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Wenigstens nicht verloren

Samstag, 09. Dezember 2006, 16:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach dem Grotten-Kick in der vergangenen Woche gegen Gotha konnte es bei Wacker Nordhausen eigentlich nur noch aufwärts gehen. Die erste Chance bestand heute in Niederpöllnitz.


Vor der Abreise nach Ostthüringen soll es nach Informationen der nnz noch eine klare Ansage des Präsidiums gegeben haben. Man wolle sich das fehlende Engagement, das mitunter schon in Lustlosigkeit umgeschlagen war, nicht länger bieten lassen.

In Niederpöllnitz, so Spielbeobachter Günther Beck, habe die Mannschaft eine Steigerung erkennen lassen. Kämpferisch und spielerisch. Letzteres vor allem in der zweiten Halbzeit. Für ein Tor gegen die schwachen Ostthüringer hatte es nach 90 Minuten dennoch nicht gereicht. Entweder waren das eigene Unvermögen der Wacker-Kicker oder der überragende Niederpöllnitzer Schlussmann dagegen.

Pech hatten die Wackeren auch, als in der 60. Minute Torsten Klaus klar im Strafraum gefoult wurde, der Pfiff jedoch ausblieb. Sieben Minuten später brachte es Hauke Lattmann, der frischgebackene Diplomingenieur, fertig, aus 20 Meter das leere Tor nicht zu treffen.

Zum Schluß war eigentlich keine der beiden Mannschaften mit dem torlosen Remis zufrieden. Die Niederpöllnitzer können sich wenigstens einen Punkt unter den Baum der heutigen Weihnachtsfeier legen. Ob das in der kommenden Woche auch bei Wacker Nordhausen so sein wird, das konnte – trotz einer Steigerung – heute noch niemand voraussagen. Die Nordhäuser sind erst einmal auf den achten Tabellenplatz abgerutscht.
Autor: nnz

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