Ein Ende in Sicht?
Mittwoch, 20. Dezember 2006, 12:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Zwei Jahre Insolvenz liegen hinter den Beschäftigten der NOI Rotortechnik in Niedersachswerfen. Jetzt soll es weitergehen.
Voller Stolz verkündete Insolvenzverwalter Rolf Rombach, daß das Unternehmen an eine chinesische Unternehmensgruppe verkauft werden konnte. Es sei die längste und schwierigste Sanierung eines Unternehmens mit erfolgreichem Abschluß gewesen.
Die nnz hatte vor Jahren die Berichterstattung über die Firma NOI eingestellt, da es dort zu Merkwürdigkeiten kam, die zwar angesprochen, aber nicht abgestellt worden waren. So sollen die Arbeitsbedingungen dermaßen schlecht gewesen sein, daß sie an einen Manchester-Kapitalismus erinnert haben sollen. Auch Merkwürdigkeiten bei der Personalrekrutierung waren zu erkennen, das damalige Arbeitsamt aber schien keinen Anstoß daran zu nehmen. Immer wieder wurden Arbeitskräfte hingeschoben, immer wieder waren die – nach Ablauf der Förderperiode – entlassen worden. Die Neuen warteten bereits.
Eine solche Berichterstattung war nicht erwünscht. Arbeitgeber und Behörden blockten, die Mitarbeiter und ihre Vertretung schwiegen aus Angst.
Jetzt soll es weitergehen. Die etwa 70 verbliebenen Frauen und Männer in Niedersachswerfen sind nun Teil eines fernöstlichen Unternehmenskonstrukts, zu dem nach Angaben des Insolvenzverwalters rund 40.000 Mitarbeiter gehören sollen. Man kann nur hoffen, daß die Frauen und Männer in Niedersachswerfen endlich Licht am Ende eines langen Tunnels sehen.
Autor: nnzVoller Stolz verkündete Insolvenzverwalter Rolf Rombach, daß das Unternehmen an eine chinesische Unternehmensgruppe verkauft werden konnte. Es sei die längste und schwierigste Sanierung eines Unternehmens mit erfolgreichem Abschluß gewesen.
Die nnz hatte vor Jahren die Berichterstattung über die Firma NOI eingestellt, da es dort zu Merkwürdigkeiten kam, die zwar angesprochen, aber nicht abgestellt worden waren. So sollen die Arbeitsbedingungen dermaßen schlecht gewesen sein, daß sie an einen Manchester-Kapitalismus erinnert haben sollen. Auch Merkwürdigkeiten bei der Personalrekrutierung waren zu erkennen, das damalige Arbeitsamt aber schien keinen Anstoß daran zu nehmen. Immer wieder wurden Arbeitskräfte hingeschoben, immer wieder waren die – nach Ablauf der Förderperiode – entlassen worden. Die Neuen warteten bereits.
Eine solche Berichterstattung war nicht erwünscht. Arbeitgeber und Behörden blockten, die Mitarbeiter und ihre Vertretung schwiegen aus Angst.
Jetzt soll es weitergehen. Die etwa 70 verbliebenen Frauen und Männer in Niedersachswerfen sind nun Teil eines fernöstlichen Unternehmenskonstrukts, zu dem nach Angaben des Insolvenzverwalters rund 40.000 Mitarbeiter gehören sollen. Man kann nur hoffen, daß die Frauen und Männer in Niedersachswerfen endlich Licht am Ende eines langen Tunnels sehen.
