit einem Kaffee bzw. Tee, so wie das alle guten Alpenüberquerer tun. Die Innenstadt und besonders die Hafenpromenade waren überfüllt von Fahrradfahrern.
Unser Hotel lag drei Seitenstraßen vom Hafen entfernt. Ab 16 Uhr hatten wir noch etwas Zeit für eine Stadtbummel. Besonders Renè war hierbei wie immer »hoch motiviert«.
Primäre Erkenntnis des Tages: René mag keine Zitrone.
Distanz: 88,7 km
Höchster Punkt: 2261 m
Höhe
nach oben: 529 m
nach unten: 2699 m
Steigung
durchschnittlich: 6%
maximal: 15%
Gefälle
durchschnittlich: 10%
maximal: 36%










