Vereinshaus-Debatte in Nordhausen:
"Bestehende Strukturen stärken statt teure Umbauten"
Freitag, 18. Juli 2025, 15:24 Uhr
Während die Stadt Nordhausen mit dem Gedanken spielt, ein neues Vereinshaus im ehemaligen Waisenhaus für viel Geld zu sanieren, wirft dies Fragen nach der Unterstützung und Weiterentwicklung bereits bestehender Strukturen auf...
Insbesondere das ClubHaus im Jugendclubhaus Nordhausen, das seit 2021 offiziell als Vereinshaus fungiert, meldet sich zu Wort und betont seine etablierte Rolle als zentrale Anlaufstelle für die Vereinslandschaft der Stadt.
Seit Jahren bietet das ClubHaus im Jugendclubhaus rund 50 Vereinen und Initiativen flexible Räumlichkeiten zu guten Konditionen. Es ist ein bewährter Treffpunkt, der aktiv die Vereinsarbeit unterstützt. Doch während hier fortlaufend Angebote entwickelt werden vom Betreiber aber die finanzielle Unterstützung der Kommune sich eher gleichbleibend verhält, scheinen die Pläne des Stadtrates in eine andere Richtung zu gehen.
Ein Vereinshaus vom Kreisjugendring aufgebaut, von der Stadt ignoriert?
Ein wesentlicher Kritikpunkt, der im Raum steht, ist die fehlende Weiterentwicklung und Unterstützung der vorhandenen Vereinsstruktur im Jugendclubhaus durch die Stadt. Das Vereinshaus (ehemals Thomas Mann Haus) wurde ursprünglich mit der Unterstützung des Kreisjugendrings aufgebaut und hat sich zu einem eigenständigen und florierenden Zentrum entwickelt. Es mutet paradox an, dass eine Struktur, die sich bewährt hat und von Ehrenamtlichen getragen wird, nun zugunsten eines kostspieligen Umbaus im Waisenhaus in den Hintergrund rückt, so Anja Barth und Christoph Rode.
Waisenhaus soll teures Vereinshaus werden – während ClubHaus leer ausgeht
Die Betreiber des ClubHauses können nicht nachvollziehen, warum die Stadt ein altes Haus für viel Geld zum Vereinshaus sanieren möchte, anstatt die bestehenden Strukturen im Jugendclubhaus zu fördern. Warum werden keine zusätzlichen Gelder in das bestehende ClubHaus investiert, das bereits seit 2021 als Vereinshaus dient und sich täglich bewährt?, fragen sie sich.
Die Betreiber sind der Überzeugung, dass diese Mittel sinnvoller in die Modernisierung und den Ausbau des bewährten ClubHauses fließen sollten, um den über 50 Vereinen und Initiativen weiterhin optimale Bedingungen zu bieten und Ehrenamt weiter auszubauen und zu fördern. Zumal auch die Ehrenamtsagentur ihren Sitz in dem Haus hat. Eine Doppelstruktur würde nicht nur Ressourcen unnötig binden, sondern auch vorhandene Synergien schwächen.
Warum keine vorhandenen Strukturen unterstützen?
Diese Situation wirft eine grundlegende Frage auf: Warum werden keine vorhandenen Strukturen unterstützt, die sich in der Praxis bewährt haben und einen direkten Mehrwert für die Gemeinschaft schaffen? Es scheint, als würde der Stadtrat an funktionierenden Konzepten vorbeischauen und stattdessen teure neue Projekte priorisieren, deren Notwendigkeit angesichts der bestehenden Angebote fraglich ist.
Die Betreiber des ClubHauses betonen ihr Ziel gemeinsam mit der Stadt die Vereinsarbeit in Nordhausen nachhaltig zu fördern – durch Kooperation, Vernetzung und den Ausbau bestehender Strukturen. Das ClubHaus stehe als moderner, offener und lebendiger Ort bereit, um Vereine und Ehrenamtliche bestmöglich zu unterstützen. Es bleibt abzuwarten, wie die Stadtverwaltung auf diese Einwände reagieren wird und ob die Pläne für das Waisenhaus überdacht werden.
Autor: redInsbesondere das ClubHaus im Jugendclubhaus Nordhausen, das seit 2021 offiziell als Vereinshaus fungiert, meldet sich zu Wort und betont seine etablierte Rolle als zentrale Anlaufstelle für die Vereinslandschaft der Stadt.
Seit Jahren bietet das ClubHaus im Jugendclubhaus rund 50 Vereinen und Initiativen flexible Räumlichkeiten zu guten Konditionen. Es ist ein bewährter Treffpunkt, der aktiv die Vereinsarbeit unterstützt. Doch während hier fortlaufend Angebote entwickelt werden vom Betreiber aber die finanzielle Unterstützung der Kommune sich eher gleichbleibend verhält, scheinen die Pläne des Stadtrates in eine andere Richtung zu gehen.
Ein Vereinshaus vom Kreisjugendring aufgebaut, von der Stadt ignoriert?
Ein wesentlicher Kritikpunkt, der im Raum steht, ist die fehlende Weiterentwicklung und Unterstützung der vorhandenen Vereinsstruktur im Jugendclubhaus durch die Stadt. Das Vereinshaus (ehemals Thomas Mann Haus) wurde ursprünglich mit der Unterstützung des Kreisjugendrings aufgebaut und hat sich zu einem eigenständigen und florierenden Zentrum entwickelt. Es mutet paradox an, dass eine Struktur, die sich bewährt hat und von Ehrenamtlichen getragen wird, nun zugunsten eines kostspieligen Umbaus im Waisenhaus in den Hintergrund rückt, so Anja Barth und Christoph Rode.
Waisenhaus soll teures Vereinshaus werden – während ClubHaus leer ausgeht
Die Betreiber des ClubHauses können nicht nachvollziehen, warum die Stadt ein altes Haus für viel Geld zum Vereinshaus sanieren möchte, anstatt die bestehenden Strukturen im Jugendclubhaus zu fördern. Warum werden keine zusätzlichen Gelder in das bestehende ClubHaus investiert, das bereits seit 2021 als Vereinshaus dient und sich täglich bewährt?, fragen sie sich.
Die Betreiber sind der Überzeugung, dass diese Mittel sinnvoller in die Modernisierung und den Ausbau des bewährten ClubHauses fließen sollten, um den über 50 Vereinen und Initiativen weiterhin optimale Bedingungen zu bieten und Ehrenamt weiter auszubauen und zu fördern. Zumal auch die Ehrenamtsagentur ihren Sitz in dem Haus hat. Eine Doppelstruktur würde nicht nur Ressourcen unnötig binden, sondern auch vorhandene Synergien schwächen.
Warum keine vorhandenen Strukturen unterstützen?
Diese Situation wirft eine grundlegende Frage auf: Warum werden keine vorhandenen Strukturen unterstützt, die sich in der Praxis bewährt haben und einen direkten Mehrwert für die Gemeinschaft schaffen? Es scheint, als würde der Stadtrat an funktionierenden Konzepten vorbeischauen und stattdessen teure neue Projekte priorisieren, deren Notwendigkeit angesichts der bestehenden Angebote fraglich ist.
Die Betreiber des ClubHauses betonen ihr Ziel gemeinsam mit der Stadt die Vereinsarbeit in Nordhausen nachhaltig zu fördern – durch Kooperation, Vernetzung und den Ausbau bestehender Strukturen. Das ClubHaus stehe als moderner, offener und lebendiger Ort bereit, um Vereine und Ehrenamtliche bestmöglich zu unterstützen. Es bleibt abzuwarten, wie die Stadtverwaltung auf diese Einwände reagieren wird und ob die Pläne für das Waisenhaus überdacht werden.
