Aufregung in der Flohburg?
Montag, 04. Dezember 2006, 09:54 Uhr
Nordhausen (nnz). Neue Besen sollen besonders gut kehren. Das gilt auch für den neuen Museumschef in Nordhausen, Jürgen Rennebach. Allerdings könnte bei seinem ersten Kehraus ein städtischer Verein auf der Strecke bleiben. Die nnz hakte nach.
In der Stadt- und Gästeführergilde macht sich Unruhe breit. Man hört aus ihren Kreisen, daß die Gilde ihren Raum in der Flohburg verlassen soll. Wie Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose der nnz bestätigte, suche Herr Rennebach zwar nach einem Büro für seinen neuen Job, doch die Gilde müsse deshalb nicht automatisch aus der Flohburg verschwinden, den sie angeblich äußerst selten nutze. Ob sie ihren jetzigen Raum aufgeben und gegen einen anderen eintauschen muß, das soll am Mittwoch geklärt werden.
Da sich Jürgen Rennebach laut Stellenausschreibung und –besetzung lediglich um die Flohburg und den Tabakspeicher kümmern soll, bleibt das museale Glanzstück der Rolandstadt, das ehemalige Museum und jetzige Kunsthaus Meyenburg wohl außerhalb seines Tätigkeitsfeldes. Hier gab es einst ein Büro, in dem die einstige Leiterin des Hauses, Frau Ehser, residierte. Um das Innenleben des Kunsthauses soll sich, Frau Klose bestätigte es indirekt, Susanne Hinsching kümmern.
Sie ist als ausgebildete Kunsthistorikerin seit kurzem ebenfalls Teilzeit-Angestellte der Stadtverwaltung, mit dem Aufgabenbereich Denkmalschutz. So jedenfalls stand es in der Ausschreibung (nnz berichtete). Wie Denkmalschutz und Kunsthaus künftig als Symbiose zu betrachten sind, das bleibt dem Außenstehenden eher schleierhaft. Auch das sollen Gespräche in dieser Woche klären. Es darf also nicht nur die Gilde hoffen.
Autor: nnzIn der Stadt- und Gästeführergilde macht sich Unruhe breit. Man hört aus ihren Kreisen, daß die Gilde ihren Raum in der Flohburg verlassen soll. Wie Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose der nnz bestätigte, suche Herr Rennebach zwar nach einem Büro für seinen neuen Job, doch die Gilde müsse deshalb nicht automatisch aus der Flohburg verschwinden, den sie angeblich äußerst selten nutze. Ob sie ihren jetzigen Raum aufgeben und gegen einen anderen eintauschen muß, das soll am Mittwoch geklärt werden.
Da sich Jürgen Rennebach laut Stellenausschreibung und –besetzung lediglich um die Flohburg und den Tabakspeicher kümmern soll, bleibt das museale Glanzstück der Rolandstadt, das ehemalige Museum und jetzige Kunsthaus Meyenburg wohl außerhalb seines Tätigkeitsfeldes. Hier gab es einst ein Büro, in dem die einstige Leiterin des Hauses, Frau Ehser, residierte. Um das Innenleben des Kunsthauses soll sich, Frau Klose bestätigte es indirekt, Susanne Hinsching kümmern.
Sie ist als ausgebildete Kunsthistorikerin seit kurzem ebenfalls Teilzeit-Angestellte der Stadtverwaltung, mit dem Aufgabenbereich Denkmalschutz. So jedenfalls stand es in der Ausschreibung (nnz berichtete). Wie Denkmalschutz und Kunsthaus künftig als Symbiose zu betrachten sind, das bleibt dem Außenstehenden eher schleierhaft. Auch das sollen Gespräche in dieser Woche klären. Es darf also nicht nur die Gilde hoffen.
