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Noch zwei Verträge

Donnerstag, 21. Dezember 2006, 11:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Verbindung der Nordhäuser Fachhochschule mit der hiesigen Wirtschaft geht weiter voran. In den vergangenen Tagen wurden zwei Kooperationsverträge unterschrieben. Die nnz mit den Einzelheiten.


Mit den Firmen ELBA Ellricher Behälterbau GmbH und TERRA Umweltwärmesonde GmbH wurden Kooperationsverträge abgeschlossen. Grundlage des Projektes in Zusammenarbeit mit der Firma TERRA Umweltwärmesonde GmbH soll die Weiterentwicklung und Optimierung einer vermarktungsfähigen Erdwärmesonde sein, deren Wirkungsgrad mindestens 20 % über dem von konventionellen U-Rohr Sonden liegt. Gesamtziel ist der wissenschaftliche Nachweis des höheren Wirkungsgrades der neu entwickelten Sonde und deren Vergleich mit konventionellen Sonden.

Die Koordinierung aller Arbeiten und Planungsschritte erfolgt durch die Firma Terra Umweltwärmesonde GmbH. Der Versuchsaufbau sowie die Fertigung der Prototypen wird von beiden Verbundpartnern übernommen, wobei die ersten Fertigungsschritte bei der Firma TERRA Umweltwärmesonde GmbH liegen. Die Durchführung der Versuche und die Planung und Ausführung der notwendigen Optimierungen wird von der FH Nordhausen gewährleistet. Die gesammelten Erkenntnisse verwertet die Firma TERRA Umweltwärmesonde GmbH fortlaufend während der Versuche, um Anpassungen und oder Verwertungsmöglichkeiten zu ermitteln.

Zum Ende der Versuchsreihen werden die Ergebnisse von beiden Verbundpartnern ausgewertet, wobei die wissenschaftliche Ergebnisauswertung durch die FH Nordhausen vorgenommen wird. Die betriebswirtschaftliche Auswertung der Forschungsergebnisse erfolgt durch die Firma TERRA Umweltwärmesonde GmbH.

Das Projekt in Zusammenarbeit mit der Firma ELBA Ellricher Behälterbau GmbH befasst sich mit der Entwicklung eines Hochdrucktanks zur Speicherung von CNG (Compressed Natural Gas; komprimiertes Erdgas). Es handelt sich hierbei um ein innovatives technologieorientiertes Verbundprojekt im Bereich der industriellen Forschung, welches der Entwicklung eines neuartigen Hochdruckspeichers dient. Die Technologie des „FILAMENT Winding“ soll genutzt werden.

Die Verbundkonstruktion von Liner und der gewickelten Struktur ist zu testen. Hierzu sind umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen zum Material, zur Festigkeit und zur Technologie erforderlich. Die Untersuchungen werden von der FH Nordhausen durchgeführt und wissenschaftlich ausgewertet. Hierbei wird auf die langfristige Erfahrung und das „Know-how“ in der Herstellung von Druckbehältern der Firma ELBA aufgebaut.

Die effektive Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern ist so angedacht, dass sich die spezifischen Lösungsschritte und Verfahren ergänzen, um eine größtmögliche Ausnutzung der Forschungs- und Entwicklungsressourcen beider Partner zu erreichen.
Autor: nnz

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