55 mal "WANTED" bei Polizei
Mittwoch, 16. Januar 2002, 15:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Fotos sind eigentlich was für's Familienalbum. Auf den Fotos, die seit heute in der Polizeidirektion ausgestellt sind, sollten Sie lieber nicht drauf sein. nnz hat sie sich angesehen.
Fünfundfünfzig Fahndungsplakate aus fünf Jahrzehnten sind jetzt in der Polizeidirektion Nordhausen am Darrweg zu sehen. In den Räumlichkeiten der Polizeigeschichtlichen Sammlung des Vereins "Bürger und Polizei" wurde unter Leitung des Vereinsvorsitzenden Günther Lierhammer ein Themenraum gestaltet, in dem über mehrere Monate diese Zeitzeugen zu besichtigen sind.
Wer kennt sie nicht, die Fahndungsplakate, mit denen die Polizei die Bevölkerung um ihre Mithilfe bittet. Die Geschichte dieser Plakate reicht bis ins alte Ägypten zurück. Und auch heute noch kann auf diesen wichtigen Bestandteil der Öffentlichkeitsfahndung nicht verzichtet werden. Durch den Leiter der Polizeiinspektion in Bad Langensalza, Wolfgang Hütten, wurden Fahndungsplakate, Handzettel und Steckbriefe zusammengetragen und gesammelt. Sie sollten z.B. bei der Identifizierung unbekannter Opfer oder bei der Suche von Tätern schwerer Gewaltverbrechen helfen.
Ansprechend wird auch auf den Wandel in der Darstellungsweise der Plakate eingegangen. Dem Empfinden der Betrachter wurde bei der Gestaltung zunehmend Rechnung getragen. "Es ist schon erstaunlich", so Polizeioberrat Günther Lierhammer, "wie sich die Gestaltung der Fahndungsplakate gewandelt hat. So wurde in den 50-ziger Jahren eine Kinderleiche abgebildet. Heute würde dies so nicht mehr erfolgen." Die Ausstellung ist täglich von 09.00 bis 15.00 Uhr und nach Absprache zu besichtigen. Die Polizeigeschichtliche Sammlung ist unter 03631/96-1870 zu erreichen.
Autor: nnz
Fünfundfünfzig Fahndungsplakate aus fünf Jahrzehnten sind jetzt in der Polizeidirektion Nordhausen am Darrweg zu sehen. In den Räumlichkeiten der Polizeigeschichtlichen Sammlung des Vereins "Bürger und Polizei" wurde unter Leitung des Vereinsvorsitzenden Günther Lierhammer ein Themenraum gestaltet, in dem über mehrere Monate diese Zeitzeugen zu besichtigen sind.Wer kennt sie nicht, die Fahndungsplakate, mit denen die Polizei die Bevölkerung um ihre Mithilfe bittet. Die Geschichte dieser Plakate reicht bis ins alte Ägypten zurück. Und auch heute noch kann auf diesen wichtigen Bestandteil der Öffentlichkeitsfahndung nicht verzichtet werden. Durch den Leiter der Polizeiinspektion in Bad Langensalza, Wolfgang Hütten, wurden Fahndungsplakate, Handzettel und Steckbriefe zusammengetragen und gesammelt. Sie sollten z.B. bei der Identifizierung unbekannter Opfer oder bei der Suche von Tätern schwerer Gewaltverbrechen helfen.
Ansprechend wird auch auf den Wandel in der Darstellungsweise der Plakate eingegangen. Dem Empfinden der Betrachter wurde bei der Gestaltung zunehmend Rechnung getragen. "Es ist schon erstaunlich", so Polizeioberrat Günther Lierhammer, "wie sich die Gestaltung der Fahndungsplakate gewandelt hat. So wurde in den 50-ziger Jahren eine Kinderleiche abgebildet. Heute würde dies so nicht mehr erfolgen." Die Ausstellung ist täglich von 09.00 bis 15.00 Uhr und nach Absprache zu besichtigen. Die Polizeigeschichtliche Sammlung ist unter 03631/96-1870 zu erreichen.
