Nordhausen ist keine Insel
Donnerstag, 14. Dezember 2006, 16:17 Uhr
Nordhausen (nnz). Immer mehr Menschen erleiden als Opfer von Kriminalität und Gewalt seelische, körperliche und materielle Schäden. Sie werden bedroht, überfallen, beraubt, misshandelt, sexuell missbraucht oder gar getötet. Ihnen kann geholfen werden, auch in Nordhausen.
Millionen von Bürgerinnen und Bürgern werden von Dieben, Einbrechern und Betrügern um ihr Hab und Gut gebracht. Die Opfer allzu oft verharmloster Eigentumsdelikte müssen sich nicht selten die bittere Erfahrung machen, das sie von der Gesellschaft nicht ernst genommen werden. Dies zu ändern ist Ziel und Aufgabe des WEISSEN RINGS, des gemeinnützigen Vereins zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V. Für Politik, Justiz, Polizei, Wissenschaft und Medien ist er anerkannter Ansprechpartner in Fragen des Opferschutzes. Die Mittel für seine wichtige Arbeit erhält der gemeinnützige Verein durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, testamentarische Verfügungen und Zuweisungen von Geldbußen.
Auch in Nordhausen gibt es eine Außenstelle des WEISSEN RINGS, deren ehrenamtliche sieben Mitarbeiter das komplette Hilfsangebot wie die Dachorganisation in Mainz vorhält. Das beginnt beim rein menschlichen Beistand und der persönlichen Betreuung, setzt sich fort in der Begleitung zu Gerichtsterminen, bei der Hilfestellung im Umgang mit Behörden, mit der Unterstützung bei materiellen Notlagen im Zusammenhang mit einer Straftat, z. B. durch Beratungsschecks für eine kostenlose Erstberatung, der Übernahme weiterer Anwaltskosten, Beratungsschecks für kostenlose medizinisch-psychologische Erstberatung bis hin zu finanziellen Zuwendung zur Überbrückung der Tatfolgen.
Katrin Benneckenstein leitet die Außenstelle in Nordhausen. Ich bin jedes Mal aufs Neue überrascht, dass so wenige den WEISSEN RING und seine Dienstleistungen kennen. Aber es ist nun mal so, dass man sich erst dafür interessiert, wenn man in eine solch prikäre Lage geraten ist, erklärt hierzu Katrin Benneckenstein. Sicher mag es für den einen oder anderen zeitlich unangebracht sein, jetzt, kurz vor Weihnachten von Opfern, Kriminalität und Gewalt zu reden, aber es ist eben so, dass jeder morgen schon selbst zu den Betroffenen gehören kann. Was dann zählt sind praktische Hilfe und menschlicher Beistand. Damit Opfer nicht alleine stehen!
Für Informationen steht die Außenstellenleiterin gern unter der Telefonnummer 03631/901621 oder weisser-ring-ndh@gmx.de oder in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.
Autor: nnzMillionen von Bürgerinnen und Bürgern werden von Dieben, Einbrechern und Betrügern um ihr Hab und Gut gebracht. Die Opfer allzu oft verharmloster Eigentumsdelikte müssen sich nicht selten die bittere Erfahrung machen, das sie von der Gesellschaft nicht ernst genommen werden. Dies zu ändern ist Ziel und Aufgabe des WEISSEN RINGS, des gemeinnützigen Vereins zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V. Für Politik, Justiz, Polizei, Wissenschaft und Medien ist er anerkannter Ansprechpartner in Fragen des Opferschutzes. Die Mittel für seine wichtige Arbeit erhält der gemeinnützige Verein durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, testamentarische Verfügungen und Zuweisungen von Geldbußen.
Auch in Nordhausen gibt es eine Außenstelle des WEISSEN RINGS, deren ehrenamtliche sieben Mitarbeiter das komplette Hilfsangebot wie die Dachorganisation in Mainz vorhält. Das beginnt beim rein menschlichen Beistand und der persönlichen Betreuung, setzt sich fort in der Begleitung zu Gerichtsterminen, bei der Hilfestellung im Umgang mit Behörden, mit der Unterstützung bei materiellen Notlagen im Zusammenhang mit einer Straftat, z. B. durch Beratungsschecks für eine kostenlose Erstberatung, der Übernahme weiterer Anwaltskosten, Beratungsschecks für kostenlose medizinisch-psychologische Erstberatung bis hin zu finanziellen Zuwendung zur Überbrückung der Tatfolgen.
Katrin Benneckenstein leitet die Außenstelle in Nordhausen. Ich bin jedes Mal aufs Neue überrascht, dass so wenige den WEISSEN RING und seine Dienstleistungen kennen. Aber es ist nun mal so, dass man sich erst dafür interessiert, wenn man in eine solch prikäre Lage geraten ist, erklärt hierzu Katrin Benneckenstein. Sicher mag es für den einen oder anderen zeitlich unangebracht sein, jetzt, kurz vor Weihnachten von Opfern, Kriminalität und Gewalt zu reden, aber es ist eben so, dass jeder morgen schon selbst zu den Betroffenen gehören kann. Was dann zählt sind praktische Hilfe und menschlicher Beistand. Damit Opfer nicht alleine stehen!
Für Informationen steht die Außenstellenleiterin gern unter der Telefonnummer 03631/901621 oder weisser-ring-ndh@gmx.de oder in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.
