Nordhäuser Kaffee
Mittwoch, 20. Dezember 2006, 11:12 Uhr
Nordhausen (nnz). Von der Drei-Streiff-Kaffee-Tradition ist in Nordhausen nicht viel übrig geblieben. Nur noch eine Ruine zeugt davon. Jetzt soll diese Tradition wieder aufleben, erst einmal mit kleinen, aber vollmundigen Angeboten. Die nnz kostete heute schon mal die Mischung für die Rolandstadt.
250 Gramm gemahlene Bohnen aus Äthiopien und Honduras stecken in der Tüte, deren Etikett Nordhausen Kaffee ziert. Geröstet und gemahlen werden die Bohnen aus fairen Handel in der Mittelhäuser Straße in Erfurt. Die Spur dieses Kaffees hatte Regionalmanagerin Uta Reinholz aufgenommen und gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) suchte sie die Mischung aus, die jetzt in den ersten Tüten eingefüllt ist.
Damit Kaffee aus fairem Handel auch wirklich in die Nordhäuser Tüten kommt, dafür garantiert Dirk Spengler von der Lecobo Kaffeerösterei in Erfurt. Das entsprechende Logo muß - wie das Biosiegel – eingereicht und vom Transferverband in Köln genehmigt werden. Quasi jede Bohne werde genauestens kontrolliert. Da werden Zertifikate vergeben, Transferberichte geschrieben, letztlich wird alles hochnotpeinlich dokumentiert. Dafür hat das halbe Pfund auch seinen Preis. Für 5,50 Euro kommt es ab heute in ausgewählte Nordhäuser Läden sowie in die Stadtinformation und in die Mobilitätszentrale am Nordhäuser Hauptbahnhof. Für diesen Preis werden den Erzeuger in Übersee dann feste Preise garantiert, die nicht den Schwankungen der Rohstoffbörse unterliegen, die den Frauen und Männern in den Kooperativen in Afrika oder Südamerika auch eine menschenwürdige Existenz ermöglichen.
Nordhausen ist die nunmehr zehnte Stadt, die von Erfurt aus mit einer eigenen Mischung versorgt wird. Die Bohnen werden zwanzig Minuten bei 70 Grad schonend geröstet. Im kommenden Jahr soll eine kleine Rösterei in Nordhausen etabliert werden, die ersten Gespräche seien dazu schon angelaufen, verriet Uta Reinholz. Auch ein Jubiläums-Kaffee soll für 2007 kreiert werden.
Autor: nnz250 Gramm gemahlene Bohnen aus Äthiopien und Honduras stecken in der Tüte, deren Etikett Nordhausen Kaffee ziert. Geröstet und gemahlen werden die Bohnen aus fairen Handel in der Mittelhäuser Straße in Erfurt. Die Spur dieses Kaffees hatte Regionalmanagerin Uta Reinholz aufgenommen und gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) suchte sie die Mischung aus, die jetzt in den ersten Tüten eingefüllt ist.
Damit Kaffee aus fairem Handel auch wirklich in die Nordhäuser Tüten kommt, dafür garantiert Dirk Spengler von der Lecobo Kaffeerösterei in Erfurt. Das entsprechende Logo muß - wie das Biosiegel – eingereicht und vom Transferverband in Köln genehmigt werden. Quasi jede Bohne werde genauestens kontrolliert. Da werden Zertifikate vergeben, Transferberichte geschrieben, letztlich wird alles hochnotpeinlich dokumentiert. Dafür hat das halbe Pfund auch seinen Preis. Für 5,50 Euro kommt es ab heute in ausgewählte Nordhäuser Läden sowie in die Stadtinformation und in die Mobilitätszentrale am Nordhäuser Hauptbahnhof. Für diesen Preis werden den Erzeuger in Übersee dann feste Preise garantiert, die nicht den Schwankungen der Rohstoffbörse unterliegen, die den Frauen und Männern in den Kooperativen in Afrika oder Südamerika auch eine menschenwürdige Existenz ermöglichen.
Nordhausen ist die nunmehr zehnte Stadt, die von Erfurt aus mit einer eigenen Mischung versorgt wird. Die Bohnen werden zwanzig Minuten bei 70 Grad schonend geröstet. Im kommenden Jahr soll eine kleine Rösterei in Nordhausen etabliert werden, die ersten Gespräche seien dazu schon angelaufen, verriet Uta Reinholz. Auch ein Jubiläums-Kaffee soll für 2007 kreiert werden.

