Feierliche Begrüßung am kommende Sonntag in Nohra
Die Glocke von St. Johannis kehrt heim
Dienstag, 09. September 2025, 13:01 Uhr
Es fühlt sich noch an wie ein Traum - und doch ist es wahr! Nach über 80 Jahren kehrt eine verschollen geglaubte Glocke in ihren Kirchturm nach Nohra zurück. Schon diesen Sonntag kann sie wieder begrüßt werden...
Das kommt völlig überraschend. Nach über 80 Jahren kehrt eine verschollen geglaubte Glocke in den Turm der Johanniskirche Nohra zurück. Die Freude ist unbeschreiblich, sagt Ruth Stamm, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates 7-Kirchen-Wipperdorf, bewegt. Es fühlt sich noch an wie ein Traum – und doch ist es wahr: Am 14. September kommt sie nach Hause.
Eine Spurensuche wie im Krimi
Die Glocke, gegossen im Jahr 1503, war jahrzehntelang unerkannt Teil eines Glockenlagers auf dem Johanniskirchhof in Magdeburg. Erst durch eine Anfrage im Stadtrat, akribische Recherchen und Expertisen wurde ihre Herkunft jetzt entschlüsselt: Die Inschrift Sankt Johannis · Anno domini MCCCCCIII · Hilf got maria berot führte zurück nach Nohra. Die Formulierung ist typisch für das Untere Eichsfeld und die angrenzenden Regionen – und passt auch zeitlich zur fehlenden Glocke der Johanniskirche. Zudem fügt sich die Glockenkrone exakt in das bestehende Holzjoch des Glockenstuhls. Fachleute und der Magdeburger Stadtrat sind sich einig: Diese Glocke gehört nach Nohra.
Einladung zur Andacht und Besichtigung
Kommenden Sonntag um 15 Uhr wird die Glocke mit einer Andacht auf dem Kirchhof feierlich begrüßt – passend zum Tag des offenen Denkmals. Die Kirchengemeinde Nohra freut sich auf zahlreiche Gäste, die diesen besonderen Moment miterleben möchten. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen.
Nach der Begrüßung wird die Glocke zur Restaurierung zur Firma Beck gebracht. Die Kirchengemeinde bemüht sich derzeit um Fördermittel und freut sich über jede Unterstützung. Spenden sind herzlich willkommen.
Autor: praDas kommt völlig überraschend. Nach über 80 Jahren kehrt eine verschollen geglaubte Glocke in den Turm der Johanniskirche Nohra zurück. Die Freude ist unbeschreiblich, sagt Ruth Stamm, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates 7-Kirchen-Wipperdorf, bewegt. Es fühlt sich noch an wie ein Traum – und doch ist es wahr: Am 14. September kommt sie nach Hause.
Eine Spurensuche wie im Krimi
Die Glocke, gegossen im Jahr 1503, war jahrzehntelang unerkannt Teil eines Glockenlagers auf dem Johanniskirchhof in Magdeburg. Erst durch eine Anfrage im Stadtrat, akribische Recherchen und Expertisen wurde ihre Herkunft jetzt entschlüsselt: Die Inschrift Sankt Johannis · Anno domini MCCCCCIII · Hilf got maria berot führte zurück nach Nohra. Die Formulierung ist typisch für das Untere Eichsfeld und die angrenzenden Regionen – und passt auch zeitlich zur fehlenden Glocke der Johanniskirche. Zudem fügt sich die Glockenkrone exakt in das bestehende Holzjoch des Glockenstuhls. Fachleute und der Magdeburger Stadtrat sind sich einig: Diese Glocke gehört nach Nohra.
Einladung zur Andacht und Besichtigung
Kommenden Sonntag um 15 Uhr wird die Glocke mit einer Andacht auf dem Kirchhof feierlich begrüßt – passend zum Tag des offenen Denkmals. Die Kirchengemeinde Nohra freut sich auf zahlreiche Gäste, die diesen besonderen Moment miterleben möchten. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen.
Nach der Begrüßung wird die Glocke zur Restaurierung zur Firma Beck gebracht. Die Kirchengemeinde bemüht sich derzeit um Fördermittel und freut sich über jede Unterstützung. Spenden sind herzlich willkommen.

