ifo Institut
Den Autobauern geht es besser
Mittwoch, 03. September 2025, 08:07 Uhr
Die Stimmung in der Automobilbranche hat sich im August zum zweiten Mal in Folge deutlich verbessert. Allerdings bleibt er deutlich im negativen Bereich. Den positiven Entwicklungen bei der Elektromobilität stehen die schwierigen Aussichten im Handel mit den USA gegenüber...
Die Unternehmen der deutschen Autoindustrie bewerteten im August vor allem ihre Geschäftslage als merklich besser. Der Indikator stieg auf minus 16,9 Punkte, nach minus 26,8 Punkten* im Juli.
Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen erreichte im ersten Halbjahr 2025 neue Höchstwerte, und dies scheint sich fortzusetzen: Die Unternehmen sind mit ihrem Auftragsbestand im August deutlich zufriedener als noch im Vormonat – wenngleich auch dieser sich weiter im negativen Bereich befindet.
Insgesamt sieht die Branche den nächsten Monaten weniger pessimistisch entgegen. Die Geschäftserwartungen stiegen auf minus 14,1 Punkte im August, nach minus 19,2* Punkten im Juli. Ein Grund dafür könnten die deutlich gestiegenen Aufträge aus der Eurozone im ersten Halbjahr 2025 sein. Diese machen fast ein Drittel aller Exporte der deutschen Autoindustrie aus. Demgegenüber steht allerdings die Einigung im Zollstreit mit den USA von Ende Juli. Angesichts der Bedeutung des US-Marktes für die deutschen Automobilhersteller und -zulieferer sind auch die ausgehandelten Zölle von 15 Prozent noch schmerzhaft, sagt ifo Branchenexpertin Anita Wölfl. . Ein Indikator dafür sind die Exporterwartungen, die im August mit minus 8,8 Punkten wieder etwas schlechter ausfielen als noch im Vormonat (minus 5,1 Punkte*).
Autor: redDie Unternehmen der deutschen Autoindustrie bewerteten im August vor allem ihre Geschäftslage als merklich besser. Der Indikator stieg auf minus 16,9 Punkte, nach minus 26,8 Punkten* im Juli.
Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen erreichte im ersten Halbjahr 2025 neue Höchstwerte, und dies scheint sich fortzusetzen: Die Unternehmen sind mit ihrem Auftragsbestand im August deutlich zufriedener als noch im Vormonat – wenngleich auch dieser sich weiter im negativen Bereich befindet.
Insgesamt sieht die Branche den nächsten Monaten weniger pessimistisch entgegen. Die Geschäftserwartungen stiegen auf minus 14,1 Punkte im August, nach minus 19,2* Punkten im Juli. Ein Grund dafür könnten die deutlich gestiegenen Aufträge aus der Eurozone im ersten Halbjahr 2025 sein. Diese machen fast ein Drittel aller Exporte der deutschen Autoindustrie aus. Demgegenüber steht allerdings die Einigung im Zollstreit mit den USA von Ende Juli. Angesichts der Bedeutung des US-Marktes für die deutschen Automobilhersteller und -zulieferer sind auch die ausgehandelten Zölle von 15 Prozent noch schmerzhaft, sagt ifo Branchenexpertin Anita Wölfl. . Ein Indikator dafür sind die Exporterwartungen, die im August mit minus 8,8 Punkten wieder etwas schlechter ausfielen als noch im Vormonat (minus 5,1 Punkte*).
