Projektgruppe trägt Argumente vor
Pro Windkraft im Wald
Freitag, 06. Juni 2025, 15:40 Uhr
Seit Wochen wird diskutiert, ob sich im Südharzer Wald künftig Windräder drehen sollen. Bis zum Mittwoch kommender Woche sollen dazu die Bürger der Gemeinde Harztor befragt werden. Argumente Pro Windkraft im Wald hat der Projektträger aus Kassel dazu nun noch einmal zusammengetragen...
Ein großes Projekt wie die Planung eines Windparks geht mit Veränderungen einher und mit einer Fülle an Informationen. Angesichts dieser Fülle können Irrtümer oder Fehlinformationen verunsichern. Entsprechend soll im Folgenden mit einigen der kursierenden nicht korrekten Informationen zum Thema Windpark Südharz aufgeräumt werden.
Windenergieanlagen im Wald stellen immer einen Eingriff in die Natur dar. Hierbei wird jedoch bereits im Rahmen der Planung und des Genehmigungsverfahrens umfassend auf alle Belange des sensiblen Lebensraums Wald Rücksicht genommen. wpd verfügt nicht nur über eigene Fachabteilungen für Landschaftsplanung & Umweltstudien bzw. für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, sondern auch über rund 20 eigene Förster. So wird ein großes Maß an Erfahrung, Engagement und Fachwissen in die Planungsarbeit eingebracht.
Im konkreten Fall des Projekts Südharz kann von massiven Rodungen nicht die Rede sein. Grundsätzlich wird für Windenergie im Wald kein ökologisch wertvoller Baumbestand gefällt. Im Fokus stehen vielmehr Flächen mit Wirtschaftswald oder geschädigter Baumbestand. Jeder Eingriff wird zudem mindestens eins zu eins durch Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen kompensiert. Im konkreten Fall werden die Anlagen ausschließlich auf bereits gerodeten Flächen geplant. Dort ist der Baumbestand wegen Dürre- und Borkenkäferschäden bereits abgestorben.
Angesichts des notwendigen Ausbaus der Windenergie ist der Bau von Windenergieanlagen in besonders groß angelegten Gebieten wie bspw. Naturparks gesetzlich zulässig. Rahmengebend sind hierbei die Naturschutzgesetze und Maßgaben der Genehmigungsbehörden. Auch aus Sicht der Naturparkverwaltungen kann Windenergie ein Beitrag zur Regionalentwicklung sein. Es kann also nicht die Rede von einem Präzedenzfall, sondern vielmehr von einer Chance für die gesamte Region sein.
Die geplanten Windradstandorte im Bereich der Gemeinde Harztor befinden sich auch außerhalb von Wasserschutzgebieten. So ist der nächste Standort über 2 km von der Talsperre Neustadt entfernt.
Zugleich zeigen Studien, dass der Tierbestand im Wald kaum vom Betrieb der Anlagen beeinträchtigt wird. Darüber hinaus gibt es verschiedenste Möglichkeiten, eine potenzielle Gefährdung von Vögeln oder Fledermäusen zu minimieren. Dazu werden vor Ort über mehrere Monate unabhängige Gutachten erstellt.
Vom Anlagenbetrieb geht hinsichtlich des Abriebs von Mikroplastik, der verwendeten Betriebsstoffe oder auch der Wahrscheinlichkeit von Brandfällen kaum Gefährdungspotenzial aus. Das belegen verschiedenste wissenschaftliche Untersuchungen. Moderne Windenergieanlagen sind mit einer Vielzahl an Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet.
Abschließend sei angemerkt, dass der seitens der Bürgerinitiative erwähnte Betrag von 0,2 Cent, der jährlich pro erzeugter Kilowattstunde an die Kommune abgeführt wird, zunächst gering erscheinen mag. In Summe kommen so jedoch rund 250.000 € pro Jahr zusammen. Diese können z. B. für die Unterhaltung von Kindergärten, Schulen oder Schwimmbädern verwendet werden. Zudem gibt es weitere Möglichkeiten, wie die Menschen vor Ort von einem Projekt profitieren können, wie beispielsweise günstige Stromtarife oder, ein Bürgerstrombonus oder ein Bürgerwindrad.
Ein Projekt wie der geplante wpd Windpark Südharz bringt nicht nur den Klimaschutz voran, sondern kann vor Ort eine Vielzahl positiver Effekte unterstützen.
Wer sich umfassend zum Projekt informieren möchte, um sich eine fundierte Meinung zu bilden, kann dies über folgende Website tun: www.windpark-suedharz.de
Dr. forest. Ferdinand von Plettenberg
Projektleiter
Autor: redEin großes Projekt wie die Planung eines Windparks geht mit Veränderungen einher und mit einer Fülle an Informationen. Angesichts dieser Fülle können Irrtümer oder Fehlinformationen verunsichern. Entsprechend soll im Folgenden mit einigen der kursierenden nicht korrekten Informationen zum Thema Windpark Südharz aufgeräumt werden.
Windenergieanlagen im Wald stellen immer einen Eingriff in die Natur dar. Hierbei wird jedoch bereits im Rahmen der Planung und des Genehmigungsverfahrens umfassend auf alle Belange des sensiblen Lebensraums Wald Rücksicht genommen. wpd verfügt nicht nur über eigene Fachabteilungen für Landschaftsplanung & Umweltstudien bzw. für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, sondern auch über rund 20 eigene Förster. So wird ein großes Maß an Erfahrung, Engagement und Fachwissen in die Planungsarbeit eingebracht.
Im konkreten Fall des Projekts Südharz kann von massiven Rodungen nicht die Rede sein. Grundsätzlich wird für Windenergie im Wald kein ökologisch wertvoller Baumbestand gefällt. Im Fokus stehen vielmehr Flächen mit Wirtschaftswald oder geschädigter Baumbestand. Jeder Eingriff wird zudem mindestens eins zu eins durch Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen kompensiert. Im konkreten Fall werden die Anlagen ausschließlich auf bereits gerodeten Flächen geplant. Dort ist der Baumbestand wegen Dürre- und Borkenkäferschäden bereits abgestorben.
Angesichts des notwendigen Ausbaus der Windenergie ist der Bau von Windenergieanlagen in besonders groß angelegten Gebieten wie bspw. Naturparks gesetzlich zulässig. Rahmengebend sind hierbei die Naturschutzgesetze und Maßgaben der Genehmigungsbehörden. Auch aus Sicht der Naturparkverwaltungen kann Windenergie ein Beitrag zur Regionalentwicklung sein. Es kann also nicht die Rede von einem Präzedenzfall, sondern vielmehr von einer Chance für die gesamte Region sein.
Die geplanten Windradstandorte im Bereich der Gemeinde Harztor befinden sich auch außerhalb von Wasserschutzgebieten. So ist der nächste Standort über 2 km von der Talsperre Neustadt entfernt.
Zugleich zeigen Studien, dass der Tierbestand im Wald kaum vom Betrieb der Anlagen beeinträchtigt wird. Darüber hinaus gibt es verschiedenste Möglichkeiten, eine potenzielle Gefährdung von Vögeln oder Fledermäusen zu minimieren. Dazu werden vor Ort über mehrere Monate unabhängige Gutachten erstellt.
Vom Anlagenbetrieb geht hinsichtlich des Abriebs von Mikroplastik, der verwendeten Betriebsstoffe oder auch der Wahrscheinlichkeit von Brandfällen kaum Gefährdungspotenzial aus. Das belegen verschiedenste wissenschaftliche Untersuchungen. Moderne Windenergieanlagen sind mit einer Vielzahl an Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet.
Abschließend sei angemerkt, dass der seitens der Bürgerinitiative erwähnte Betrag von 0,2 Cent, der jährlich pro erzeugter Kilowattstunde an die Kommune abgeführt wird, zunächst gering erscheinen mag. In Summe kommen so jedoch rund 250.000 € pro Jahr zusammen. Diese können z. B. für die Unterhaltung von Kindergärten, Schulen oder Schwimmbädern verwendet werden. Zudem gibt es weitere Möglichkeiten, wie die Menschen vor Ort von einem Projekt profitieren können, wie beispielsweise günstige Stromtarife oder, ein Bürgerstrombonus oder ein Bürgerwindrad.
Ein Projekt wie der geplante wpd Windpark Südharz bringt nicht nur den Klimaschutz voran, sondern kann vor Ort eine Vielzahl positiver Effekte unterstützen.
Wer sich umfassend zum Projekt informieren möchte, um sich eine fundierte Meinung zu bilden, kann dies über folgende Website tun: www.windpark-suedharz.de
Dr. forest. Ferdinand von Plettenberg
Projektleiter

