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Regionales Ranking der Thüringer Industrie:

Nordhausen verliert, Kyffhäuserkreis verbessert sich

Mittwoch, 27. August 2025, 11:49 Uhr
Die Thüringer Industrie erzielte im 1. Halbjahr 2025 rund 18,8 Milliarden Euro Umsatz. Wie das Thü- ringer Landesamt für Statistik mitteilt, lagen die Umsätze in den Industriebetrieben mit 50 und mehr Beschäftigten um 2,7 Prozent bzw. 497,0 Millionen Euro über dem Vorjahreszeitraum...

Umsatzspitzenreiter war der Ilm-Kreis mit 2,7 Milliarden Euro.
2 kreisfreie Städte sowie 7 Landkreise erwirtschafteten ein Umsatzplus, insbesondere:
  • Ilm-Kreis (+936,9 Millionen Euro; +51,8 Prozent)
  • Jena (+45,5 Millionen Euro; +3,0 Prozent)
  • Saale-Holzland-Kreis (+36,2 Millionen Euro; +6,0 Prozent)

Hohe Umsatzrückgänge verzeichneten:
  • Wartburgkreis (-196,6 Millionen Euro; -9,0 Prozent)
  • Gera (-80,6 Millionen Euro; -22,3 Prozent)
  • Nordhausen (-78,1 Millionen Euro; -12,8 Prozent)
  • Greiz (-54,1 Millionen Euro; -8,0 Prozent)


Die Exportquote lag mit 37,8 Prozent leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (37,6 Prozent). Die kreisfreie Stadt Jena wies bei Ausfuhren im Wert von 1,2 Milliarden Euro (+8,5 Prozent) mit 75,8 Prozent die höchste Exportquote aus.

Im Monatsdurchschnitt waren im 1. Halbjahr 2025 in den Thüringer Industriebetrieben 140 590 Per- sonen tätig und damit 3 186 Personen weniger als 2024 (-2,2 Prozent). Bei zwei kreisfreien Städten und Landkreisen konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Zuwachs an Industriebeschäftigten registriert werden.

Spitzenreiter war der Ilm-Kreis mit einem Beschäftigtenzuwachs von 237Personen (+2,1Prozent), gefolgt vom Weimarer-Land mit 161Personen (+3,8 Prozent). Den höchsten Rückgang an Industriebeschäftigten verzeichnete der Wartburgkreis mit 882 Personen (-4,9 Prozent), gefolgt vom Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 390 Personen (-4,3 Prozent).
Autor: red

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