Nordhäuser Delegation in der Partnerstadt
Bochum beeindruckt
Dienstag, 02. September 2025, 16:46 Uhr
Bei den Städtefreunden in Bochum konnte man jüngst eine Nordhäuser Delegation empfangen. Tempo und Wirksamkeit des Strukturwandels in Bochum seien beeindruckend, so das Resümee der Reise…
Das sagte Nordhausens Bürgermeisterin Alexandra Rieger nach einem Besuch in der Partnerstadt Bochum. Mit Steffen Iflland, dem Vorsitzenden der Nordhäuser CDU-Stadtratsfraktion, und Hans-Joachim Tischer, dem Vorsitzenden des Nordhäuser Partnerschaftsvereins Nordhausen - Bochum, war sie am vergangen Wochenende auf Einladung der Partnerstadt und anlässlich des 35. Jubiläums der Städtepartnerschaft sowie des Bochumer Musiksommers in der Ruhrmetropole.
Besondres deutlich habe sich der Strukturwandel auf dem Gelände des früheren Opel-Werkes gezeigt. Aus der früheren Kohle-Zeche und der anschließenden Nutzung als Automobilwerk sei jetzt die Entwicklungsfläche Mark 51 / 7 geworden, die neben Einrichtungen der Ruhr-Universität Bochum viele Startups - aber auch Schwergewichten wie DHL neue Entfaltungsräume biete, sEbenso interessant sei auch die im Rathaus vorgestellte Bochum Strategie 2030: Bochum solle dann dank der Projekte der Bochum Strategie noch lebens- und liebenswerter sein, mit hervorragenden Lern- und Lehrstätten, herausragendem Freizeit- und Kulturangebot, hoher bürgerschaftlicher Identifikation, mit innovativen Unternehmen genauso wie mit viel Grün im Stadtbild, so Rieger. Wissen sei für Bochum die Schlüsselressource der Zukunft und stehe am Hochschulstandort Bochum synonym für Bochumer Rohstoff. Wissen und Arbeit greifen hier ineinander. Wissensarbeit generiere neue Arbeitsplätze, schaffe neue Wertschöpfung für eine positive und nachhaltige Stadtentwicklung. Nach der Strategie verstehe sich Bochum darüber hinaus als Stadt, die Strukturwandel als Chance begreift. Wandlungsfähigkeit werde als Stärke gesehen. Hier könne Neues ausprobiert und verwirklicht werden.
Bochum habe den Anspruch, die Ermöglichungsstadt im Ruhrgebiet zu sein. Das Wir-Gefühl sei nach der Strategie die tragende Basis der Stadtgesellschaft. Die hohe Identifikation mit Bochum gehöre zur DNA der Stadt – im Zentrum wie in den Stadtteilen. Sie animiere die Menschen zu einem wichtigen Engagement im Sinne der eigenen Stadt, in der sie sich sicher und zuhause fühlen. Vom Ansatz her gleicht es unserem Stadtentwicklungskonzept – ist natürlich deutlich umfangreicher, so Frau Rieger Weitere Stationen auf dem Besuchsprogramm waren u.a. ein Empfang des Bochumer Oberbürgermeisters für die Partnerstädte im Rathaus, der Besuch der neuen City-Wache des Bochumer Ordnungsamtes in der Stadtmitte, sowie die Besichtigung des neuen Lohrheidestadions als Heimstätte des Leichtathlektikvereins TV Wattenscheid und des Fußballvereins SG Wattenscheid 09. Der Um- bzw. Neubau des Stadions war insofern interessant, weil zum einen das gesamte Mega-Projekt innerhalb von 48 Monaten mit einem einzigen Generalunternehmer umgesetzt wurde, und weil es der Stadt Bochum dort zum anderen gelungen ist, Fördermittel in mehrfacher Millionenhöhe zu akquirieren, so die Bürgermeisterin.o Frau Rieger. Das Areal hat somit zwei erhebliche Strukurwandelprozesse erfolgreich durchlaufen. Dort sind jetzt mehr Menschen beschäftigt als zuvor im ehemaligen Opel-Werk.
Autor: redDas sagte Nordhausens Bürgermeisterin Alexandra Rieger nach einem Besuch in der Partnerstadt Bochum. Mit Steffen Iflland, dem Vorsitzenden der Nordhäuser CDU-Stadtratsfraktion, und Hans-Joachim Tischer, dem Vorsitzenden des Nordhäuser Partnerschaftsvereins Nordhausen - Bochum, war sie am vergangen Wochenende auf Einladung der Partnerstadt und anlässlich des 35. Jubiläums der Städtepartnerschaft sowie des Bochumer Musiksommers in der Ruhrmetropole.
Besondres deutlich habe sich der Strukturwandel auf dem Gelände des früheren Opel-Werkes gezeigt. Aus der früheren Kohle-Zeche und der anschließenden Nutzung als Automobilwerk sei jetzt die Entwicklungsfläche Mark 51 / 7 geworden, die neben Einrichtungen der Ruhr-Universität Bochum viele Startups - aber auch Schwergewichten wie DHL neue Entfaltungsräume biete, sEbenso interessant sei auch die im Rathaus vorgestellte Bochum Strategie 2030: Bochum solle dann dank der Projekte der Bochum Strategie noch lebens- und liebenswerter sein, mit hervorragenden Lern- und Lehrstätten, herausragendem Freizeit- und Kulturangebot, hoher bürgerschaftlicher Identifikation, mit innovativen Unternehmen genauso wie mit viel Grün im Stadtbild, so Rieger. Wissen sei für Bochum die Schlüsselressource der Zukunft und stehe am Hochschulstandort Bochum synonym für Bochumer Rohstoff. Wissen und Arbeit greifen hier ineinander. Wissensarbeit generiere neue Arbeitsplätze, schaffe neue Wertschöpfung für eine positive und nachhaltige Stadtentwicklung. Nach der Strategie verstehe sich Bochum darüber hinaus als Stadt, die Strukturwandel als Chance begreift. Wandlungsfähigkeit werde als Stärke gesehen. Hier könne Neues ausprobiert und verwirklicht werden.
Bochum habe den Anspruch, die Ermöglichungsstadt im Ruhrgebiet zu sein. Das Wir-Gefühl sei nach der Strategie die tragende Basis der Stadtgesellschaft. Die hohe Identifikation mit Bochum gehöre zur DNA der Stadt – im Zentrum wie in den Stadtteilen. Sie animiere die Menschen zu einem wichtigen Engagement im Sinne der eigenen Stadt, in der sie sich sicher und zuhause fühlen. Vom Ansatz her gleicht es unserem Stadtentwicklungskonzept – ist natürlich deutlich umfangreicher, so Frau Rieger Weitere Stationen auf dem Besuchsprogramm waren u.a. ein Empfang des Bochumer Oberbürgermeisters für die Partnerstädte im Rathaus, der Besuch der neuen City-Wache des Bochumer Ordnungsamtes in der Stadtmitte, sowie die Besichtigung des neuen Lohrheidestadions als Heimstätte des Leichtathlektikvereins TV Wattenscheid und des Fußballvereins SG Wattenscheid 09. Der Um- bzw. Neubau des Stadions war insofern interessant, weil zum einen das gesamte Mega-Projekt innerhalb von 48 Monaten mit einem einzigen Generalunternehmer umgesetzt wurde, und weil es der Stadt Bochum dort zum anderen gelungen ist, Fördermittel in mehrfacher Millionenhöhe zu akquirieren, so die Bürgermeisterin.o Frau Rieger. Das Areal hat somit zwei erhebliche Strukurwandelprozesse erfolgreich durchlaufen. Dort sind jetzt mehr Menschen beschäftigt als zuvor im ehemaligen Opel-Werk.

