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nnz-Rückspiegel: Krankenhaus und Deusa

Donnerstag, 07. Dezember 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr tagte der Stadtrat und da konnten sich dessen Mitglieder über eine besonders aufmerksame Kulisse freuen. Was noch an diesem 7. Dezember 2005 los war, das hat die nnz für Sie aufgeschrieben.


Schnell abarbeiten
nnz-Rückspiegel: Krankenhaus und Deusa (Foto: nnz) nnz-Rückspiegel: Krankenhaus und Deusa (Foto: nnz) Die Fehler im Südharz-Krankenhaus könnten noch vor Weihnachten geheilt werden. Das ist das Ergebnis der heutigen Stadtratssitzung. Doch der Weg dahin war nicht so einfach. Mehr als 100 Mitarbeiter des Südharz-Krankenhauses hatten sich im Bürgersaal des Neuen Rathauses eingefunden. Die Gäste-Stühle waren restlos besetzt, bis in das Foyer drängelten sich Schwestern, technische Mitarbeiter und Ärzte. Sie wollten hören, welchen Standpunkt der Stadtrat zur gegenwärtigen Diskussion um die Gesundheitseinrichtung bezieht. Und der war eindeutig: Man bekennt sich einmütig zum Erhalt des Krankenhauses in kommunaler Trägerschaft. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke forderte alle Beteiligten auf, die Fehler der Vergangenheit schnell zu heilen. Dieses Bemühen sah Detlef Kiel (Linke.PDS) nicht so richtig ...ausführlich im nnz-Archiv


Unruhe bei der IG
Die Garagenbesitzer in Nordhausen sind in Sorge. Eine Gesetzänderung sorgt demnächst dafür, dass Grund und Boden zusammengeführt werden und dass die Besitzer künftig Miete statt Pacht zahlen müssen. Ein Vertreter der Interessengemeinschaft bemängelte in der Bürgerfragestunde die schleppende Beantwortung der Fragen durch die Stadtverwaltung. Mitunter habe es auch unterschiedliche Aussagen zwischen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) gegeben. Man fordere konkrete Antworten auf Fragen, die eigentlich schon lange gestellt worden waren. Der IG-Vertreter verwies vor dem Stadtrat auf die vorbildliche Haltung der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz ...ausführlich im nnz-Archiv


Bericht in aller Kürze
Eigentlich hatte sich Gabriele Tölle, die Antikorruptionsbeauftragte der Stadtverwaltung Nordhausen, ihren Bericht ausführlicher vorgestellt. Doch angesichts der vielen wartenden Zuschauer berichtete Frau Tölle in Kurzform über das erste Jahr ihrer Arbeit. Sie referierte über Dienstanweisungen, schriftliche Belehrungen der Mitarbeiter sowie über eine schleichende Gefahr durch Sponsoring. Gabriele Tölle plädierte für Ethikregeln für die Mitglieder des Stadtrates und die Einführung einer zentralen Vergabestelle in der Stadtverwaltung. Letztlich aber, so ergaben ihre Überprüfungen, konnte innerhalb der Verwaltung kein einziger Fall von Vorteilsnahme festgestellt werden ...ausführlich im nnz-Archiv


DEUSA auf strategischem Kurs
Was hat ein Theater-Intendant mit der Grundsteinlegung eines technischen Bauvorhabens zu tun? In der Antwort liegt die wohl angestrebte, in jedem Falle aber sinnvolle Verbindung der Wirtschaft mit der Gesellschaft und damit auch zur Kultur. Anlass war die Grundsteinlegung für den Bau einer der modernsten Gasgeneratorenanlagen (Thermolyse) der Welt. Um eine Vorstellung von Wert und Bedeutung dieses Vorhabens zu vermitteln: Die DEUSA International GmbH investiert in dieses Projekt, zu dem Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz gestern, zusammen mit dem Geschäftsführer des traditionsreichen Kaliunternehmens, Robert Kerl, und assistiert vom Kreisvorsitzenden des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BDMV), Volker Beiersdorf, den Grundstein legte, 21 Millionen Euro ...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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