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Duell der Torjäger

Freitag, 01. Dezember 2006, 08:25 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). Nach dem schweren Auswärtsspiel in Halle wird es für die Harzer Wölfe keine Verschnaufpause geben. Am Sonntag ab 19 Uhr erwartet der Eishockey-Regionalligist den ECC Preussen Berlin im heimischen Wurmbergstadion zum Kräftemessen. „Ein starker Gegner, der unangenehm zu spielen ist“, stellt Wölfe-Trainer Jan Furo klar.


Besonders im Fokus steht dabei das Duell der Torjäger. Sowohl Wölfe-Scharfschütze Martin Juza als auch der Berliner Michael Henk zeigten sich im bisherigen Saisonverlauf äußerst treffsicher. Jeweils 16 Mal haben beide den gegnerischen Torhütern bereits das Nachsehen gegeben und für ihre Farben ein Tor erzielt. Dabei gilt Henk als eines der größten Talente in der Regionalliga. Der Topscorer der Preussen ist gerade einmal 19 Jahre alt, agiert vor dem Tor aber schon wie ein „Alter“. Bereits in der vergangenen Saison war er Preussens bester Angreifer, davor erzielte er für den ECC in der höchsten deutschen Nachwuchsliga DNL beachtliche 40 Scorerpunkte, gleichermaßen auf Tore und Vorlagen verteilt.

Doch nicht nur auf Henk sollte die Harzer Defensive aufpassen. So spielte Preussen-Kapitän Kay Hurbanek vergangene Saison noch in der zweiten Liga beim SC Bietigheim-Bissingen. Mit Stefan Leibrandt steht zudem ein sicherer Rückhalt im Tor der jungen Mannschaft. „Es gibt keine schwachen Gegner in dieser Liga“, warnt daher Furo. Zwar stehen die Berliner momentan nur auf Platz Sieben der Tabelle, halten aber nach wie vor Kontakt zu den vorderen Plätzen.

„Die Berliner haben schon einige Mannschaften überrascht“, sagt Furo, der dabei aus Erfahrung spricht. Beim Hinspiel in der Bundeshauptstadt mussten sich die Wölfe nämlich knapp geschlagen geben. Damit das nicht noch einmal geschieht müssen die Harzer am Sonntag jedoch den Berlin-Fluch brechen, denn weder gegen FASS Berlin noch gegen die Preussen konnten die Wölfe bisher punkten. Doch wie heißt es so schön, jede Serie ist dazu da, gebrochen zu werden.
Autor: nnz

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