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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Nordhausen fordert:

Hitzeschutzmaßnahmen angesichts extremer Temperaturen

Mittwoch, 02. Juli 2025, 14:16 Uhr
Die anhaltende Hitzewelle in Nordhausen hat kritische Ausmaße erreicht und stellt eine ernsthafte Gesundheitsgefahr für zahlreiche Bevölkerungsgruppen dar. deshalb stellen die GRÜNEN Forderungen an die Stadtverwaltung Nordhausen...

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Nordhausen fordert die Stadtverwaltung auf, unverzüglich wirksame Hitzeschutzmaßnahmen zu implementieren, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen.
„Die Klimakrise trifft uns vor Ort – Hitzeschutz darf nicht aufgeschoben werden", erklärt Pascal Leibbrandt, Mitglied des Stadtrats Nordhausen. „Die aktuelle extreme Hitzewelle beweist: Städte und Gemeinden müssen deutlich schneller und entschlossener handeln, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen."

Der Kreisverband fordert von der Stadt Nordhausen die umgehende Umsetzung kurz- und mittelfristig wirksamer Hitzeschutzmaßnahmen. Das Maßnahmenpaket umfasst:
  • Die Schaffung zusätzlicher Schattenplätze durch temporäre Sonnensegel an frequentierten öffentlichen Orten wie Spielplätzen, Bushaltestellen und Wartezonen
  • Die Bereitstellung von kostenlosem Trinkwasser in öffentlichen Gebäuden wie Rathäusern, Bibliotheken und Bahnhöfen im Rahmen einer "Refill-Initiative"
  • Die Einrichtung und Kennzeichnung "kühler Orte" durch die Öffnung klimatisierter öffentlicher Gebäude als Rückzugsmöglichkeiten bei extremer Hitze
  • Die systematische Verbreitung mehrsprachiger Hitzewarnungen und Verhaltensempfehlungen, insbesondere an vulnerablen Orten wie Kindertagesstätten, Schulen und Pflegeeinrichtungen
  • Die Implementierung verbindlicher Hitzeschutzpläne in sozialen Einrichtungen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Nordhausen betont, dass viele dieser Maßnahmen kostengünstig und
rasch umsetzbar sind – und im Ernstfall Leben retten können.
Stephanie Tiepelmann-Halm aus dem Vorstand des Kreisverbandes unterstreicht die Dringlichkeit: „Wir gehen mit gutem Beispiel voran und haben unser für Mittwoch geplantes Sommerfest mit 60 angemeldeten Gästen verschoben. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitglieder und Gäste sehr ernst."
Der Kreisverband appelliert an die Stadtverwaltung, die vorgeschlagenen Maßnahmen umgehend zu prüfen und zeitnah umzusetzen, um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu schützen.
Autor: red

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