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nnz-Rückspiegel: Widerspruch und Ermittlungen

Mittwoch, 13. Dezember 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Es gibt es Sachen im täglichen Leben, die nerven einfach. Einersolchen Angelegenheit war man im Nordhäuser Rathaus vor einem Jahr auf die Spur gekommen. Was am 13. Dezember 2005 noch so los war, das hat die nnz-Redaktion im Rückspiegel zusammen getragen.


Diskussion um Widerspruch
Rund 50 Schüler aus Nordhäuser Bildungseinrichtungen haben heute Vormittag die Podiumsdiskussion „Anne Frank heute. Jugendliche und Geschichte – Ein Widerspruch?“ im städtischen Bürgersaal besucht. Nordhausen Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), Beigeordneter Dr. Manfred Schröter (CDU), Gisela Hartmann von Bündnis 90/Grüne sowie Lisa Zwanzig, die Schulsprecherin des Humboldt-Gymnasiums, und Hagen Eckardt – ebenfalls Humboldt Gymnasiums - diskutierten mit den Gästen über die Themen Umgang mit der deutschen Geschichte und deren Bedeutung für die Gegenwart und widmeten sich anderthalb Stunden insbesondere den Fragen „Wer bin ich? Was geschieht mit mir“ UND „Was ist mir wichtig?“ – jene Fragen, die Anne Frank in ihrem Tagebuch aufgeworfen hatte. Die Diskussion wurde moderiert von Olaf Schulze, Leiter des Offenen Kanals Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv


Ermittlungen abgeschlossen
Viele Kraftfahrer, die aus Richtung Erfurt nach Nordhausen hineinfahren, sind von der neuen Ampelregelung an der Einfahrt zur Rothenburgstraße genervt. Die Haupt-Ursachen für die Staus auf der Barbarossastraße – der B4 aus Richtung Sondershausen hinter der Bahn-Unterführung in Richtung Stadtmitte - im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Ampel-Kreuzung sind ermittelt und werden bis Weihnachten abgestellt. Angela Breuer vom städtischen Bauamt: „In der Rothenburgstraße liegt auf Höhe der Zufahrt zum neuen Autohaus für die Rechtsabbieger in Richtung Barbarossastraße eine Induktionsschleife, die im Bedarfsfall ein Grünsignal anfordert ...ausführlich im nnz-Archiv


Schmutzecke muß weg
Neben der Sanierung des Wohnungsbestandes der WBG „Südharz“ steht auch die Gestaltung des Wohnumfeldes im Mittelpunkt der Arbeit der WBG. Das trifft natürlich auch für den Nordhäuser Standort Pferdemarkt zu. Nach der erfolgreichen Sanierung des Standortes, ist in den zurückliegenden Wochen die Neugestaltung des Wohnumfeldes in Angriff genommen worden. Noch in diesem Jahr sollen die Maßnahmen abgeschlossen werden, kündigte jetzt der WBG-Vorstand an. Derzeit arbeiten die Firmen an der Hinterseite des Gebäudes. Für die Wohnumfeldgestaltung wurden rund 200.000 Euro zur Verfügung gestellt ...ausführlich im nnz-Archiv


Kreistag will es wissen
Sieht man sich die Tagesordnung der nächsten Kreistagssitzung an, dann ist an eine Bescherung für die Mitglieder nicht zu denken. Sie müssen sich im öffentlichen Teil mit 28 Punkten beschäftigen. Elf davon entbehren nicht einer gewissen Brisanz. Mit den Tagesordnungspunkten 16 bis 26 soll ein Heilungsprozess eingeleitet werden, der – kurioserweise – das Südharz-Krankenhaus betrifft. Eigentlich betrifft es gegründete Tochterunternehmungen. Darüber war in den zurückliegenden Wochen viel berichtet worden. Auch der jüngste Stadtrat war nicht frei von emotionalen Diskussionen. Letztlich aber einigten sich die Nordhäuser Stadträte darauf, dem Kreistag zu folgen. Möglich wäre eine Sondersitzung des Stadtrates – einen Tag nach dem Kreistag. So jedenfalls hatten es mehrheitlich die Linkspartei und die CDU gefordert und durchgesetzt und einen Punkt der Erklärung vom Status des Beschlusstextes in den Status der Begründung geschoben. Ob diesem Ansinnen auch nachgekommen wird, bleibt weiterhin fraglich ...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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