Kritische Bilanz
Dienstag, 19. Dezember 2006, 19:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) hatte am Montag dieser Woche zu seiner Jahresabschlußveranstaltung in das BMW-Autohaus Fritze eingeladen. Dabei konnten vom NUV-Vorsitzenden Hans-Joachim Junker nicht nur viele Geschäftsführer von Unternehmen der Nordhäuser Region begrüßt werden, sondern auch kommunale und Landespolitiker.
Besonders freute sich Junker über die Anwesenheit der Minister Dr. Klaus Zeh und Jürgen Reinholz (beide CDU). Im Namen des Vorstandes zog Hans-Joachim Junker eine kurze Bilanz der zurückliegenden zwölf Monate. So seien die Probleme der Nordthüringer Region nicht wesentlich geringer geworden. Eine hohe Arbeitslosenquote - trotz allgemeiner Entspannung auf dem Arbeitsmarkt -, eine zu geringe Produktivität, vor allem aber immer noch fehlende Rahmenbedingungen würden das wirtschaftliche Agieren für die Unternehmen erschweren.
Kritisch blickte Junker zum Teil auch auf die Verbandsarbeit zurück und meinte damit die Geburt des Strategiepapiers des NUV. Mit der Integration der weiteren Bearbeitung in das Regionalmanagement sei jedoch ein entscheidender Schritt in der Umsetzung der formulierten Ziele getan worden. Für Geschäftsführer sei es nicht immer einfach, sich zusätzlich in den Arbeitsgruppen des regionalen Managements zu engagieren. Letztlich aber sei das Strategiepapier nicht statisch, sondern müsse fortgeschrieben werden.
Junker ging weiterhin auf interessante Ergebnisse einer verbandsinternen Umfrage ein. Demnach beschäftigen die 103 Mitgliedsunternehmen des NUV in der Region rund 6.000 Mitarbeiter, darunter mehr als 300 Azubis. In diesem Jahr peilen die Unternehmen einen Umsatz von 900 Millionen Euro an. Diese Wertigkeit und Größe müsse der Verband auch in den kommenden Monaten und Jahren einbringen. Das sei zum Beispiel die künftige Gebietsreform, bei deren Diskussion die Wirtschaft schon ein gewichtiges Wort mitreden müsse. Und zwar rechtzeitig, damit nicht der wieder bestraft werde, der zu spät komme.
Der NUV-Abend wurde durch einen Vortrag des Motivationstrainers Joachim Bullermann sowie durch weitere individuelle Gesprächskreise abgerundet. Zuvor wurden folgende Unternehmen für ihre zehnjährige Mitgliedschaft im Wirtschaftsverband geehrt:
Rüdiger Aurin (Fa. Metallaufbereitung & Containerdienst),
Andreas Fiedler (Fa. Heldele GmbH),
Herbert Hoppe (Joh. Stiegelmeyer GmbH),
Helmut Peter (Autohaus Peter GmbH),
Dr. Joachim Wiesner (Seniorengruppe),
Dr. Norbert Meinert (HGN Hydrogeologie GmbH),
Gerd Schröter (Vermessungsbüro Gerd Schröder),
Achim Wagner (Südharzer Vollgipsplattenwerk Wagner-Orth)
Autor: nnzBesonders freute sich Junker über die Anwesenheit der Minister Dr. Klaus Zeh und Jürgen Reinholz (beide CDU). Im Namen des Vorstandes zog Hans-Joachim Junker eine kurze Bilanz der zurückliegenden zwölf Monate. So seien die Probleme der Nordthüringer Region nicht wesentlich geringer geworden. Eine hohe Arbeitslosenquote - trotz allgemeiner Entspannung auf dem Arbeitsmarkt -, eine zu geringe Produktivität, vor allem aber immer noch fehlende Rahmenbedingungen würden das wirtschaftliche Agieren für die Unternehmen erschweren.
Kritisch blickte Junker zum Teil auch auf die Verbandsarbeit zurück und meinte damit die Geburt des Strategiepapiers des NUV. Mit der Integration der weiteren Bearbeitung in das Regionalmanagement sei jedoch ein entscheidender Schritt in der Umsetzung der formulierten Ziele getan worden. Für Geschäftsführer sei es nicht immer einfach, sich zusätzlich in den Arbeitsgruppen des regionalen Managements zu engagieren. Letztlich aber sei das Strategiepapier nicht statisch, sondern müsse fortgeschrieben werden.
Junker ging weiterhin auf interessante Ergebnisse einer verbandsinternen Umfrage ein. Demnach beschäftigen die 103 Mitgliedsunternehmen des NUV in der Region rund 6.000 Mitarbeiter, darunter mehr als 300 Azubis. In diesem Jahr peilen die Unternehmen einen Umsatz von 900 Millionen Euro an. Diese Wertigkeit und Größe müsse der Verband auch in den kommenden Monaten und Jahren einbringen. Das sei zum Beispiel die künftige Gebietsreform, bei deren Diskussion die Wirtschaft schon ein gewichtiges Wort mitreden müsse. Und zwar rechtzeitig, damit nicht der wieder bestraft werde, der zu spät komme.
Der NUV-Abend wurde durch einen Vortrag des Motivationstrainers Joachim Bullermann sowie durch weitere individuelle Gesprächskreise abgerundet. Zuvor wurden folgende Unternehmen für ihre zehnjährige Mitgliedschaft im Wirtschaftsverband geehrt:
Rüdiger Aurin (Fa. Metallaufbereitung & Containerdienst),
Andreas Fiedler (Fa. Heldele GmbH),
Herbert Hoppe (Joh. Stiegelmeyer GmbH),
Helmut Peter (Autohaus Peter GmbH),
Dr. Joachim Wiesner (Seniorengruppe),
Dr. Norbert Meinert (HGN Hydrogeologie GmbH),
Gerd Schröter (Vermessungsbüro Gerd Schröder),
Achim Wagner (Südharzer Vollgipsplattenwerk Wagner-Orth)
