Kleine Haushalte sind der Renner
Freitag, 18. Januar 2002, 15:10 Uhr
Nordhausen (nnz/tls). Singles sind in. Die moderne Art der Lebensführung ist wieder mal statistisch untersucht worden. nnz mit den genauen Zahlen. Gleichzeitig gibt es einen Blick auf das Thüringer Gastgewerbe.
Der Trend zu kleinen Haushalten setzte sich in Thüringen auch im vergangenen Jahr fort. Im April 2001 lebten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 2,427 Millionen Thüringer in 1,104 Millionen Privathaushalten. Davon waren 32,7 Prozent Singlehaushalte. Ein Jahr zuvor betrug ihr Anteil 31,8 Prozent und vor zehn Jahren 24,6 Prozent. Während die Zweipersonenhaushalte seither ebenfalls zunahmen, sank die Anzahl der Haushalte mit drei und mehr Personen seit 1991 um fast ein Fünftel. Diese Entwicklung bewirkte eine Verringerung der durchschnittlichen Haushaltsgröße von 2,45 Personen vor zehn Jahren auf 2,20 Personen im April 2001.
Weiterhin Umsatzverluste und Stellenabbau
Die Situation im Thüringer Gastgewerbe bleibt weiterhin ernst. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, ging der Umsatz im Thüringer Gastgewerbe in den ersten elf Monaten 2001 nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, um 6,6 Prozent zurück. Damit fehlten dem Thüringer Gastgewerbe rund vier Fünftel eines gesamten Monatsumsatzes. Alle Branchen mussten Umsatzverluste hinnehmen. So ging z.B. der Umsatz im sonstigen Gaststättengewerbe - dazu zählen u.a. Bars, Diskotheken - nominal um 8,8 Prozent zurück. Kantinen und Caterer setzten von Januar bis November 2001 nominal 8,5 Prozent weniger um als im vergleichbaren Zeitraum 2000. Restaurants, Cafes, Eisdielen und Imbisshallen meldeten im gleichen Zeitraum einen Umsatzrückgang von nominal 7,7 Prozent.
Autor: nnzDer Trend zu kleinen Haushalten setzte sich in Thüringen auch im vergangenen Jahr fort. Im April 2001 lebten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 2,427 Millionen Thüringer in 1,104 Millionen Privathaushalten. Davon waren 32,7 Prozent Singlehaushalte. Ein Jahr zuvor betrug ihr Anteil 31,8 Prozent und vor zehn Jahren 24,6 Prozent. Während die Zweipersonenhaushalte seither ebenfalls zunahmen, sank die Anzahl der Haushalte mit drei und mehr Personen seit 1991 um fast ein Fünftel. Diese Entwicklung bewirkte eine Verringerung der durchschnittlichen Haushaltsgröße von 2,45 Personen vor zehn Jahren auf 2,20 Personen im April 2001.
Weiterhin Umsatzverluste und Stellenabbau
Die Situation im Thüringer Gastgewerbe bleibt weiterhin ernst. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, ging der Umsatz im Thüringer Gastgewerbe in den ersten elf Monaten 2001 nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, um 6,6 Prozent zurück. Damit fehlten dem Thüringer Gastgewerbe rund vier Fünftel eines gesamten Monatsumsatzes. Alle Branchen mussten Umsatzverluste hinnehmen. So ging z.B. der Umsatz im sonstigen Gaststättengewerbe - dazu zählen u.a. Bars, Diskotheken - nominal um 8,8 Prozent zurück. Kantinen und Caterer setzten von Januar bis November 2001 nominal 8,5 Prozent weniger um als im vergleichbaren Zeitraum 2000. Restaurants, Cafes, Eisdielen und Imbisshallen meldeten im gleichen Zeitraum einen Umsatzrückgang von nominal 7,7 Prozent.
